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Arbeitsmarktpolitik

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    Die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik gehört zu den zentralen und wichtigsten Politikfeldern. Dadurch, dass die Anzahl der von Arbeitslosigkeit Betroffenen nach der Wiedervereinigung bis heute konstant hoch geblieben ist, hat sie immer weiter an Bedeutung gewonnen. Ihre Instrumente haben sich im Laufe der Jahre ständig gewandelt. Die jüngste Vergangenheit ist vor allem durch die sogenannten "Hartz-Gesetze" geprägt worden. Sie traten ab 2003 nach und nach mit dem Ziel in Kraft, das Prinzip "Fördern und Fordern" zu stärken – ihre Wirkung bleibt jedoch umstritten. Für das nächste Jahr wird sogar wieder ein Anstieg der als arbeitsuchend Registrierten auf über fünf Millionen prognostiziert.

       
  • Johannes Piepenbrink

    Editorial

    Die Instrumente der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik haben sich im Laufe der Jahre ständig gewandelt. Die jüngste Vergangenheit wurde allem durch die sogenannten "Hartz-Gesetze" geprägt. Weiter...

    Josef Schmid

    Entwicklung der Arbeitsförderung

    Die deutsche Arbeitsmarktpolitik ist stark durch ihren historischen Ursprung geprägt und weist eine besondere institutionelle Architektur auf. Neben dem Bund und den Ländern spielt inzwischen auch die EU eine wichtige Rolle. Weiter...

    Werner Sesselmeier, Gabriele Somaggio

    Funktionswandel der Arbeitsmarktpolitik

    Mit dem "Flexicurity-Konzept" versuchen die europäischen Wohlfahrtsstaaten, mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt mit größerer sozialer Absicherung zu verbinden. Doch die Tauglichkeit dieses Konzeptes ist noch nicht bewiesen. Weiter...

    Frank Oschmiansky, Mareike Ebach

    Aktive Arbeitsmarktpolitik im Wandel

    Mit der Einführung des Arbeitsförderungsgesetzes vor 40 Jahren wurde die aktive Arbeitsmarktpolitik aufgewertet. Ob die zahlreichen Änderungen der vergangenen Jahre für mehr Qualität in der Arbeitsförderung sorgen, ist fragwürdig. Weiter...

    Hans-Peter Klös, Benjamin Scharnagel

    Arbeitsmarktpolitik seit 2003: Reformbilanz und Handlungsbedarf

    Während der beiden vergangenen Legislaturperioden gab es einen Nachkriegshöchststand bei der Arbeitslosigkeit und einen Rekordstand bei der Erwerbstätigkeit. Die Große Koalition hat das Reformrad teilweise wieder zurückgedreht. Weiter...

    Ulrich Walwei

    Zur Ökonomie der Arbeitslosenversicherung

    Großzügige Lohnersatzleistungen sichern zwar den materiellen Status, verlängern aber den Suchprozess und verfestigen dadurch die Arbeitslosigkeit. Wie großzügig sollte die Arbeitslosenversicherung also sein? Weiter...

    Tanja Klenk

    Die korporatistische Arbeitsverwaltung

    Die Arbeitslosenversicherung wird gemeinsam von Staat, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden verwaltet. Mit den "Hartz-Gesetzen" ist es jedoch erstmals zu einem Bruch mit dem tradierten Selbstverwaltungsmodell gekommen. Weiter...

    Berndt Keller, Hartmut Seifert

    Atypische Beschäftigungs-
    verhältnisse: Formen, Verbreitung, soziale Folgen

    Immer mehr Menschen sind in Teilzeit, Leiharbeit, befristet oder geringfügig beschäftigt. Die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse hat auch gravierende Folgen für die sozialen Sicherungssysteme – vor allem langfristig. Weiter...