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Gewalt und Gegengewalt im "Heiligen Land"

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  • Der Nahe Osten ist von einer friedlichen Lösung weiter denn je entfernt. Im "Heiligen Land" herrscht nicht Friede, sondern Gewalt. Der Friedensprozess ist endgültig gescheitert. Seit dem Ausbruch der Al-Aqsa-Intifada am 29. September 2000 bestimmen Gewalt und Gegengewalt das Leben sowohl der Israelis als auch der Palästinenser. Die Anschläge des 11. September 2001 in den USA haben sich auch auf den Nahostkonflikt verheerend ausgewirkt. Seitdem führen nicht nur die USA einen weltweiten "Krieg gegen den Terror", auch die israelische Regierung unter Ministerpräsident Ariel Sharon betrachtet den Konflikt in den Kategorien des "Terrorismus". Sharons Osama bin Laden ist Yassir Arafat - eine Sichtweise, die irreführender nicht sein könnte: Der Nahostkonflikt ist seit seiner Entstehung ein Konflikt um Land und um politische Selbstbestimmung.

       

    Klaus W. Wippermann

    Editorial

    Der Nahe Osten ist von einer friedlichen Lösung weiter denn je entfernt. Das Leben im "Heiligen Land" wird bestimmt von dem Kampf um Land und um politische Selbstbestimmung. Weiter...

    Michael Wolffsohn

    Endlos nach der "Endlösung":
    Deutsche und Juden

    Seit mehr als 50 Jahren argumentieren Deutsche und Juden oftmals auf der kollektiven Ebene aneinander vorbei. Der Grund: Sie haben notwendigerweise gegensätzliche Konsequenzen aus ihren zeitgeschichtlichen Erfahrungen gezogen. Weiter...

    Avi Primor

    Keine Lösung durch Gewalt

    Die israelischen Angebote für einen Palästinenserstaat wurden vor fast zwei Jahren mit Gewalt beantwortet. Und die Serie von Attentaten scheint nicht abzureißen. Weiter...

    Abdallah Frangi

    Der Osloer Friedensprozess
    als ein Weg zum Frieden?

    Die Palästinenser hatten große Hoffnungen in den Friedensprozess gesetzt. Die einzelnen Etappen zeigen, dass Israel nicht von weiterer Inbesitznahme palästinensischen Landes ablässt. Weiter...

    Moshe Zuckermann

    Eine Mauer wird errichtet

    Die israelische Regierung versucht alles, um für das Land und seine Menschen Sicherheit vor Anschlägen palästinensischer Extremisten zu erlangen. Zu diesem Zweck lässt sie nunmehr eine Mauer errichten. Weiter...

    Suleiman Abu Dayyeh

    Das besetzte Palästina zwischen
    Macht und Gerechtigkeit

    Die Besetzung, die Entwürdigung und die Entrechtung der Palästinenser durch Israel ist die Ursache der Gewalt und der Grund für den fehlenden Frieden, den beide Völker bitter nötig haben. Weiter...

     

    Informationsportal Krieg und Frieden

    Die weltweiten Militärausgaben sind 2013 leicht zurückgegangen - auf 1,7 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter...