"Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne"

Schriftenreihe (Bd. 1195)

"Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne"

Tagebücher 1939-1945

Die Tagebücher des Laubacher Justizinspektors, die er von 1939 bis zum Kriegsende schrieb, sind ein wichtiges zeithistorisches Dokument seiner Kritik am NS-Regime. Seine Presseausschnitte und Kommentare zeigen, dass es möglich war, die NS-Propaganda zu durchschauen.

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Inhalt

"Ich konnte die Nazis damals nicht in der Gegenwart bekämpfen. Also entschloss ich mich, sie in der Zukunft zu bekämpfen. Ich wollte kommenden Generationen eine Waffe gegen jedes Wiederaufleben solchen Unrechts geben. Meine Augenzeugenberichte sollten die barbarischen Akte aufzeichnen und auch zeigen, wie man sie beenden konnte." Friedrich Kellner (1885-1970) war ein entschiedener Gegner der Nationalsozialisten. Als offen geäußerte Kritik in der NS-Zeit unmöglich wurde, entschloss er sich, in seinen Tagebüchern mit einer akribischen Analyse der Tagespresse zu entlarven, wie die mediale Propaganda die deutsche Bevölkerung blendete und was diese trotz allem hätte wissen können.



Autor: Friedrich Kellner, Seiten: 1126, Erscheinungsdatum: 20.01.2012, Erscheinungsort: Bonn, Bestellnummer: 1195