30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
An der Klagemauer wird am 29.11.2010 in Jerusalem (Israel) gebetet. Seit 1967 befindet sich die Klagemauer in Jerusalem unter israelischer Kontrolle. Die einst von König Herodes vor mehr als zweitausend Jahren errichtete westliche Stützmauer am Tempelberg ist heute für viele Israeli ein Symbol nationaler Erfüllung oder religiöser Erlösung. Foto: Rainer Jensen

Erfahrungsberichte

Wir haben unsere bisherigen Teilnehmer der Israel-Studienreisen gefragt: Welche Bedeutung haben die Reisen Ihrer Meinung nach für die politische Bildung? Und wie schätzen Sie deren Beitrag ein im Hinblick auf die Vermittlung eines differenzierten Israel-Bildes in Deutschland? Oder welche ganz persönlichen Eindrücke haben Sie von einer bpb-Studienreise mitgenommen?

  • Geburtstagsgrüße

    Die Studienreise nach Israel, an der ich teilnehmen durfte, hat für meine Arbeit einen sehr fruchtbaren Grund hinterlassen. Ich war von dem Vortrag Gil Yarons so begeistert, dass ich seitdem überlegte, ihn in ein Projekt im Literaturhaus Leipzig einzubeziehen. Nun haben wir für Herbst 2013 eine Förderung von der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen genehmigt bekommen. Wir werden israelische und palästinensische Autoren nach Leipzig einladen, damit sie hier ihre neuen Bücher vorstellen und mit den Leipzigern ins Gespräch kommen. Mit dabei sind u.a. Ayelet Gundar-Goshen, Gil Yaron, Assav Gavron, Eshkol Nevo. Den Grundstein dafür haben Sie mit Ihrer Reise gelgt - ich danke herzlich und wünsche weitere 50 erfolgreiche Jahre.

    Birgit Peter 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Es war wie Speed-Dating. Ja, im November 2005 habe ich mich verknallt. In all die Menschen, die dem ganz normalen Wahnsinn in Nahost Tag für Tag mit Leidenschaft und Entschlossenheit begegnen und ihm ihre ganz persönliche Vision für die Region entgegenstellen. Kein anderer Trip hat mich und meine Arbeit als Journalistin so sehr geprägt wie die Israel-Studienreise der Bundeszentrale für Politische Bildung. Bestimmt auch, weil es eine intensive Zeit voller erster Male war. Vom Mondscheinbad in Tel Aviv über die vielen Treffen mit hochkarätigen Politikern, Journalisten und Vertretern von NGOs dies- und jenseits der Checkpoints bis zum Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem: Israel bewegt. Herz und Hirn. Was wir während unserer Reise für Nachwuchsjournalisten in wenigen Tagen erleben durften, hat mein Leben in Windeseile auf den Kopf gestellt: Ein Jahr später bin ich als Stipendiatin der Herbert-Quandt-Stiftung für sechs Monate nach Tel Aviv gezogen und durfte aus einer der spannendsten und zugleich verwirrendsten Regionen der Welt berichten. Losgelassen hat mich das verrückte Land am Mittelmeer bis heute nicht. Was als Kennenlern-Marathon begann, wurde zur großen Liebe. Mazal Tov!

    Kathrin Mechkat (Journalistin) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Guten Tag, sicher sind 50 Jahre Informationsaustausch über ein Land und seiner Bevölkerung mit dem Deutschland aufgrund seiner Geschichte eine besondere Beziehung hat, ein Grund zum feiern. Leider kann ich nicht mitfeiern, da meine Bewerbung ohne Begründung abgelehnt wurde. Beim Auswahlverfahren bedarf es mehr Transparenz, denn sonst nähren solche Verfahren Vermutungen die sich die bpb ersparen sollte.

    Jürgen Kumm (Geschäftsführer einer Bildungsorganisation) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Liebes Team der Israel-Studienreisen, »Zentrum und Peripherie – zwei Gesichter Israels« war das Thema der Studienreise, an der ich 2011 teilnahm. Die Reise war hochprofessionell organisiert ‒ ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben ‒, die Leitung sachkundig und versiert, das Veranstaltungsprogramm dicht und ausgesprochen vielseitig, die Referentinnen und Referenten bestachen durch Kompetenz. Besonders beeindruckt hat mich das Reflexions- und Empathievermögen aufseiten der israelischen Gesprächspartnerinnen und -partner, wenn über das komplexe Thema »Nahostkonflikt« diskutiert wurde. Die Reise vermittelte ein vielschichtiges, lebendiges und differenziertes Bild dieses an Widersprüchen, Spannungen und Besonderheiten nicht gerade armen Landes, das mich nachhaltig prägte und mir zahlreiche Impulse für die weitere Arbeit gab. Danke für diese grandiose Erfahrung, herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg in den nächsten 50. Jahren.

