30.8.2012

KiKA, Super RTL und Nickelodeon

Logo von KI.KA, dem gemeinsamen Kinderkanal von ARD und ZDFLogo von KI.KA, dem gemeinsamen Kinderkanal von ARD und ZDF (© KI.KA)
Mit der Gründung eines kommerziellen Spartenprogramms nur für Kinder (Super RTL) 1995 und eines öffentlich-rechtlichen Kinderkanals (KiKA) 1997 wurde am Ende der 1990er Jahre eine neue Stufe in der Entwicklung des deutschen Kinderfernsehens eingeleitet. Mit Nickelodeon kam ab 2005 ein weiteres Kinderprogramm hinzu (von 2005 bis 2009 unter dem Namen Nick), das es von 1995 bis 1998 schon einmal gegeben hatte, welches dann aber wegen zu geringer Einschaltquoten eingestellt worden war.

Rund 400 Stunden Kinderfernsehen pro Woche

Seit dem Sendestart von Nickelodeon im September 2005 werden im frei empfangbaren deutschen Fernsehen insgesamt rund 400 Stunden Kinderfernsehen pro Woche geboten. Das Gros des Programms stammt gemäß dem Kids-Report 2011 von den Sendern Nickelodeon (ca. 99 Stunden), KiKA (105 Stunden) und Super RTL (ebenfalls ca. 99 Stunden). Die übrigen rund 100 Wochenstunden Kinderprogramm werden von insgesamt 14 weiteren Sendern im Free-TV angeboten. Hinzu kommt das Programmangebot für Kinder im Bezahlfernsehen, z. B. von den Kindersendern Disney Channel, Junior oder Boomerang. Der Markt wird jedoch von den drei großen Free-TV-Sendern Nickelodeon, KiKA und Super RTL dominiert.