Vertrag

1) Im Privatrecht bezeichnet V. ein Rechtsgeschäft (z. B. Kaufvertrag), das durch übereinstimmende Willenserklärung zweier oder mehrerer Personen (Angebot und Annahme) zustande kommt und das Rechtsverhältnisse begründet, ändert oder aufhebt (z. B. Verbindlichkeiten erzeugt oder Eigentum überträgt).

2) Im Völkerrecht wird ein V. als ausdrückliche und konkludente (d. h. schlüssig ableitbare, sich zwingend ergebende) Willensvereinbarung zwischen zwei oder mehreren Staaten definiert, allerdings genießen z. T. auch internationale Organisationen und multinationale Unternehmen den Status eines Völkerrechtssubjektes.

Siehe auch:
Privatrecht
Eigentum
Völkerrecht
Staat
Internationale Organisationen
Unternehmen

Quelle: Schubert, Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon. 7., aktual. u. erw. Aufl. Bonn: Dietz 2018. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.



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