    Gabi Gumbel (Lektorin) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Die Teilnahme an der Studienreise "Israels Demokratie vor neuen Herausforderungen" vom 19.-31.10.2007 hat meine gesamte Wahrnehmung von politischer Bildung von Grund auf verändert. Wenn die Ausbildung der Lehramtsstudierenden für das Fach Politik in Hamburg heute ganz aus einer kosmopolitisierten, friedenspädagogischen Perspektive erfolgt, dann ist das ein Verdienst dieser anspruchsvollen und vorbildlichen Form von Reisedidaktik: konsequent konfliktorientiert und mehrperspektivisch. Heiße Eisen wurden nicht gescheut. Inspirierend die Schulbesuche. Vorbildlich!

    Tilman Grammes (Hochschullehrer) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Liebes Team der Bundeszentrale für politische Bildung, Ihnen allen meine besten Glückwünsche zum Fünfzigjährigen der Israel-Studienreisen. Machen Sie bitte weiter, da diese Reisen für die zukünftigen Generationen, meiner Meinung nach, die Verständigung und das Erfahren und Begreifen der unterschiedlichen Gesellschafts- und Lebensformen verdeutlichen. Der kritische Blick auf die politischen Verhältnisse und den Umgang der Menschen miteinander ist dadurch bei mir viel stärker in das Bewusstsein gerückt. Ich selber hatte das Glück 2008 an einer Reise teilzunehmen. Vieles von dem Erlebten ist noch präsent und die Fotos, die ich in Israel und Palästina gemacht habe zeige ich zum Beispiel jetzt im November in einer gemeinsamen Ausstellung über Israel und Palästina in Potsdam. Vielleicht sehen wir uns demnächst bei einer gemeinsamen Reise dorthin. Alles Gute für Sie

    Michael Lüder (Fotograf) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Die Israel-Studienreise für Journalisten im Jahr 2007 gehört zu den beeindruckendsten Reiseerlebnissen, die ich hatte! Danke und Glückwunsch zum 50.ten!

    Corinna Emundts (Journalistin) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße
    Eindrücke einer Studienreise.

    Es war höchste Zeit, die vielen Bilder im Kopf mit der Wirklichkeit zu konfrontieren. Die Reiseroute, die Begegnungen, die Reisegefährten: es hat alles gestimmt. Danke für diese Lebenserfahrung - sie wirkt nach.

    Rainer Traube (Leiter Kultur aktuell DW) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    "Ich habe zwei Mal an den Israel-Reisen der bpb teilgenommen und war jedes Mal begeistert. Das Programm ist dicht mit Informationen gefüllt, die sich stets für qualifizierte journalistische Beiträge verwenden ließen. Besonders habe ich das Zusammentreffen mit Menschen aus verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Bereichen zu schätzen gewusst. Dies hat ein recht ausgewogenes Israel-Bild vermittelt, auch wenn die palästinensische Seite immer noch unterrepräsentiert ist. Die starke Polarisierung der israelischen Gesellschaft wurde jedenfalls bei allen Gesprächen sehr deutlich. Ich hoffe, dass die bpb ihre gute Arbeit auch in den nächsten 60 Jahren fortsetzen kann."

    Annedore Smith (Journalistin) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße
    bpb-Studienreise Teilnehmer Gerald Praschl in Israel. Im Hintergrund ist eine israelische Flagge zu sehen.

    "Meine erste Reise, von inzwischen sehr vielen, nach Israel war die mit der bpb 1995. Sie hat bei mir einen tiefen und bis heute prägenden Eindruck hinterlassen. Ich würde mir wünschen, dass noch viel mehr Deutsche die Gelegenheit bekämen, sich so intensiv über Israel zu informieren - vielleicht gäbe es dann auch ein paar Missverständnisse weniger..."

    Gerald Praschl (Chefreporter SUPERillu) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    "Die Israel-Studienreisen sind in ihrer vielfältigen Auswahl der Orte, der unterschiedlichen Gesprächspartner, der Themen, eine große Bereicherung im Hinblick auf die Vermittlung eines Israel-Bildes. Niemals hätte ich in so kurzer Zeit über die Alltagskultur und das politische Leben in Israel mehr erfahren. Die Seminarleiter sind hervorragend vorbereitet. Großes Lob an die Organisatoren. Die Betreuung hat immer gut funktioniert. Auch wenn es notwendig war entsprechende Medikamente zu besorgen."

