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9.1.2017

Anonymous P.

„Anonymous P.“ ist eine Mischung aus künstlerischer Videoinstallation und Performance der Aktions-Künstler Chris Kondek und Christiane Kühl. In Anlehnung an Prometheus, der den Göttern das Feuer stahl, verschafft sich der Hacker „Anonymous P.“ Zugang zu sensiblen Daten der Mächtigsten und offenbart die Risiken zunehmender digitaler Transparenz. Nach Vorstellung ihres Projektes stellen sich Kondek und Kühl einer Frage-Antwort-Runde mit Miriam Felton-Dansky.

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Chris Kondek & Christiane Kühl

Chris Kondek begann seine Karriere 1990 in der New Yorker Wooster Group als Videodesigner (Fish Story, Brace up!, The Emperor Jones u.a.) und entwickelt seit 2004 eigene Theaterstücke, darunter Loan Shark (HAU 2008), Stuff (Neumarkt Theater Zürich) und Please kill 2011 (HAU 2012).

Christiane Kühl studierte Neuere Deutsche Literatur, Philosophie und Spanisch an der Universität Hamburg, bevor sie als Kulturredakteurin für die taz und den Kulturspiegel sowie als Redakteurin für Aktuelles bei radioeins/rbb tätig war.

Die erste gemeinsame Arbeit von Kondek und Kühl war die Börsenperformance Dead Cat Bounce (2004), die 2005 beim 6. Festival Politik im Freien Theater vom Goethe-Institut und 3sat/ZDFtheaterkanal prämiert wurde. Gemeinsame Arbeiten sind u.a. Anonymus P. (2014, Koproduktion Zürcher Festspiele, Gessnerallee Zürich, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt, Ringlokschuppen Ruhr), SHOOT OUT (2014, Schauspiel Bochum/Urbane Künste Ruhr), Even The Dead Are Not Safe From The Living (2011, Frankfurter Positionen), Money – It Came From Outer Space (2011, HAU Berlin), Übermorgen ist zweifelhaft // 2012 (2010, Münchner Kammerspiele) und Hier ist der Apparat (2006, Kunstenfestivaldesarts Brüssel).


DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore
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