dpa, Digitalisierung, 1985

29.4.2016 | Von:
Ulf Rinne
Klaus F. Zimmermann

Die digitale Arbeitswelt von heute und morgen

Berufe der Zukunft

Rationalisierungsmaßnahmen haben bislang in erster Linie Beschäftigte mit geringer bis mittlerer Qualifikation betroffen.[21] Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung bedroht jedoch zunehmend auch die Perspektiven von besser Qualifizierten. Es deutet sich an, dass eine formale Qualifikation nicht mehr das entscheidende Kriterium für ein zukunftssicheres Berufsbild ist.

So schätzt eine vielzitierte Studie, dass rund 47 Prozent aller Beschäftigten in den USA in Berufen arbeiten, die zumindest mittelfristig davon bedroht sind, durch Maschinen, Roboter und Computerprogramme ersetzt zu werden.[22] Methodisch wird darin die jeweilige Schwierigkeit ermittelt, vor denen Ingenieure stehen, um einen bestimmten Beruf zu "automatisieren". Bei dieser Vorgehensweise finden sich auf den vorderen Rängen der von Automatisierung bedrohten Berufe Telefonverkäufer, einfache Büroangestellte, Köche und Packer, aber auch Piloten und Richter. Bei letzteren wird argumentiert, dass sie einen ungleichen Kampf gegen Autopiloten und Algorithmen antreten, die fehlerfrei navigieren beziehungsweise routiniert entscheiden würden.

Von Rationalisierungsmaßnahmen sind also vor allem Berufe bedroht, in denen Präzision und Routine eine hohe Bedeutung zukommen. Hier sind Maschinen den Menschen überlegen.[23] Umgekehrt zeichnen sich zukunftssichere Beschäftigungsfelder vor allem durch hohe Anforderungen in den Bereichen Kreativität, soziale Intelligenz und unternehmerisches Denken aus. Dazu zählen zum Beispiel Architekten, Ärzte, Lehrer und Psychologen, aber auch Förster und Fitnesstrainer.[24]

Die Übertragung dieser Prognosen auf Deutschland liefert zumindest vordergründig ähnliche Resultate.[25] So wird ermittelt, dass der mittelfristig von Automatisierung bedrohte Anteil der Beschäftigung mit 42 Prozent nur unwesentlich geringer ausfällt als in den USA. Allerdings liefert ein alternatives methodisches Vorgehen ein weniger dramatisches Bild. In einem tätigkeitsbasierten Ansatz weisen nur 9 Prozent der Arbeitsplätze in den USA und nur 12 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland ein relativ hohes Automatisierungsrisiko auf.[26] Eine andere Studie schätzt, dass etwa 15 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland mit einer hohen Wahrscheinlichkeit durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten.[27] Dementsprechend scheint insgesamt Vorsicht bei der Beurteilung des technischen Automatisierungspotenzials angebracht, da dieses wohl eher überschätzt wird.

Dennoch werden die Veränderungen in der Welt der Berufe erhebliche Implikationen für Bildung und Ausbildung haben. Abgesehen davon, dass die Automatisierungswahrscheinlichkeit für Geringqualifizierte systematisch höher ausfallen dürfte, stellt sich womöglich sogar die Frage, inwieweit sich die Arbeitswelt gänzlich von dem tradierten Konzept der "Berufe" löst. Es könnte durch einen stärkeren Fokus auf einzelne Aufgaben und Tätigkeiten (Tasks) ersetzt werden.[28] Für die berufliche Ausbildung würde dies implizieren, dass künftig spezifische Berufsabschlüsse durch Abschlüsse abgelöst werden könnten, die allgemeinere Bündel von Kompetenzen umfassen und auf diese Weise vermutlich erheblich besser für vielfältigere Tätigkeiten und lebenslanges Lernen vorbereiten.

Erwerbsformen der Zukunft

Unsere Arbeitswelt bewegt sich also, sie wird vielschichtiger und informeller. Wie bestimmend das tradierte gesellschaftspolitische Leitbild des "Normalarbeitsverhältnisses" in Zukunft bleiben wird, muss aus heutiger Sicht zwar offen bleiben. Es wird jedoch von vielen Varianten herausgefordert und an Bedeutung deshalb tendenziell weiter verlieren.[29]

Zudem erscheint es plausibel, dass sich daneben ein neuer Typus des "Arbeitnehmerselbstständigen" herausbildet.[30] Er ist prinzipiell überall verfügbar und vereint die bestimmenden Merkmale der Erwerbsgesellschaft von morgen in sich, zu denen vernetztes Arbeiten, Denken und Handeln zählen. Flexible Arbeitszeitmodelle mit Gleitzeit, Arbeitszeitguthaben, Heimarbeit und variablen Zeitplanungen werden zum Standard. Die zunehmende Knappheit des Angebots an Arbeitskräften wird unweigerlich Innovationen bei den Arbeitsstrukturen nach sich ziehen.