    Anita Rehm (Journalistin) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    "Die Studienreisen nach Israel waren vollgepackt mit Programmpunkten und sie waren angenehm anstrengend. Wieder daheim galt es noch Tage danach die Eindrücke zu verarbeiten. Die Mitarbeiter der Bundesszentrale für politische Bildung, die in den letzten Jahrzehnten das Programm organisierten, Gesprächspartner und Diskutanten fanden, waren hervorragende Sachverwalter und unabhängige Lotsen jener Informationen, die Redakteure - aber nicht nur die - benötigen ,um verantwortungsbewusst die Situation in Israel sowie die Lage im Nahen Osten zu beurteilen. Danke für diese Studienreisen, abseits der täglichen Hektik! Die Besuche waren wichtige "Fundstellen" - dank kontroverser, authentischer Erlebnisse zwischen Jaffa, Meah Shearim, Maale Adumin, Hebron und Bethlehem."

    Ansgar Hocke (Reporter) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße
    Israelische Flagge

    "Die Reise mit der bpb im September 2007 war nicht mein erster Besuch in Israel und ist auch nicht der letzte gewesen - der eindrucksvollste und vielfältigste Aufenthalt war es aber in jedem Fall."

    Mario Förster (Wissenschaftlicher Mitarbeiter Georg-August-Universität, Göttingen) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    "Israel - ein interessantes, spannendes, vielseitiges Land! Alltag, normal wie überall und trotzdem ganz anders - und dann, vor Ort, Themen, ausgewählt von der bpb, vorgetragen von authentischen Referenten: Die Studienreise nach Israel mit der bpb war informativ, vielseitig, abwechslungsreich, spannend, lehrreich, und mein Israel-Bild ist seitdem ein ganz anderes, ein bunteres, lebendigeres, lebenswerteres. Mit der tollen Reise hat die bpb mir ein Geschenk gemacht, für das ich sehr dankbar bin - da ist es das Mindeste, herzliche Geburtstagsgrüße zu formulieren: Herzlichen Glückwunsch, bpb - auf viele weitere Studienreisen!"

    Birgit Hock (Journalistin / Referentin Projekte Medienkompetenz) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    "Es war tief in der Nacht, das Meer war pechschwarz aber es hatte unglaubliche 30 Grad und wir mussten einfach baden gehen... Die ersten Tage in Tel Aviv waren spannend und voller Termine gewesen und so haben wir das Schwimmen in den frühen Morgen und in die Nacht verlegt. Am Ende lag eine Zeit voller Eindrücke und Begegnungen hinter mir, die ohne die BpB und ihre beeindruckende Planung nicht möglich gewesen wäre. Es waren für mich sehr wichtige Tage."

    Oliver Feldforth (Journalist) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    "Es sind nachhaltige Eindrücke und Erinnerungen, die ich mit zwei Israel-Reisen der bpb 1995 und 2011 in Verbindung bringen kann: Eine exzellente, obwohl kurze Vorbereitung und kompetente sowie sensible bpb-Begleitung. Kognitiv und emotional die bpb-Gruppe erreichende israelische Begleiter. Eine dem Kontroversitätsgebot folgende Auswahl der Referenten/innen und Themen. Ich gratuliere und wünsche allen Beteiligten und Interessierten eine Fortsetzung dieser im besten und doppelten Wortsinne Bildungsreisen."

    Dr. Benno Fischer (Dozent/Referent in der politischen Bildung) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    "Wer mit Politikern unterwegs ist, erlebt ein Land oft im Zeitraffer - oder noch schlimmer - gar nicht. Das Programm der Informationsreise 60 Jahre Israel unterschied sich davon um Lichtjahre. Die Reise bot einen Einblick in die Lage des Landes, wie er Journalisten selten geboten wird. Ein ausgezeichnet konzipiertes Programm, kompetente Gesprächspartner und genügend Zeit auch für gründliche Diskussionen - man kann nur hoffen, dass noch viele Kollegen in den Genuss dieses Angebots kommen."

    Thomas Fricker (Stellv. Chefredakteur der Badischen Zeitung) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße
    Dr. Daniela Schulz in Afrika

    „Die Reise im Herbst 2011 war meine erste Begegnung mit Israel und der arabischen Welt. Ich bin dankbar für die intensiven Eindrücke, die ich zwischen Tel Aviv, Jerusalem, Ramallah und den Golanhöhen gewinnen konnte. Farbenfroh, aufregend und auch verwirrend! Die Region in all ihren Facetten wurde uns durch die sehr sorgfältig ausgewählten Gesprächspartner präsentiert. Mir ist bis heute bewusst, wie einzigartig die Chance der Begegnung mit all diesen unterschiedlichen Menschen war, die uns einen Einblick in ihr Leben gegeben haben. Ich wünsche mir, dass auch in Zukunft viele interessierte diese Gelegenheit bekommen werden. Mir war sofort klar, dass ich wiederkommen muss. Gratulation, liebe BPB!"

