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Debatte Soziale Ungleichheit

Ist unser Sozialstaat gerecht? Die Debatte im bpb:magazinIst unser Sozialstaat gerecht? Die Debatte im bpb:magazin (© bpb, Katinka Reinke)
Gleichheit bedeutet nicht automatisch Gerechtigkeit. Ungleichheiten können ungerecht sein, sind es aber nicht zwangsläufig. So komplex die Debatte um soziale (Un-)Gleichheit ist, so unterschiedlich sind die Lösungsansätze. Wie gerecht oder ungerecht ist dabei der Sozialstaat? In unserem 10. bpb:magazin zweigen wir zwei Betrachtungen von Rainer Hank und Stephan Lessenich.

Das Cover des bpb:magazins zum Thema Soziale Ungleichheit hat Katinka Reinke gestaltet. Sie lebt und arbeitet in Hamburg, wo sie als freie Illustratorin für Zeitungen, Magazine und Institutionen tätig ist. Sie beschäftigt sich mit gesellschaftspolitischen Themen, u. a. Bildung, Politik, Soziologie, Wirtschaft und Menschenrechte.

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Menschen drängen sich zur Weihnachtszeit in der Fußgängerzone von Essen.

Dossier

Deutsche Verhältnisse. Eine Sozialkunde

Das Dossier gibt einen umfassenden Überblick über Gesellschaft, Wirtschaft und Politik der Bundesrepublik Deutschland. Hierbei werden die zentralen historischen Entwicklungen und die wichtigsten gegenwärtigen Strukturen auf ihrem Feld dargestellt. Ziel der Sozialkunde ist es, Wissen zu vermitteln, Strukturen erkennbar zu machen und Probleme aufzuzeigen.

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Rainer Hank

Rainer Hank

Warum der Sozialstaat in die Ellenbogengesellschaft führt

Die Denker des klassischen Liberalismus lassen als einzige Form der Gleichheit, die eine gerechte Gesellschaft nötig hat, die Gleichheit ihrer Bürgerinnen und Bürger vor dem Gesetz zu. Im Übrigen müssen wir aber davon ausgehen, "that men are born unequal" und dass es gerade diese Ungleichheit ist, die soziale Kooperation, Zivilisation und Fortschritt zur Folge hat und den Wettbewerb anspornt.

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Stephan Lessenich

Stephan Lessenich

Warum der Kapitalismus den Sozialstaat braucht

Das Bild glücklicher Marktvergesellschaftung jenseits materialer Staatsintervention ist nichts anderes als eine (retrospektive) Utopie: das Zerrbild einer vermeintlich gewesenen und nicht nur unter effizienzökonomischen, sondern auch unter gerechtigkeitsphilosophischen Gesichtspunkten überlegenen Gesellschaftsform, die es im Interesse aller heute bzw. zukünftig wiederherzustellen gelte.

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Informationen zur politischen Bildung Nr. 327/2015

Gerechtigkeit – historische und theoretische Zugänge

Je nach zugrundeliegendem Gerechtigkeitsprinzip können sozialpolitische Maßnahmen ganz unterschiedlich aussehen: Bekommen alle, was sie brauchen (Bedarfsgerechtigkeit) oder was sie verdienen (Leistungsgerechtigkeit)? Auch Vorstellungen vom Wesen des Menschen, von der Rolle des Staates und der Frage nach einem guten Leben haben einen Einfluss darauf, was als gerecht gilt.

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Seit der Einführung der ersten Sozialversicherungen im späten 19. Jahrhundert, hat sich der deutsche Sozialstaat einem dynamischen Wandel unterzogen. Jedoch werden seit Jahren kontroverse Debatten über Kürzungen von Sozialleistungen, den Umbau und die Reformfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme geführt.

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Soziale Ungleichheit lässt sich in allen Gesellschaften wiederfinden. Sie hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verschärft. Wesentliche Gründe liegen in den steigenden Anforderungen der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft sowie der Globalisierung.

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