Zwei Polizisten nehmen bei einer Anti-Vietnamkrieg Demonstration in Los Angeles einen jungen Mann fest, 23.06.1967.
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Reformationsjubiläum 1967 im geteilten Deutschland. Politische Abgrenzung und konfessionelle Annäherung


27.1.2017
900 Jahre Wartburg, 450 Jahre Reformation und 150 Jahre Wartburgfest der Burschenschaften: Im deutschen Mehrfachjubiläumsjahr 1967 hatte die DDR gegenüber der Bundesrepublik einen klaren Standortvorteil, lagen doch die wichtigsten Gedächtnisorte auf ihrem Gebiet. Die SED nutzte die historischen Jubiläen[1] denn auch weidlich für ihre Abgrenzungspolitik gegenüber der Bundesrepublik und für die internationale Anerkennung des zweiten deutschen Staates. Doch welche Folgen hatte diese politische Instrumentalisierung des Reformationsjubiläums für die evangelischen Kirchen in beiden deutschen Staaten, die ja noch immer gesamtdeutsch in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) organisiert waren? Und wie ging die Bundesrepublik mit diesem geschichtspolitischen Vorstoß der DDR um? Setzte sie ihm einen ebensolchen entgegen? Oder führten die konfessionellen Konstellationen und kirchlichen Problemstellungen in der Bundesrepublik zu einer anderen Ausgestaltung und Tendenz der Reformationsfeierlichkeiten? Offenbarten sich im Reformationsjubiläum 1967 Verflechtung und Divergenzen der beiden deutschen Staaten und Gesellschaften? All diesen Fragen soll im Folgenden durch eine Analyse des Jubiläums in der DDR und in der Bundesrepublik nachgegangen werden. Am Ende folgt ein Ausblick auf das Reformationsjubiläum 2017, das unter anderen historischen Konstellationen stattfindet.

Das jubiläum in der DDR: Politische Instrumentalisierung



Im März 1966 entschloss sich das Politbüro der SED mit Blick auf die Jubiläen zu einer gezielten Rezeption des nationalen Erbes. Die DDR sollte sich gegenüber dem Ausland und der eigenen Bevölkerung als die einzig rechtmäßige "Hüterin und Fortsetzerin der fortschrittlichen nationalen und humanistischen Traditionen des deutschen Volkes" zeigen.[2] Diese geschichtspolitische Mobilisierung schloss ein neues offizielles Reformationsverständnis ein. Lange war die Reformation in der DDR-Historiografie sehr kritisch betrachtet worden. Nun galten die Kämpfe der Reformationszeit als erste Etappe der "frühbürgerlichen Revolution", ja, als die größte revolutionäre Massenbewegung der Deutschen bis zur Novemberrevolution von 1918, und die DDR wurde als Erbin und Vollenderin einer enttheologisierten Reformation gefeiert. Martin Luther wandelte sich – vereinfacht gesagt – vom antinationalen, negativen Helden, als der er in den 1950er Jahren noch gegolten hatte, allmählich zum Stammvater der deutschen Nation sowie des Sozialismus in der DDR.[3]

Für das "Nationale Jubiläum" wurden die Lutherstätten in Wittenberg, Eisleben, Eisenach und Erfurt kostspielig renoviert. Die staatlichen Veranstaltungen begannen mit einem Symposium marxistischer Historiker über die "Weltwirkung der Reformation". Am Sonntag, den 29. Oktober 1967, erreichten sie in Wittenberg, der Hauptwirkungsstätte Luthers, einen Höhepunkt: "historisches Marktleben", Festzug mit Themenwagen zur Geschichte von der Feudalgewalt bis zur Gründung der DDR, Festakt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Am 31. Oktober, dem Gedenktag des Thesenanschlags, sprach der stellvertretende DDR-Staatsratsvorsitzende Gerald Götting im Rahmen eines Festakts des staatlichen "Komitees der Deutschen Demokratischen Republik für die zentralen Veranstaltungen anläßlich des 450. Jahrestages der Reformation".[4]