    Dr. Daniela Schulz
  • Geburtstagsgrüße

    „Auf die nächsten 50 Jahre ! Ich meld mich schonmal an:-)“

    Eric Marr
  • Geburtstagsgrüße
    Ansgar Drücker

    „Wenn man mit mehr Fragen zurückkommt als man hingefahren ist, wenn man verschiedene Seiten des Nahost-Konflikts besser als vorher versteht, aber eine Lösung weiter entfernt denn je erscheint, wenn man erkennt, dass man mit „Nur Süßes zum Frühstück“ am Leben vorbei lebt und wenn man mit neuen Verwirrungen, aber einem viel besseren Gefühl für das Land und seine vielfältigen Menschen zurückkehrt, dann war es eine erfolgreiche Studienreise der Bundeszentrale für politische Bildung nach Israel.“

    Ansgar Drücker (Geschäftsführer des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit IDA e. V.)
  • Geburtstagsgrüße

    „Ich bin ganz kurzfristig als Nachzügler in eine Reise mit der bpb hineingerutscht und hatte vorher - ehrlich gesagt - nicht ein so großes Interesse an Israel, das nichts so richtig auf die Reihe bringt - so mein gepflegtes Vorurteil. Nach dieser ersten Reise war das schlagartig anders, und ich bin anschließend mehrmals in Israel gewesen - so z.B. mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und dann sogar mit einer selbst organisierten Gruppenreise. Es bleibt festzustellen: bpb-Reisen sind der Maßstab, an dem sich alle anderen Reisen orientieren. Macht weiter so!“

    Thomas Bachmann
  • Geburtstagsgrüße
    Impression aus Israel von Ulrike Cohen

    „Auf der Studienreise nach Jerusalem im Juni 2010 konnten wir die Schönheit und Einzigartigkeit dieser Stadt entdecken, in der sich gleichzeitig alle Schattierungen des Nahostkonflikts bergen. Eine erfahrene und sachkundige Leitung, die uns Raum ließ für eigenes Beobachten und den Austausch untereinander. Kompetente Gesprächspartner, die uns blitzgescheit, humorvoll, überzeugend und meist zukunftsorientiert die Widersprüchlichkeiten dieses Landes erläuterten, ließen diese Bildungsreise zu einer ganz besonderen Erfahrung werden, multiplikatorisch für die weitere berufliche Tätigkeit und persönlich. In vielerlei Hinsicht drängt sich dabei der Wunsch nach "Leben und leben lassen!" auf! Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch zu diesem Gelingen!“

    Ulrike Cohen (Dozentin am Goethe-Institut)
  • Geburtstagsgrüße

    "Jüdisch-arabischer Dialog, Fragen der Einwanderergesellschaft und jüdischer Identität, Alltag der arabischen Minderheit, Tour entland der Grünen Linie, Gespräche mit jungen Soldaten, Schriftstellern, Vertretern der religiös-zionistischen Jugendbewegung sowie der Jugendorganisation der Fatah, Massada, Yad Vashem, Eichmannprozess, Besuch der Geburtskirche und eines Flüchtlingslagers in Bethlehem - Israel in 10 Tagen mit der Bundeszentrale für politische Bildung: aufregend, vielschichtig, informativ und doch bleibt vieles unbegreiflich. Es war eine meiner eindruckvollsten Reisen und der Wunsch, wieder hin zu fahren und sich mit Land und Leuten auseinander zu setzen, wächst seitdem von Jahr zu Jahr.“

    Susanne Orth
  • Geburtstagsgrüße
    Mauer in Israel

    War's die zu bemerkende Kompetenz der bpb-Verantwortlichen? Jene der durchweg famos ausgesuchten GesprächspartnerInnen? Das Ringen um Ausgewogenheit -- wo doch in den Köpfen so mancher Mitreisenden eine Interpretation dessen, was es vor Ort zu erleben geben würde, schon mit ins Land gekommen zu sein schien? Mir jedenfalls, auch heute noch weit entfernt davon, mich wirklich auszukennen in der Materie, hat es enorm viel gebracht, im September 2012 mit der bpb Israel zu bereisen. Meine Glückwünsche allen, die derlei möglich gemacht haben, machen und machen werden!

    Alexander Diehl (Redakteur der taz/die tageszeitung in Hamburg) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße
    Teilnehmer_innen der Israel-Studienreise 2006 trafen in Jerusalem auf einen israelischen Fotografen, David Rubinger, der das berühmte Foto mit 3 jungen israelischen Soldaten vor der Klagemauer, nach der Einnahme Ostjerusalems 1967 schoss.

    Im Jahr 2006 durfte ich eine der sehr gut organisierten Reisen mitmachen.

    Zwei Begegnungen haben mich sehr beeindruckt:
    Die Journalistin Lydia Eisenberg führte uns zu zwei sehr interessanten Orten an der "Green Line" und ermöglichte uns damit sehr originäre Erlebnisse. Den Fotografen und Journalisten David Rubinger (s. Foto) erlebten wir in Jerusalem und hörten seine Schilderungen über seinen beruflichen Werdegang. Es ist etwas Herausragendes, wenn man jemanden trifft, der jenes historische Foto der 3 Soldaten vor der Klagemauer im Jahr 1967 aufgenommen hat.