Erste Indizien für diese Entwicklungen sind bereits erkennbar. Das Beispiel der Firma Uber zeigt, wie auf einem virtuellen Marktplatz Gelegenheitsfahrer und Fahrgäste zusammengebracht werden und so das Taxigewerbe erheblich unter Druck gesetzt wird.[31] Das grundlegende Prinzip lässt sich zudem auf viele andere Branchen übertragen – einschließlich solcher Branchen, in denen vorwiegend Fach- und Geistesarbeiter tätig sind. Entsprechende Plattformen existieren bereits: Hier werden zum Beispiel Aufträge für Werbetexter, Programmierer oder Designer einzeln ausgeschrieben und abgewickelt. Unternehmen werden so grundsätzlich infrage gestellt.

Dieser Trend geht auch mit einer Verlagerung unternehmerischer Risiken auf Arbeitnehmer in Unternehmen einher. An die Stelle von Handlungsanweisungen treten Zielvereinbarungen, strenge Hierarchien lösen sich auf, und erfolgsabhängige Entlohnungen gewinnen an Bedeutung.[32] Arbeitnehmer werden so zu Unternehmern im Unternehmen. Auch deshalb wird unternehmerisches Denken immer mehr zu einer Schlüsselkompetenz der Arbeitswelt von morgen.

Im Ergebnis generiert die Erwerbsgesellschaft der Zukunft damit größere Risiken für den Einzelnen.[33] Die Entscheidungsfreiheit und die individuelle Verantwortungsbereitschaft müssen daher zunehmen. Viele alte Industrieländer, einschließlich Deutschlands, sind nur schlecht auf eine Welt mit erhöhter Eigenverantwortung und Risikobereitschaft vorbereitet. Während etwa das Sozialmodell der USA seit jeher primär auf die individuelle Übernahme finanzieller und wirtschaftlicher Risiken gegründet ist, gilt für Europa das Gegenteil. Dies ist jedoch nur ein Aspekt der neuen Anforderungen an etablierte Institutionen.

Neue Anforderungen an Institutionen

Im Bereich der Wettbewerbspolitik gilt es zu verhindern, dass einige wenige große Konzerne das Internet kontrollieren und damit die Macht über die digitale Welt von morgen quasi monopolisieren. Google und Facebook besitzen bereits heute eine erhebliche Marktmacht. Dabei lohnt sich jedoch ein genauerer Blick, um vorschnelle Urteile zu vermeiden. Denn monopolistische Strukturen sind vor allem dann kritisch zu bewerten, wenn die Hürden für Markteintritte von Wettbewerbern hoch sind. Ein Markt ist dann nicht "bestreitbar",[34] und Marktmacht wird langfristig zementiert. Vor diesem Hintergrund scheint zum Beispiel Facebook durch relativ hohe Wechselkosten und indirekte Netzwerkeffekte[35] besser vor Wettbewerb geschützt zu sein als etwa Google.[36]

Der Wandel zur Wissens- und Informationsgesellschaft zieht jedoch noch weitere fundamentale Herausforderungen für die Wettbewerbspolitik nach sich. Denn "Information" hat Eigenschaften eines öffentlichen Gutes. Dazu zählt die Nicht-Rivalität im Konsum wie auch prinzipiell die Nicht-Ausschließbarkeit der Nutzung. Als Folge zeichnet sich eine Veränderung des Wirtschaftsproblems ab: Die Frage einer effizienten Nutzung von knappen Ressourcen wandelt sich zumindest in Teilbereichen zur Frage einer effektiven Verwaltung des Überflusses.[37] Dies hat auch Implikationen für die Regulierung, deren Tragweite im Detail noch nicht absehbar ist.

Klar ist, dass sich auch neue Fragen der Datensicherheit stellen. So wird argumentiert, dass die enorme Menge an gespeicherten Daten (Big Data) das wirklich innovative Gut der digitalen Revolution darstellt – mit einem erheblichen Anteil von sehr persönlichen Daten.[38] Der fundamentale Konflikt des "Informationskapitalismus" bestünde daher in den unterschiedlichen Interessen von Kapital und persönlichen Daten. Da dieser Gegensatz dem alten Konflikt zwischen Kapital und Arbeit im industriellen Zeitalter entspreche und diesen ablöse, sei dem neuen Konflikt genau wie dem alten mit geeigneten Regulierungsmaßnahmen zu begegnen.[39]

Schließlich werden sich auch die institutionellen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarkts und des Sozialstaats erheblich wandeln und weiterentwickeln müssen. Dabei sind durchaus Parallelen zur Industriellen Revolution vorhanden, die unter anderem die Gewerkschaftsbewegung hervorrief.[40] Ähnliche Prozesse sind derzeit zu beobachten, wobei sich "Bewegungen" heute in zunehmendem Maße digital beziehungsweise virtuell konstituieren und häufig auf einen bestimmten Anlass Bezug nehmen. Dies scheint eine Möglichkeit zu sein, auch im digitalen Zeitalter kollektive Interessen zu artikulieren.

