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Revolutionen in Lateinamerika

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    In diesem Jahr wird auf dem lateinamerikanischen Subkontinent das Bicentenario gefeiert: der Anfang vom Ende der europäischen Kolonialherrschaft. Der Mythos vom gerechten Kampf der Armen gegen ihre Unterdrücker und das US-"Imperium" erlebte in Westeuropa manche Konjunktur. Heute üben Venezuela, Bolivien und wie stets der "tropische Sozialismus" auf Kuba besondere Faszination für Linke in den Zentren des Nordens aus. Die Helden der Revolutionen sind lange tot oder in die Jahre gekommen. Ihre Epigonen legen großen Wert auf demokratische Legitimität.

       
  • Hans-Georg Golz

    Editorial

    In diesem Jahr wird auf dem lateinamerikanischen Subkontinent das Bicentenario gefeiert: der Anfang vom Ende der europäischen Kolonialherrschaft. Die Helden der Revolutionen sind lange tot oder in die Jahre gekommen. Weiter...

    Josef Oehrlein

    Die Vermessung der Unabhängigkeit - Essay

    Seit dem Ende der Diktaturen erlebt Lateinamerika die bisher längste Phase relativer demokratischer Prosperität. Die scheinbar stabilen Demokratien geraten aber schon wieder in Gefahr. Weiter...

    Romeo Rey

    Die Linke in Lateinamerika

    Bisherige Versuche, auf dem Subkontinent sozialistische Politik umzusetzen, sind am Widerstand der USA und an gravierenden Fehlern der reformistischen und revolutionären Regime gescheitert. Weiter...

    Cristian Balteo Yazbeck, Melina Fernández Temes

    Venezuela: Lektüre eines geteilten Landes

    Das Phänomen Hugo Chávez ruft viele Fragen hervor. Die wichtigste bezieht sich auf die wahre Natur seines Regimes: Kann man tatsächlich noch von einer Demokratie sprechen? Weiter...

    Juliana Ströbele-Gregor

    Demokratische Revolution in Bolivien?

    Boliviens Gesellschaft ist polarisiert. Die Oligarchie des Tieflands bekämpft den von Evo Morales eingeleiteten Transformationsprozess, der die indigenen Völker stärkt, in der Praxis aber Defizite aufweist. Weiter...

    Michael Zeuske

    Traditionen, Gegenwart und Zukunft der kubanischen Revolution

    Unter historischen und soziologischen Gesichtspunkten existiert seit etwa 1975 auf der Antilleninsel Kuba eine nachrevolutionäre Gesellschaft unter schwierigen internationalen Bedingungen, zugleich der erste Sozialstaat Lateinamerikas. Weiter...

    Nikolaus Werz

    Revolutionsmythen zu Lateinamerika

    Lateinamerika durchläuft die längste Phase demokratischer Herrschaft seiner Geschichte. Der Mythos vom Gegensatz zwischen Zentrum und Peripherie und von der notwendigen Revolution könnte weiter verblassen. Weiter...

    Stephan Lahrem

    Faszination Che

    Ernesto "Che" Guevara ist Ende der 1960er Jahre zur Ikone der revolutionären Linken aufgestiegen. Auch vierzig Jahre später scheint die von ihm ausgehende Faszination ungebrochen. Weiter...

     

    Dossier

    Lateinamerika

    Lateinamerika befindet sich mitten im Umbruch. Demokratische Strukturen haben sich etabliert, doch die soziale Anspannung ist geblieben. Das Dossier schildert die jüngsten politischen Entwicklungen in 19 Staaten. Im Mittelpunkt stehen zudem die sozialen Bewegungen, aber auch Themen wie Bildung, Emanzipation und Menschenrechte. Weiter...