    Hans Leunig 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße
    Hartmut Ziesing

    Ich hätte meine Israelreise mit der Bundeszentrale für politische Bildung lieber anders in Erinnerung behalten: Stattdessen: Am Tag unserer Ankunft in Tel Aviv 04.11.1995 erreicht uns die Nachricht vom Attentat auf Jitzchak Rabin - getötet auf einer Kundgebung von einem israelischen Attentäter.
    Das Land ist anschließend paralysiert: Nichts ist, wie es war: Wie weiter mit Israel, was bedeutet das Attentat innenpolitisch, was für den mit so viel Hoffnung verbundenen Friedensprozess... das sind nun unsere Themen und der eigentliche Schwerpunkt - Gedenkstättenarbeit in Israel - rückt in den Hintergrund bzw. erfährt ein unvorhersehbare Aktualisierung. Unser Programm wird ganz anders realisiert - aber trotz der Ausnahmesituation so professionell und anspruchsvoll wie alle Israelreisen der Bundeszentrale für politische Bildung.

    Hartmut Ziesing (Sozialwissenschaftler) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Die Studienreisen nach Israel bieten für alle Teilnehmer eine Fülle von besonderen Erlebnissen und Begegnungen mit der vielfältigen und komplexen Realität der israelischen und der palästinensischen Menschen; manches ist so wie man es aus den Medien kennt, aber oft ist es ganz anders: Wir müssen Gegensätze, Widersprüche und Spannungen erkennen und zugeben, dass nicht alles zu verstehen ist mit unserer westlichen, deutschen Brille .Manche unserer Schubladen passen nicht mehr. Vorurteile sterben. Deshalb sind diese Studienreisen, dank der vorzüglichen Organisation der bpb so wichtig, vor allem für Politikmultiplikatoren, Journalisten und Lehrer, aber auch für junge Menschen Schüler- bzw. Lehrlingsaustausch. /: VIELEN DANK! WEITER SO! :/ Schalom!

    Luis Kornes (Lehrer BS + FOS) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Ich war insgesamt fünfmal jeweils 10-14 Tage in Israel - davon zwei Reisen mit der Bundeszentrale für politische Bildung. Da der Nahe Osten zu meinen Spezialthemen an der Universität und an der Führungsakademie der Bundeswehr zählt, habe ich von den hoch-professionell organisierten Reisen der BpB viel profitiert. Das gilt insbesondere für die vielen Diskussionen mit kompetenten Wissenschaftlern und Politikern, die einen ausgezeichneten Einblick in die Alltagsprobleme der Israelis gaben. Die Gastfreundlichkeit der Juden, ihre Aufgeschlossenheit gegenüber uns Deutschen, ihre Bereitschaft zur Selbstkritik und die Chance, sehr unterschiedliche Sichtweisen und Standpunkte kennenzulernen, gehören nicht nur zu den bleibenden Eindrücken dieser Veranstaltungen, sondern sind auch in Lehre und Forschung eingegangen.
    Dabei kamen auch die obligatorischen touristischen Ziele nicht zu kurz. Immer wieder beeindruckend und bedrückend, die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, die zugleich beredte Auskunft über das sicherheitspolitische Selbstverständnis des Staates gibt.

    Prof Dr. Rudolf Hamann 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße
    Skulptur auf den Golanhöhen

    Ich war im Herbst 2011 mit der BpB in Israel. Die eigenen (Vor-)Urteile und Sichtweisen, sie wurden mehr als einmal infrage und auf die Probe gestellt. Wer denkt, diese Reisen dienen vor allem der Auseinandersetzung der Deutschen mit ihrer Vergangenheit, denkt zu kurz. Wie in einem Brennglas scheinen Geschichte und Gegenwart, Kulturen und Religionen, Krieg und Nichtkrieg im modernen Israel verdichtet, aber nicht vereint. Man entwickelt ein Verständnis für das Wort "Frieden", der für uns so selbstverständlich ist, für junge Menschen in Israel, Gaza und der Westbank vielleicht nur als utopischer Gedanke existiert. Die Vielfalt der Begegnungen, die Impulse der Vorträge und Bilder, sie wirken auch noch heute nach. Einen großen Dank an die Organisatoren der BpB und die Partner vor Ort für diese beeindruckende Reise! Ich wünsche der BpB weiterhin die Mittel und die Möglichkeiten, diese großartigen Reisen durchzuführen!