Die SED-Führung bestand auf dem "Primat des Staates für alle drei Jubiläen",[5] das heißt auch gegenüber den kirchlichen Feierlichkeiten des Reformationsjubiläums, deren Tradition bis ins 16. Jahrhundert zurückreichte. Zugleich nutzte sie die Reformationsfeiern in der DDR dazu, die Trennung der acht ostdeutschen Landeskirchen von der gesamtdeutschen EKD zu forcieren. Denn als die Staats- und Parteispitze um den Jahreswechsel 1966/67 in der Deutschlandpolitik einen konsequenten Abgrenzungskurs einschlug, wurde die Kirchenpolitik darauf abgestimmt und mit der These von der Selbstzerstörung der gesamtdeutschen Kirche Kurs auf die endgültige Spaltung der EKD genommen. Doch noch hielten die evangelischen Kirchen in der DDR trotz der massiven Behinderung der grenzübergreifenden Arbeit durch die ostdeutschen Behörden (Einreiseverbote, Ausbürgerung des EKD-Ratsvorsitzenden, Abbruch der offiziellen Beziehungen zur EKD) an dieser Einheit fest. In ihrer "Fürstenwalder Erklärung" betonte die ostdeutsche Teilsynode der EKD im April 1967 demonstrativ die "Einheit und Gemeinschaft der Evangelischen Kirche in Deutschland."

Die SED wertete die Existenz der gesamtdeutschen Kirchenorganisation jedoch als Unterstützung des Alleinvertretungsanspruchs der Bundesrepublik, auch wenn Kirchenvertreter die Einheit rein geistlich legitimierten. Das staatliche Vorbereitungskomitee bemühte sich, dem konkurrierenden kirchlichen Vorbereitungsausschuss für das Reformationsjubiläum die Einsicht zu vermitteln, "daß die Absage an den Allein-Vertretungsanspruch der EKD im wohlverstandenen Interesse der Kirche selbst" liege.[6] Um das offizielle Geschichtsbild nicht zu stören, wonach die Reformation zu jenem Teil der deutschen Nationalgeschichte zählte, den die DDR für sich allein in Anspruch nahm, durfte es nach staatlichem Willen keine gesamtdeutsch verantworteten kirchlichen Feiern in Wittenberg geben.[7]

Die EKD mit ihrem Kirchenamt in Hannover hielt seit Herbst 1965 Kontakt zum kirchlichen Vorbereitungsausschuss in der DDR, um sich für das Jubiläum abzustimmen.[8] Schon früh war klar, dass die Feier in Wittenberg "die zentrale Veranstaltung der evangelischen Christenheit zum Reformationsfest" sein würde, an der sowohl die deutschen Landeskirchenleitungen als auch die internationalen ökumenischen Gäste teilnahmen.[9] Der Rat der EKD stimmte diesem Wunsch des ostdeutschen Vorbereitungsausschusses unter der Voraussetzung zu, dass die "Leitung der EKD" anwesend sein könne.[10] Die Vorbereitung und Verantwortung der zentralen Feier überließ er den östlichen Kirchen, die westlichen Gliedkirchen bat er, nur regionale Veranstaltungen vorzusehen.[11] Der Rat akzeptierte schließlich auch, dass seine Repräsentanten als Vertreter der westlichen Landeskirchen beziehungsweise der Ökumene nach Wittenberg eingeladen wurden.[12] Zuletzt gab er noch eine Erklärung ab, dass er die Feier in Wittenberg nicht als seinen zentralen Festakt ansehe.[13] Das alles zeigt, wie stark sich die EKD zurücknahm, um die kirchliche Säkularfeier in Wittenberg nicht zu gefährden.

Trotz der gesamtkirchlichen Zurückhaltung war aber ein Konflikt zwischen ostdeutschen Staats- und Kirchenvertretern auch aus anderen Gründen nicht zu vermeiden. Zum einen versuchten Staats- und Parteivertreter in der überwiegend protestantischen DDR anlässlich der Reformationsfeiern, die auf dem VII. Parteitag der SED propagierte "sozialistische Menschengemeinschaft" aus Marxisten und Christen zur Schau zu stellen, in der Menschen verschiedener Weltanschauung miteinander am Aufbau des Sozialismus arbeiteten. Zum anderen wollten sie die evangelische Kirche für die marxistische Reformationsdeutung vereinnahmen. In der Endphase der Vorbereitungen nahmen die Spannungen derart zu, dass drei Kirchenvertreter aus dem staatlichen Komitee austraten und die kirchlichen Feierlichkeiten selbst infrage standen.[14] Denn entgegen früherer Absichtserkärungen, bei den Einreisegenehmigungen in die DDR großzügig zu verfahren, machte die SED-Führung letztlich die innerdeutsche Grenze für westdeutsche und internationale Festgäste nahezu undurchlässig. Daran konnte auch der kirchliche Hinweis, die Marginalisierung der kirchlichen Feier in der DDR werde zur internationalen Aufwertung der westdeutschen Feiern führen, nichts ändern.[15] Und auch die kirchliche Drohung, die Feier in Wittenberg abzusagen, zeigte nur geringe Wirkung.[16]

