APUZ Dossier Bild

Krise der Weltwirtschaft

  • PDF-Icon PDF-Version (448 KB)

    Spätestens seit September 2008 hat die globale Finanz- und Wirtschaftskrise auch Deutschland fest im Griff. Was vor gut zwei Jahren mit dem Verfall der Immobilienpreise in den USA als (scheinbar) rein amerikanische Krise begann, hat sich mittlerweile zu einer schweren Krise der Weltwirtschaft ausgeweitet, die weit über den Finanzsektor hinausgeht. Vergleiche mit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre ließen nicht lange auf sich warten, der Keynesianismus erlebt ein unerwartetes Comeback. Aus verschiedenen Blickwinkeln werden die Ursachen und der Verlauf der Krise diskutiert und die neuen, hoch riskanten Finanzmarktprodukte erklärt, die als eine der Hauptursachen für die Krise gelten. Weiterhin werden einige Erfordernisse formuliert, die sich aus der Krise für die internationale Politik ergeben.

       
  • Johannes Piepenbrink

    Editorial

    Seit September 2008 hat die globale Finanz- und Wirtschaftskrise Deutschland fest im Griff. In dem Heft werden Ursachen und Verlauf der Krise aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert. Weiter...

    Roland Tichy

    Anmerkungen zur Zukunft des Kapitalismus - Essay

    Die Finanzkrise stellt infrage, was die vergangenen beiden Jahrzehnte geprägt hat: Wohlstand, Globalisierung und Demokratisierung. Doch der Kapitalismus ist ein System, das sich stets neu erfindet. Weiter...

    Hanno Beck, Helmut Wienert

    Anatomie der Weltwirtschaftskrise: Ursachen und Schuldige

    Eine laxe Geldpolitik, Finanzinnovationen, menschliche Schwäche und regulatorische Lücken haben zur Krise geführt. Doch derartige Krisen sind der Preis für Freiheit und Wohlstand in marktwirtschaftlichen Systemen. Weiter...

    Rudolf Hickel

    Plädoyer für einen regulierten Kapitalismus

    Die derzeitige Krise rückt die Kritik an der Deregulierungspolitik in den Mittelpunkt. Die Spieltische im "Kasinokapitalismus" müssen geschlossen, das Weltwirtschaftssystem sozial und ökologisch gestaltet werden. Weiter...

    Thomas Straubhaar, Michael Wohlgemuth, Joachim Zweynert

    Rückkehr des Keynesianismus: Anmerkungen aus ordnungspolitischer Sicht

    Angesichts der Krise kann nicht verwundern, dass der Geist des Keynesianismus wieder aus der Flasche gekrochen ist. Doch der Klassiker John Maynard Keynes wird vielfach falsch interpretiert. Weiter...

    Albrecht Ritschl

    War 2008 das neue 1931?

    Zwar gibt es Ansatzpunkte für einen Vergleich der heutigen Situation mit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre. Aber im Detail zeigt sich, das die Unterschiede überwiegen. Weiter...

    Sebastian Sons

    "Islamic Finance" und die Finanzmarktkrise

    Die Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise sind auch in den Ländern der "islamischen Welt" spürbar. Das Islamic Banking versucht, moralisch-religiöse Werte des Islams mit pragmatischer Ökonomie zu vereinbaren. Weiter...