    Klaus Peter Müller (Politiklehrer) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Nicht nur beim Aussuchen der Referenten oder Besuchsorte hat die Bundeszentrale auf meiner Reise ins Heilige Land ein gutes Händchen bewiesen – nein, auch beim Zusammenstellen der Gruppe. Bei aller Unterschiedlichkeit, angefangen beim Alter, bildete sich bald ein Teamgeist heraus, der uns auch 38 Grad Celsius locker ertragen ließ. Und konnten wir mal auf eine fordernde Frage des Referenten nicht antworten etwa: Wie kommt das Salz ins Tote Meer?, blieb uns immer noch der kollektiv gepflegte Ausruf: Ein Wunder, es ist ein Wunder! Wunderbares ist bei dieser Reise auch im Kopf passiert: Viele neue Gedanken, Erkenntnisse haben sich eingenistet, alte Vorurteile sind übertüncht worden – und dafür, für diese Gelegenheit so zu reisen, ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an die Institution Bundeszentrale und die darin arbeitenden Menschen.

    Wolfgang Blatz (Redakteur) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße
    TeilnehmerInnen der Israel-Studienreise 2013

    Differenziert, vielschichtig, lebendig, so empfand ich unsere Reise. Dafür verantwortlich waren eine tolle, engagierte, charmante deutsche Reiseleitung, eine sachkundige israelische Reiseführerin und ein wunderbarer arabischer Busfahrer. Unsere israelischen Gesprächspartner hätten unterschiedlicher nicht sein können, was für eine spannende Auswahl! Uns wurde wirklich Einblick ins Land gewährt - nach dieser Erfahrung würde ich jede Reise der Bundeszentrale für politische Bildung antreten, egal wohin. Happy Birthday, Israelreisen der bpb! Und herzlichen Dank!

    Martina Döcker (Filmautorin und Dozentin Berlin) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Die Studienreise nach Israel, an der ich teilnehmen durfte, hat für meine Arbeit einen sehr fruchtbaren Grund hinterlassen. Ich war von dem Vortrag Gil Yarons so begeistert, dass ich seitdem überlegte, ihn in ein Projekt im Literaturhaus Leipzig einzubeziehen. Nun haben wir für Herbst 2013 eine Förderung von der Kulturstiftung des Freistaats Sachsen genehmigt bekommen. Wir werden israelische und palästinensische Autoren nach Leipzig einladen, damit sie hier ihre neuen Bücher vorstellen und mit den Leipzigern ins Gespräch kommen. Mit dabei sind u.a. Ayelet Gundar-Goshen, Gil Yaron, Assav Gavron, Eshkol Nevo. Den Grundstein dafür haben Sie mit Ihrer Reise gelgt - ich danke herzlich und wünsche weitere 50 erfolgreiche Jahre.

    Birgit Peter 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Es war wie Speed-Dating. Ja, im November 2005 habe ich mich verknallt. In all die Menschen, die dem ganz normalen Wahnsinn in Nahost Tag für Tag mit Leidenschaft und Entschlossenheit begegnen und ihm ihre ganz persönliche Vision für die Region entgegenstellen. Kein anderer Trip hat mich und meine Arbeit als Journalistin so sehr geprägt wie die Israel-Studienreise der Bundeszentrale für Politische Bildung. Bestimmt auch, weil es eine intensive Zeit voller erster Male war. Vom Mondscheinbad in Tel Aviv über die vielen Treffen mit hochkarätigen Politikern, Journalisten und Vertretern von NGOs dies- und jenseits der Checkpoints bis zum Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem: Israel bewegt. Herz und Hirn. Was wir während unserer Reise für Nachwuchsjournalisten in wenigen Tagen erleben durften, hat mein Leben in Windeseile auf den Kopf gestellt: Ein Jahr später bin ich als Stipendiatin der Herbert-Quandt-Stiftung für sechs Monate nach Tel Aviv gezogen und durfte aus einer der spannendsten und zugleich verwirrendsten Regionen der Welt berichten. Losgelassen hat mich das verrückte Land am Mittelmeer bis heute nicht. Was als Kennenlern-Marathon begann, wurde zur großen Liebe. Mazal Tov!

    Kathrin Mechkat (Journalistin) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Guten Tag, sicher sind 50 Jahre Informationsaustausch über ein Land und seiner Bevölkerung mit dem Deutschland aufgrund seiner Geschichte eine besondere Beziehung hat, ein Grund zum feiern. Leider kann ich nicht mitfeiern, da meine Bewerbung ohne Begründung abgelehnt wurde. Beim Auswahlverfahren bedarf es mehr Transparenz, denn sonst nähren solche Verfahren Vermutungen die sich die bpb ersparen sollte.