Ende August 1967 beschloss das Politbüro, dass zur Teilnahme an den Feiern lediglich solche Kirchenvertreter einreisen durften, die ihre Ablehnung des bundesdeutschen Alleinvertretungsanspruches sowie der US-amerikanischen Kriegführung in Vietnam erklärten.[17] Obwohl letztlich nur 39 Gäste aus der Bundesrepublik und West-Berlin an den kirchlichen Feierlichkeiten in der DDR teilnehmen konnten, verzichtete die EKD auf eine zentrale Ersatzveranstaltung in Worms – dem bedeutendsten westdeutschen Erinnerungsort der Reformation. Diese Rücksichtnahme stieß in der Bundesrepublik nicht überall auf Verständnis.[18]

Der kirchliche Vorbereitungsausschuss in der DDR entschloss sich, trotz der Behinderungen die Feiern abzuhalten, sprach sich allerdings in einer Presseerklärung gegen einen politischen Missbrauch der Reformation aus.[19] Die Kirchen stellten das Luther-Motto "Christus meine Gerechtigkeit" ins Zentrum ihres Reformationsgedenkens. Die Festpredigten am 31. Oktober in Wittenberg kreisten um die Preisung "Selig sind, die hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden!" In interner Runde hielt es der Ratsvorsitzende der EKD, der bayerische Landesbischof Hermann Dietzfelbinger, allerdings für fraglich, ob "in Ost und West noch in gleicher Weise über ‚Gerechtigkeit‘ gesprochen werden" könne.[20]

Aber nicht aufgrund dieser Kontextverschiedenheit, sondern wegen staatlicher Restriktionen konnte die Wittenberger Veranstaltung nicht als die "zentrale Feier des deutschen Protestantismus zum Reformationsjubiläum"[21] gelten. Die EKD war dort in keinster Weise präsent: Selbst das unpolitische Wort des Ratsvorsitzenden zum Reformationsjubiläum war auf staatliche Weisung hin aus der Informationsmappe für die Gäste entfernt worden und wurde auch nicht in den Gottesdiensten verlesen.[22] Jeder Hinweis auf eine gesamtdeutsche protestantische Erinnerungsgemeinschaft war im Reformationsgedenkjahr tabu. Die Kirchen hatten sich diesem staatlichen Diktat letztlich gebeugt, um die kirchlichen Jubiläumsfeiern in der DDR zu retten und die Pflege des reformatorischen Erbes nicht allein dem Staat zu überlassen. Kirchlicherseits betonte man den internationalen ökumenischen Charakter des Reformationsgedenkens in Wittenberg;[23] zu dieser ökumenischen Festgemeinde zählten dann auch die westdeutschen Gäste.

Der Vorsitzende des kirchlichen Vorbereitungsausschusses, der provinzialsächsische Bischof Johannes Jänicke, nahm wie geplant am staatlichen Festakt am 31. Oktober teil, obwohl zwei ostdeutsche Bischöfe aufgrund ihrer klaren Befürwortung der kirchlichen Einheit nicht eingeladen worden waren.[24] Trotz dieser Zurückhaltung auch bei der Bewertung der Erbe-Aneignung durch die DDR fand die gesamtdeutsche Kircheneinheit zwei Jahre darauf ihr Ende: Mit der Gründung des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR lösten sich 1969 die ostdeutschen Landeskirchen aus der EKD.[25]