Die großen Herausforderungen für Arbeitsmarkt und Sozialstaat scheinen inzwischen auch von politischen Entscheidungsträgern erkannt worden zu sein.[41] Entscheidende Fragen betreffen vor allem die Bereiche "Teilhabe und Sozialpartnerschaft" und "Arbeitsmarktpolitik und soziale Absicherung". Insbesondere eine "soziale Marktwirtschaft" ist gefordert, in diesen Bereichen nachhaltige Antworten zu entwickeln.

Wie können innovative Lösungen aussehen, um die soziale Absicherung zukunftsfest machen? Eine Herausforderung besteht sicherlich darin, Sozialversicherungsansprüche und betriebliche Versorgungsregeln von einer langjährigen Beschäftigung im selben Unternehmen zu entkoppeln und auch länderübergreifend transportabel zu machen.[42] Beschäftigte sollten künftig keine Ansprüche einbüßen, ganz gleich, welche Erwerbsbiografie sie verfolgen. Deshalb könnte eine geeignete Reaktion auf die fortschreitende Internationalisierung von Wertschöpfungsketten zum Beispiel sein, supranationale Institutionen zu schaffen wie etwa einer europäischen Arbeitslosenversicherung.[43]

Darüber hinaus scheint es unvermeidlich, dass sich wichtige gesellschaftliche Gruppen angesichts der enormen Veränderungen der Lebens- und Arbeitswelt neu positionieren müssen. So lässt sich beispielhaft für die Gewerkschaften skizzieren, wie diese den Wandel aktiv begleiten und gestalten können.[44] Weil unsere Arbeitswelt unübersichtlicher wird, ist ein gesamtwirtschaftliches Korrektiv künftig mehr denn je gefragt, da es zu einer ausgewogenen Balance der Chancen und Risiken beitragen kann.

Fazit und offene Fragen

Die Erwerbsgesellschaft der Zukunft bietet neben neuen Risiken und einer größeren Unübersichtlichkeit auch neue Chancen und vielfältige Potenziale. Um diese bestmöglich zu nutzen, müssen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik umdenken. Auch wenn kein "Ende der Arbeit" in Sicht ist, so deutet sich ein erheblicher Wandel von Produktionsfaktoren, Berufen und Erwerbsformen an. Es gilt, diesen Wandel zu begleiten und geeignete Institutionen in Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen. Gerade weil es sich um einen Prozess handelt, ist es (noch) möglich, die Rahmenbedingungen zu gestalten. Darüber hinaus muss Bildung zum Topthema gemacht werden, um der Bevölkerung digitale Teilhabe als Voraussetzung zur wirtschaftlichen und sozialen Integration zu ermöglichen.

An dieser Stelle müssen naturgemäß eine Reihe von Fragen unbeantwortet bleiben – nicht zuletzt, da sich weitere Entwicklungen erst noch offenbaren werden. Dennoch stellt dieser Beitrag insgesamt ein Plädoyer dar, der Zukunft der Arbeit mit Zuversicht zu begegnen. Auch in der Vergangenheit sind permanent neue Märkte und neue Jobs entstanden, die etwaige Verluste durch den technischen Fortschritt auffangen oder sogar überkompensieren konnten. Zentral muss sein, bei dem neuerlichen Übergang, diesmal in die digitale Arbeitswelt, das Verhältnis von Gewinnern und Verlierern genau im Blick zu behalten.