    Jürgen Kumm (Geschäftsführer einer Bildungsorganisation) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Liebes Team der Israel-Studienreisen, »Zentrum und Peripherie – zwei Gesichter Israels« war das Thema der Studienreise, an der ich 2011 teilnahm. Die Reise war hochprofessionell organisiert ‒ ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben ‒, die Leitung sachkundig und versiert, das Veranstaltungsprogramm dicht und ausgesprochen vielseitig, die Referentinnen und Referenten bestachen durch Kompetenz. Besonders beeindruckt hat mich das Reflexions- und Empathievermögen aufseiten der israelischen Gesprächspartnerinnen und -partner, wenn über das komplexe Thema »Nahostkonflikt« diskutiert wurde. Die Reise vermittelte ein vielschichtiges, lebendiges und differenziertes Bild dieses an Widersprüchen, Spannungen und Besonderheiten nicht gerade armen Landes, das mich nachhaltig prägte und mir zahlreiche Impulse für die weitere Arbeit gab. Danke für diese grandiose Erfahrung, herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg in den nächsten 50. Jahren.

    Gabi Gumbel (Lektorin) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Die Teilnahme an der Studienreise "Israels Demokratie vor neuen Herausforderungen" vom 19.-31.10.2007 hat meine gesamte Wahrnehmung von politischer Bildung von Grund auf verändert. Wenn die Ausbildung der Lehramtsstudierenden für das Fach Politik in Hamburg heute ganz aus einer kosmopolitisierten, friedenspädagogischen Perspektive erfolgt, dann ist das ein Verdienst dieser anspruchsvollen und vorbildlichen Form von Reisedidaktik: konsequent konfliktorientiert und mehrperspektivisch. Heiße Eisen wurden nicht gescheut. Inspirierend die Schulbesuche. Vorbildlich!

    Tilman Grammes (Hochschullehrer) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Liebes Team der Bundeszentrale für politische Bildung, Ihnen allen meine besten Glückwünsche zum Fünfzigjährigen der Israel-Studienreisen. Machen Sie bitte weiter, da diese Reisen für die zukünftigen Generationen, meiner Meinung nach, die Verständigung und das Erfahren und Begreifen der unterschiedlichen Gesellschafts- und Lebensformen verdeutlichen. Der kritische Blick auf die politischen Verhältnisse und den Umgang der Menschen miteinander ist dadurch bei mir viel stärker in das Bewusstsein gerückt. Ich selber hatte das Glück 2008 an einer Reise teilzunehmen. Vieles von dem Erlebten ist noch präsent und die Fotos, die ich in Israel und Palästina gemacht habe zeige ich zum Beispiel jetzt im November in einer gemeinsamen Ausstellung über Israel und Palästina in Potsdam. Vielleicht sehen wir uns demnächst bei einer gemeinsamen Reise dorthin. Alles Gute für Sie

    Michael Lüder (Fotograf) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße

    Die Israel-Studienreise für Journalisten im Jahr 2007 gehört zu den beeindruckendsten Reiseerlebnissen, die ich hatte! Danke und Glückwunsch zum 50.ten!

    Corinna Emundts (Journalistin) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
  • Geburtstagsgrüße
    Eindrücke einer Studienreise.

    Es war höchste Zeit, die vielen Bilder im Kopf mit der Wirklichkeit zu konfrontieren. Die Reiseroute, die Begegnungen, die Reisegefährten: es hat alles gestimmt. Danke für diese Lebenserfahrung - sie wirkt nach.

    Rainer Traube (Leiter Kultur aktuell DW) 50 Jahre Israel-Studienreise: Ihr Geburtstagsgruß
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Schusswechsel

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Reise nach Israel - Das Gegenteil von Theorie

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Das Besondere an der Reise waren vor allem die persönlichen Gespräche – nicht nur mit Wissenschaftlern und Politikern. „Wann sonst bekommt man innerhalb von 12 Tagen die Gelegenheit sowohl mit Studenten zu reden, die quasi in den Semesterferien einen Militäreinsatz bestreiten, als auch mit ultraorthodoxen Juden.“

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Peter Jansen

Eine doppelte Herausforderung

Nach Israel zu reisen, das war für mich eine doppelte Herausforderung. Zum ersten Mal wurde ich persönlich, direkt und unmittelbar, mit den Folgen der nationalsozialistischen Terrorherrschaft konfrontiert, traf mit Überlebenden des Holocaust zusammen und konnte mit ihren Nachkommen und Nachfolgern diskutieren.

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Prof. Dr. Berthold Meyer

"Wir würden mit 1.000 Fragen nach Israel reisen und mit 5.000 Fragen zurückkehren."

Ich habe vom 29.04. bis 13.05.2000 an der ersten Israel-Reise der Bundeszentrale teilgenommen, die sich vornehmlich mit sicherheitspolitischen Fragen befasste. Beim Vorbereitungsseminar meinte der Nahostreferent der Bundeszentrale Heinrich Barthel, wir würden mit 1.000 Fragen nach Israel reisen und mit 5.000 Fragen zurückkehren. Diese Prognose traf vollkommen zu.

