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27.11.2003 | Von:
Christoph Dowe
Alfredo Märker

Der UNO-Weltgipfel zur Wissens- und Informationsgesellschaft

Hintergründe und Themenspektrum

Auf dem Weltgipfel sollen die Weichen für die technische und inhaltliche Entwicklung der Wissens- und Informationsgesellschaft für die nächsten Jahrzehnte gestellt werden. Und Schritte zur Überwindung der digitalen Spaltung eingeleitet werden.

Einleitung

Dieser Beitrag entstand im Rahmen des Projektes www.gipfelthemen.de, das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt wird. Initiatoren sind die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (www.dgvn.de) und politik-digital.de (www.politik-digital.de). Für Anregungen und Kritik danken wir Nicole Hänel, Anja Kaschta und Judith Kern.

Vom 10. bis zum 12. Dezember 2003 findet in Genf der "World Summit on the Information Society" (WSIS) statt. Dort sollen die Weichen für die technische und inhaltliche Entwicklung der Wissens- und Informationsgesellschaft für die nächsten Jahrzehnte gestellt sowie Schritte zur Überwindung der digitalen Spaltung zwischen armen und reichen Ländern eingeleitet werden.










Dieser Beitrag erläutert die wichtigsten Diskussionsfelder des Gipfels. Er greift auf die Internetseite http://www.gipfelthemen.de sowie auf dort publizierte Expertenbeiträge und Hintergrundberichte zurück. Leitgedanke dieser Website ist, das weltweit bislang hochrangigste Treffen zur Informationsgesellschaft journalistisch-wissenschaftlich zu begleiten und für die Themen zu werben. Anders als bei den großen UNO-Umweltgipfeln in Rio oder Johannesburg war im Vorfeld dieses Treffens Desinteresse von Politik und Medien zu verzeichnen. Dabei ist der Zugang zur neuen Wissens- und Informationsgesellschaft weltweit mitentscheidend für Entwicklung und Wohlstand. Zudem gestaltet die UNO diesen Gipfel auch in anderer Hinsicht zukunftsweisend: Vertreter der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft erhalten in Genf leichter Zugang zu den Beratungen, als es bisher der Fall war. Es lohnt sich also, die Gipfelthemen einer genaueren Betrachtung zu unterziehen.