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Modernes Regieren/E-Government

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    Mit der Initiative "BundOnline" sollen bis Ende 2005 die Voraussetzungen für die flächendeckende Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen geschaffen werden. So wird es etwa möglich sein, mittels einer E-Card Rechtsgeschäfte online abzuwickeln und Dokumente elektronisch rechtswirksam zu signieren. Die E-Government-Initiative "Deutschland-Online" von Bund, Ländern und Kommunen soll die bisher noch recht heterogene IT-Landschaft harmonisieren, die Internetportale vernetzen sowie gemeinsame Infrastrukturen zur Erleichterung des Datenaustauschs schaffen.

    Neue Serviceangebote von Behörden und Verwaltungen fließen in die Standortentscheidung von Unternehmen ein, so eine im vergangenen Herbst veröffentlichte Studie aus Nordrhein-Westfalen: Die Hälfte der befragten Unternehmen rechnet mit nennenswerten Einsparungen durch E-Government. Im Kern wird E-Government als elektronisches Regierungs- und Verwaltungshandeln verstanden, das Transparenz und Effizienz stärkt.

       
  • Hans-Georg Golz

    Editorial

    E-Government wird meist als elektronisches Regierungs- und Verwaltungshandeln verstanden, das Transparenz und Effizienz stärkt. Das Internet bietet eine Fülle von demokratischen Partizipationsmöglichkeiten, die es zu nutzen gilt. Weiter...

    Andreas Bauer

    E-Demokratie - neue Bürgernähe oder virtuelle Luftblase?

    Das Internet ist kein Allheilmittel gegen Politikverdrossenheit und geringe Wahlbeteiligungen. Es besteht bei aller Attraktivität insbesondere für Erst- und Jungwähler die Gefahr, dass Politikprozesse im Internet nur die oft beklagte Zuschauerdemokratie widerspiegeln. Weiter...

    Olaf Winkel

    Zukunftsperspektive Electronic Government

    Der Beitrag rückt die Grenzen von E-Government in den Vordergrund. Damit soll der Gefahr vorgebeugt werden, dass überzogene Erwartungen einer pauschalen Diskreditierung dieses wichtigen Ansatzes Vorschub leisten könnten. Weiter...

    Norbert Kersting

    Online-Wahlen im internationalen Vergleich

    Online-Wahlen sollen die politische Beteiligung erhöhen, kostengünstigere Wahlen ermöglichen und zu einer Stärkung der Willensbildungsprozesse beitragen. Die technischen Probleme und insbesondere die Einhaltung des Wahlgeheimnisses werden kontrovers diskutiert. Weiter...

    Wolfgang H. Lorig

    "Good Governance" und "Public Service Ethics"

    "Good Governance" setzt Verwaltungsmodernisierung mit demokratischer Teilhabe zueinander in Bezug. Auch wenn elektronische Responsivitätsstrukturen installiert sind, unterliegt Herrschaft als auf Zeit anvertrautes Amt Regeln im Sinne des Gemeinwohls. Weiter...