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Israel Studienreise: Kinderbunker im Kibbutz Lavi, bemalt mit dem Sesamstraßenhelden Grobi

Svea Herrmann

Mehr Fragen als Antworten

Durch die Reise nach Israel haben wir viele Menschen und ihre beeindruckenden Geschichten kennengelernt, aber auch die scheinbar unlösbaren Gegensätze zwischen Israel und Palästina.

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Klagemauer in Jerusalem

Beate Winkler

Einblicke und Widersprüche

Die Israel-Studienreisen bieten einen facettenreichen Einblick in ein ungewöhnliches Land und seine Gesellschaft, die voller Widersprüche ist. Dadurch können auch neue engere Partnerschaften entstehen.

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Anke Kuhn

"Da ist Krieg, da kann man nicht einfach hin!!"

Ich war 1991 zum ersten deutschsprachigen Holocaust-Kurs in Jerusalem. Alle Leute versuchten mir, diese Unternehmung auszureden.

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Wolfgang Blatz

Ein Wunder, es ist ein Wunder!

Nicht nur beim Aussuchen der Referenten oder Besuchsorte hat die Bundeszentrale auf meiner Reise ins Heilige Land ein gutes Händchen bewiesen – nein, auch beim Zusammenstellen der Gruppe.

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Canan Kalac

"Es war keine Reise, es war eher ein Wendepunkt in meinem Leben."

Eine Reise, auf dem besagten Spuren von Abraham, Jesus und Mohammed kontrovers, politisch und unvergesslich erleben.

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Thomas Kornek

Erinnerungen

Welchen Einfluss haben Israel-Studienreisen auf den persönlichen Werdegang? Wie bleiben die intensiven Eindrücke in Erinnerung? Und kann der Kontakt zwischen ehemaligen Mitreisenden gehalten werden? Ein Teilnehmer erinnert sich.

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Nicola Caló in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem während der Israel-Studienreise 2012

Alte Fragen - Neue Antworten

Mit Israel und dem Nahen Osten verbindet man viele Personen, Ereignisse und Fragen. Zu Themen des Nahost-Konflikts und der israelischen Gesellschaft gibt es unzählige Analysen und Berichte, die unser Bild prägen. Dagegen können die Antworten die man vor Ort bekommt, unerwartet und überraschend sein, wodurch neue Blickwinkel eröffnet werden.

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Eindrücke der Israel-Studienreise.

Geschichten, Menschen und Begegnungen

Israel und die palästinensischen Autonomiegebiete sind voller Orte, welche die Fazination und den Schrecken der Region so anschaulich wiederspiegeln, wie es kein Buch der Welt vermag. Die bpb-Studienreisen ermöglichen es, deren Geschichten zu hören und den Menschen zu begegnen, die dort Leben.

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Besuch des Museums zur Geschichte des Holocaust während der Studienreise 2010.

Reise, Beruf und neue Blickwinkel

Die Israel-Studienreisen eröffnen nicht nur neue Blickwinkel auf die alltäglichen Gegensätze des Nahen Ostens - ob Krieg und Frieden oder Religion und Moderne. Sie können auch der Grundstein neuer persönlicher und beruflicher Perspektiven sein. Einer unserer Teilnehmer hat unsere Studienreise so beeindruckt, dass er sich entschlossen hat, beruflich als Journalist in Israel Fuß zu fassen.

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Yad Vashem

Jürgen Wiebicke

Die Frage nach der Schuld

Bei meinem ersten Israel-Besuch 1993 bin ich gleich am ersten Tag erschrocken zusammen gezuckt, als mir ein Händler auf dem Carmel-Markt in Tel Aviv zurief: Where are you from? Wo kommst du her? Damals dachte ich noch, dass man Germany ganz leise aussprechen muss. So als ob man auf frischer Tat ertappt worden wäre. Und war dann umso verblüffter, als der Markthändler auf diese Nachricht geradezu überschwänglich reagierte. Germany? Großartig!

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Blog zur Israel-Studienreise

Im Blog berichtet die Journalistin Katarzyna Weintraub von der Israel- Studienreise "Zachor - Jüdische Erinnerungskultur der Gegenwart". Die Studienreisen der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb ermöglichen den Teilnehmenden einen authentischen und persönlichen Einblick in die politische und gesellschaftliche Situation der Reiseländer.

Mehr lesen auf bpb-studienreisen.blogspot.de

Wer kann sich auf die Israel-Studienreisen der bpb bewerben? Welche Kriterien gibt es bei der Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber? Wie erfolgt das Bewerbungs- und Einladungsverfahren? Die Antwort auf diese und weitere Fragen finden Sie hier. (PDF-Version: 66 KB)

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Seit 1963 veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb erfolgreich ihr Studienreisen-Programm nach Israel. Die Studienreisen sind ein Kernelement in der historisch-politischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, der deutsch-jüdischen Geschichte und dem Antisemitismus in der Bundesrepublik Deutschland.

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