Menschenhandel

25.9.2012
Im Mittelpunkt des besonders für Polizeibeamt/innen, Richter/innen, Staatsanwält/innen und interessierte Bürger/innen konzipierten Seminars „Menschenhandel“ stand das Prostitutionsgesetz (ProstG) von 2002 sowie dessen Auswirkungen auf den Menschenhandel. Darüber hinaus wurde die rechtliche und soziale Situation von Migrant/innen ohne gültige Aufenthaltserklärung in Deutschland thematisiert. Zudem wurde der aus den Niederlanden bekannten Problematik der „Loverboys“ sowie der Fragestellung woher die „Ware Frau“ stammt, nachgegangen. Besondere Aufmerksamkeit galt dem „Geschäftsfeld Menschenhandel“ im Hinblick auf Prostitution. So wurde der Wandel der Zuhälter-Szene in Deutschland dargestellt – von der Beherrschung durch „Luder und Milieufürsten“ hin zur international organisierten Kriminalität. Ein interessantes und perspektivenreiches Seminar der Katholischen Akademie Trier zum belangreichen Thema.

PDF-Icon Seminarbeschreibung und Programm