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Veränderung der Schulkultur als Ansatz schulischer Gewaltprävention


31.10.2002
Welche Ursachenstruktur hat Gewalt unter Kindern und Jugendlichen? Wo liegen Ansatzpunkte für Prävention und Intervention?

Einleitung



In der Einschätzung, dass Gewalt unter Kindern und Jugendlichen eine multiple Ursachenstruktur hat, sind sich alle Wissenschaftler und Verantwortlichen sehr schnell einig, auch darin, wo Ansatzpunkte für Prävention und Intervention liegen: in den Bereichen Familie, Schule, Justiz, Medien, Jugendkultur, politische Kultur etc. Wenn es aber um konkrete Verantwortlichkeiten und Verbesserungsmaßnahmen geht, wird gern auf die anderen verwiesen: etwa von Politikern auf die Medien oder von Lehrern auf das Elternhaus.

In diesem Beitrag soll gezeigt werden, dass es kaum einen besseren Ort für Gewaltprävention gibt als die Schule, die pflichtgemäß von fast allen Kindern besucht wird. Die Daten unserer empirischen Untersuchungen belegen, dass ein "Zusammenspiel" von Schulkultur und aggressivem Verhalten von Schülerinnen und Schülern besteht. Dementsprechend kann die Schulentwicklung in diesem Bereich als ein probates Mittel der Gewaltprävention betrachtet werden.


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