Fußnoten

21.
Vgl. G. Graetz/G. Michaels (Anm. 14).
22.
Vgl. Carl Benedikt Frey/Michael A. Osborne, The Future of Employment: How Susceptible are Jobs to Computerisation?, 17.9.2013, http://www.oxfordmartin.ox.ac.uk/downloads/academic/The_Future_of_Employment.pdf« (29.3.2016).
23.
Andere Analysen kommen sogar zu einem weitreichenderen Schluss. Darin wird die digitale Revolution als "Universaltechnologie" angesehen, die vergleichbar mit der Dampfkraft, der Elektrizität und dem Verbrennungsmotor sei. Ihre Auswirkungen seien daher ebenfalls vergleichbar und praktisch jede Tätigkeit, jeder Beruf und jede Branche sei betroffen. Vgl. Erik Brynjolfsson/Andrew McAfee, Race Against The Machine, Lexington 2011.
24.
Vgl. C.B. Frey/M.A. Osborne (Anm. 22). Diese Vorhersagen werden durch die jüngsten Entwicklungen in der quantitativen Bedeutung der Berufe in Deutschland bestätigt. Vgl. Werner Eichhorst/Florian Buhlmann, Die Zukunft der Arbeit und der Wandel der Arbeitswelt, in: Wirtschaftspolitische Blätter, 62 (2015) 1, S. 131–148.
25.
Vgl. Holger Bonin/Terry Gregory/Ulrich Zierahn, Übertragung der Studie von Frey/Osborne (2013) auf Deutschland, ZEW-Kurzexpertise 57/2015.
26.
Vgl. ebd.
27.
Vgl. Katharina Dengler/Britta Matthes, In kaum einem Beruf ist der Mensch vollständig ersetzbar, IAB-Kurzbericht 24/2015.
28.
Ein solcher Schritt hat sich zum Beispiel in der Arbeitsmarktforschung bereits vollzogen, etwa bei der Analyse des strukturellen Wandels in den USA. Vgl. David H. Autor/David Dorn, The Growth of Low-Skill Service Jobs and the Polarization of the US Labor Market, in: American Economic Review, 103 (2013) 5, S. 1553–1597.
29.
Vgl. Klaus F. Zimmermann, Nur noch Roboter und Selbstausbeutung? Über die Herausforderungen und Chancen der neuen Welt der Arbeit, IZA Standpunkte 80/2015.
30.
Vgl. ders., Reflexionen zur Zukunft der Arbeit, in: Holger Hinte/ders. (Hrsg.), Zeitenwende auf dem Arbeitsmarkt. Wie der demografische Wandel die Erwerbsgesellschaft verändert, Bonn 2013, S. 14–61.
31.
Vgl. Jonathan V. Hall/Alan B. Krueger, An Analysis of the Labor Market for Uber’s Driver-Partners in the United States, 2015, https://s3.amazonaws.com/uber-static/comms/PDF/Uber_Driver-Partners_Hall_Kreuger_2015.pdf« (29.3.2016).
32.
Vgl. Hilmar Schneider, "Fach"-Kräfte für die Arbeit der Zukunft, IZA Standpunkte 41/2011, S. 4.
33.
Vgl. K.F. Zimmermann (Anm. 29).
34.
Vgl. William J. Baumol, Contestable Markets: An Uprising in the Theory of Industry Structure, in: American Economic Review, 72 (1982) 1, S. 1–15.
35.
Das ist der Effekt, bei dem der Nutzen eines Gutes mit steigender Nutzerzahl zunimmt.
36.
Vgl. Justus Haucap/Christiane Kehder, Stellen Google, Amazon, Facebook & Co. wirklich die marktwirtschaftliche Ordnung zur Disposition?, Ordnungspolitische Perspektiven 62/2014.
37.
Vgl. E. Brynjolfsson/A. McAfee (Anm. 23).
38.
Vgl. Yvonne Hofstetter, Sie wissen alles: Wie intelligente Maschinen in unser Leben eindringen und warum wir für unsere Freiheit kämpfen müssen, München 2014.
39.
Dies umfasst sowohl individuelle Maßnahmen als auch Maßnahmen, die von Staaten beziehungsweise Staatengemeinschaften getroffen werden (etwa die Datenschutzrichtlinie der Europäischen Union). Vgl. ebd., S. 291.
40.
Verbindungslinien werden auch zwischen dem Phänomen der "Ökonomie des Teilens" (beziehungsweise der "Sharing Economy") und dem genossenschaftlichen Geschäftsmodell gesehen. Vgl. Theresia Theurl, Ökonomie des Teilens: Governance konsequent zu Ende gedacht, in: Wirtschaftsdienst, 95 (2015) 2, S. 87–91.
41.
Vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Grünbuch Arbeiten 4.0, Berlin 2015.
42.
Vgl. K.F. Zimmermann (Anm. 29), S. 5.
43.
Vgl. Werner Eichhorst/Florian Wozny, A Joint Unemployment Insurance for the European Economic and Monetary Union?, IZA Policy Paper 92/2014.
44.
Vgl. Werner Eichhorst et al., Die neue Beweglichkeit: Die Gewerkschaften in der digitalen Arbeitswelt, IZA Standpunkte 82/2015.
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Autoren: Ulf Rinne, Klaus F. Zimmermann für Aus Politik und Zeitgeschichte/bpb.de
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