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Wertepluralismus und Toleranz

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Die Anschläge des 11. September 2001 und in deren Folge der so genannte "Krieg gegen den Terror" haben die Hoffnungen zunichte gemacht, dass das säkulare und individualisierte Staats- und Gesellschaftsverständnis im Zeitalter der Globalisierung seinen Siegeszug unaufhaltsam fortsetzen kann. "Die Verdammten dieser Erde" oder diejenigen, die sich dafür halten, haben mit brutaler Gewalt versucht, diese scheinbare Gesetzmäßigkeit der Entwicklung aufzuhalten. Die Globalisierungsdiskussion wird sich diesem Problem stellen und die Schattenseiten der Globalisierung mitberücksichtigen müssen. Nach dem Terroranschlag ist im Westen eine intensive Debatte über die universelle Akzeptanz westlicher Werte entbrannt.

Ludwig Watzal

Editorial

Die Anschläge des 11. September 2001 haben eine Hoffnung zunichte gemacht. Das säkulare und individualisierte Staats- und Gesellschaftsverständnis kann im Zeitalter der Globalisierung seinen Siegeszug nicht unaufhaltsam fortsetzen. Weiter...

Richard Herzinger

Was für den Westen zählt, oder: Sind amerikanische Werte auch unsere Werte?

Es gibt zwei Manifeste amerikanischer Rechts- und Linksintellektueller. Publiziert wurden sie anlässlich des Terroranschlages vom 11. September 2001. Weiter...

Benjamin R. Barber

Ein Krieg "jeder gegen jeden": Terror und die Politik der Angst

Der Autor versucht, mögliche Ursachen für die Terroranschläge vom 11. September 2001 aufzuzeigen. Dabei geht er zuerst auf die Wirkungen des modernen Terrorismus ein. Weiter...

Hendrik Hansen

Globaler Dschihad?

Neue globale Konflikte werfen die Frage auf, wo zwischen Islamismus, islamischem und westlichem Politikverständnis die entscheidenden Konfliktlinien verlaufen. Nicht erst der islamistische Terrorismus geht von einer Zweiteilung der Welt aus. Weiter...

Sonja Hegasy

Zum Verhältnis von Wissenschaft, Technologie und Globalisierung in der arabischen Welt

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 gab es zahlreiche bewundernde Reaktionen in der arabischen Welt, die so viel Befremden im Westen ausgelöst haben. Allerdings sind sie keineswegs Ausdruck von Schadenfreude. Weiter...

Volker von Prittwitz

Zivile oder herrschaftliche Religion?

Religionen unterscheiden sich in ihrer Beziehung zur Zivilgesellschaft: Religionen, die das Rechtssetzungs- und Gewaltmonopol des zivilen Staates anerkennen, haben zivilen Charakter und erfüllen wichtige gesellschaftliche Funktionen. Weiter...