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Glossar

Schießbefehl

An der innerdeutschen Grenze wurde auf Seiten der DDR von Anfang an die Schusswaffe eingesetzt. Es gab dazu eine durchgehende Befehlslage. In einem Protokoll des Zentralen Stabs ordnete am 20. August 1961 Erich Honecker an: "Gegen Verräter und Grenzverletzer ist die Schusswaffe anzuwenden". In einer "Geheimen Verschlusssache" vom 6. Oktober 1961 erteilte der damalige Verteidigungsminister Hoffmann den Befehl, gegen Flüchtlinge die Schusswaffe anzuwenden. Diese Weisung wurde beständig wiederholt, so z.B. durch den Befehl des Ministers für Nationale Verteidigung vom 3. Oktober 1969 an den Chef der Grenztruppen: "Grenzdurchbrüche sind nicht zuzulassen. Gegnerische Kräfte, die in das Grenzgebiet der DDR eindringen, sind durch die Grenztruppen zu vernichten oder gefangen zu nehmen."



18.05.2006



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