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9.1.2017

Beyond Good or Evil: Or, a few thoughts on how to think about surveillance

Jimena Canales gibt in ihrer Präsentation einen Überblick über die Geschichte der Überwachung - vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Sie zitiert unter anderem die "Casa de Contratación" als grundlegendes Projekt der modernen Überwachung, die akribisch jeden einzelnen Auswanderer nach Amerika registrierte. Sie plädiert letztlich dafür, weder für oder gegen Überwachung zu sein. Stattdessen sollte ein erkenntnistheoretischer Ansatz zum Verständnis ihrer Wirkungen präferiert werden.

Das an Jimena Canales Vortrag anschließende Podiumsgespräch, moderiert durch Sarah Demeuse und Sarah Hromack, eröffnet eine thematisch breitere Perspektive. Hier werden verschiedene Themen des Symposiums noch einmal aufgegriffen und die aufgeworfenen theoretische Ansätze mit dem Praxisalltag verbunden.

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Jimena Canales

Jimena Canales ist Wissenschaftshistorikerin und Autorin zahlreicher wissenschaftlicher sowie journalistischer Texte über die Geschichte der Moderne, mit Schwerpunkt auf Wissenschaft und Technologie. Zur Zeit hat sie den Thomas M. Siebel-Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte der University of Illinois Urbana-Champaign inne, davor war sie Dozentin am Wissenschaftsgeschichtlichen Institut der Harvard University. Sie ist Autorin von The Physicist and the Philosopher: Einstein, Bergson and the Debate That Changed Our Understanding of Time (Princeton University Press, 2015) und A Tenth of a Second: A History (University of Chicago Press, 2011). Canales hat zahlreiche Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht (Isis, Science in Context, History of Science, British Journal for the History of Science und MLN) und schreibt auch für ein breiteres Publikum (WIRED, BBC, Aperture und Artforum).


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