Fußnoten

1.
Zur Entwicklung historischer Jubiläen vgl. Winfried Müller, Das historische Jubiläum. Zur Geschichtlichkeit einer Zeitkonstruktion, in: ders. (Hrsg.), Das historische Jubiläum. Genese, Ordnungsleistung und Inszenierungsgeschichte eines institutionellen Mechanismus, Münster 2004, S. 1–75.
2.
Auszug aus dem Protokoll der Politbürositzung, 15.3.1966 und Anlage Nr. 3, in: Frédéric Hartweg (Hrsg.), SED und Kirche: eine Dokumentation ihrer Beziehungen, Bd. 1: SED 1946–1967, Neukirchen-Vluyn 1995, S. 485–495, hier S. 485.
3.
Vgl. Martin Roy, Luther in der DDR. Zum Wandel des Lutherbildes in der DDR-Geschichtswissenschaft, Bochum 2000, S. 154, S. 163, S. 301. Zum Erbe der Reformation aus der Sicht der DDR vgl. auch Gerhard Ringshausen, Das 450. Reformationsjubiläum 1967 in West und Ost, in: Kirchliche Zeitgeschichte 26/2013, S. 373–399, S. 389–395.
4.
Abgedruckt in: Kirchliches Jahrbuch für die Evangelische Kirche in Deutschland 93/1967, S. 192–211.
5.
Protokoll der Politbürositzung (Anm. 2), S. 494.
6.
Zit. nach Gerhard Besier, Der SED-Staat und die Kirche. Der Weg in die Anpassung, München 1993, S. 613.
7.
Vgl. hierzu und zum Folgenden Claudia Lepp, Erinnerungsgemeinschaft? Die innerdeutschen Kirchenbeziehungen am Beispiel der Reformationsfeierlichkeiten 1967 und des Lutherjubiläums 1983, in: Jan Scheunemann (Hrsg.), Reformation und Bauernkrieg: Erinnerungskultur und Geschichtspolitik im geteilten Deutschland, Leipzig 2010, S. 133–148, hier S. 133–136.
8.
Vgl. Protokoll der Sitzung des Rates der EKD, 10./11.11.1965, Evangelisches Zentralarchiv (EZA) in Berlin, 2/4398.
9.
Aktenvermerk von Wilhelm Gundert, 6.12.1965, EZA Berlin, 2/4398.
10.
Protokoll der Sitzung des Rates der EKD, 30. 6./1.7.1966, EZA Berlin, 2/4411.
11.
Vgl. Protokoll der Sitzung des Rates der EKD, 18./19.8.1966, EZA Berlin, 2/4395.
12.
Vgl. streng vertrauliche Verhandlungsniederschrift über die Beratung wegen des Reformationsjubiläums 1967 am 2.8.1966 in Hannover, EZA Berlin, 2/4412.
13.
Vgl. Erklärung des Rates der EKD vom 3.10.1966, EZA Berlin, 116/4.
14.
Vgl. Johannes Jänicke, Ich konnte dabei sein, Berlin 1984, S. 227f.
15.
Vgl. Geschäftsstelle der Konferenz der Evangelischen Kirchenleitungen in der DDR, 28.2.1967, EZA Berlin, 102/245.
16.
Vgl. Schreiben, 19.8.1967, EZA Berlin, 116/28; Schreiben, 21.8.1967, Bundesarchiv Berlin, DO 4/2992.
17.
Vgl. Besier (Anm. 6), S. 639, und das entsprechende Schreiben des Innenministeriums der DDR, in: Kirchliches Jahrbuch für die Evangelische Kirche in Deutschland 93/1967, S. 190f.
18.
Vgl. Erwin Wilkens, Die Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik, in: Kirchliches Jahrbuch für die Evangelische Kirche in Deutschland 93/1967, S. 178–319, hier S. 190.
19.
Abgedruckt in: Kirchliches Jahrbuch für die Evangelische Kirche in Deutschland 93/1967, S. 191.
20.
Protokoll der Sitzung des Rates der EKD am 12./13.10.1967, EZA Berlin, 2/4394.
21.
Diese Bezeichnung hatte noch am 30.8.1966 der Präsident der Kirchenkanzlei der EKD Hammer benutzt. Vgl. sein Schreiben an die Leitungen der Gliedkirchen in der BRD und Berlin West, EZA Berlin, 2/4412.
22.
Vgl. Evangelischer Pressedienst, Zentralausgabe, 2.11.1967.
23.
Vgl. Jänicke auf der Kirchenkonferenz am 16./17. 1967, EZA Berlin, 2/4394.
24.
Vgl. die MfS-Einschätzung der Tätigkeit der "internationalen und westdeutschen kirchlichen Zentralen", 27.11.1967, Archiv des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) Berlin, MfS HA XX/4–3233.
25.
Vgl. Claudia Lepp, Tabu der Einheit? Die Ost-West-Gemeinschaft der evangelischen Christen und die deutsche Teilung 1945–1969, Göttingen 2005, S. 790–921.
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Autor: Claudia Lepp für Aus Politik und Zeitgeschichte/bpb.de
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