APUZ Dossier Bild

Fußball-WM

  • PDF-Icon PDF-Version: (3.832 KB)

    Deutschland fiebert einem Großereignis entgegen: der Fußballweltmeisterschaft 2006. Es soll ein Event der Superlative werden – so wollen es die FIFA-Oberen. Das Land wird sich von seiner Schokoladenseite präsentieren, ist doch "die Welt zu Gast bei Freunden". Die eigenen Erwartungen sind riesig. Niemand soll enttäuscht werden – auch nicht von der Klinsmann-Truppe, selbst wenn in der Mannschaft noch nicht der rechte WM-Spirit Einzug gehalten zu haben scheint. Die Elf-Freunde-Rhetorik aus längst vergangenen Zeiten kennen die rundum vermarkteten Profifußballer meist nur noch vom Hörensagen. Doch die Faszination des "beautiful game" ist ungebrochen.

       
  • Ludwig Watzal

    Editorial

    Die Fußballweltmeisterschaft 2006 wirft ihre Schatten voraus. Der Verantwortliche der Marke "WM 2006", die FIFA, hat ein Regelwerk geschaffen, dem sich alle Beteiligten zu beugen haben. Trotzdem ist die Faszination des "beautiful game" ungebrochen. Weiter...

    Bernd Müllender

    Ein Land sieht rund – Essay

    Fußball ist für alle Beteiligten ein blendendes Geschäft – und eine Weltmeisterschaft erst recht. Alles dient einem guten Zweck: unserer Volkswirtschaft. Weiter...

    Dietrich Schulze-Marmeling

    Die Geschichte der FIFA-
    Fußballweltmeisterschaft

    Fußball ist die globalste aller Sportarten. Vergabe und Austragung des Turniers sind längst ein Politikum. Für das Austragungsland ist die WM von der Vergabe bis zum Abpfiff ein Schaufenster. Weiter...

    Hans-Georg Ehrhart

    Fußball und Völker-
    verständigung

    Fußball ist weder Krieg noch ein Allheilmittel für Konflikte. Er ist, was wir aus ihm machen. Er kann politisch funktionalisiert werden, regiert aber auf keinen Fall die Welt. Weiter...

    Hans Joachim Teichler

    Fußball in der DDR

    Der Fußball spielte im Leistungssportsystem der DDR eine Sonderrolle. Wegen seiner Massenwirksamkeit wurde er bald zum Objekt politischer Interventionen. Weiter...

    Nils Havemann

    Fußball unterm Hakenkreuz

    Der Fußballsport war im "Dritten Reich" ein Spiegelbild der Gesellschaft. Die meisten Funktionäre und Spieler folgten mit großer Begeisterung den Parolen des nationalsozialistischen Regimes und trugen so zu seiner Stabilisierung bei. Weiter...