Luther-Denkmal in Wittenberg

Dossier

Reformation: Luthers Thesen und die Folgen

Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen zur Ablasspraxis an die Wittenberger Schlosskirche. Die symbolträchtige Szene wirkt bis heute fort – auch wenn sie so wohl nie stattgefunden hat. Welche Voraussetzungen hatte die Reformation? Was waren wichtige Stationen? Und welche Folgen hat sie bis in die Gegenwart?

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18. Januar 1871: Proklamation von Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles. Gemälde von Anton von Werner.

Dossier

Das Deutsche Kaiserreich

War das Deutsche Kaiserreich ein "normaler" Nationalstaat? Oder führte der "deutsche Sonderweg" in die Moderne letztlich zu Weltkrieg und Nationalsozialismus?

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Soldatenfriedhof der Panzerfestung Douaumont des 1.Weltkrieges, 7 km nördlich von Verdun.

Dossier

Der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg ist die Zäsur des beginnenden 20. Jahrhunderts: Er zerstörte naive Fortschrittshoffnungen, offenbarte die Zerstörungspotentiale der industriellen Moderne und prägte als "Urkatastrophe" maßgeblich alle Bereiche von Staat, Gesellschaft und Kultur ebenso wie den weiteren Verlauf der neueren Geschichte.

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Ein britischer Soldat mit deutschen Kriegsgefangenen 1945.

Dossier

Der Zweite Weltkrieg

Im Mai 1945 endete mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht der Zweite Weltkrieg in Europa. Als nationalsozialistischer, rasseideologischer Vernichtungskrieg kostete er Millionen Menschen das Leben. Er lehrt bis heute, zu was die Feindbild-Ideologisierung einer Gesellschaft und Rassismus führen können.

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Flüchtlingsstrom nach Westberlin 1961

Themenseite

Flucht und Vertreibung

Alles zurücklassen und aus der Heimat fliehen: Kriege und Gewalt zwingen immer wieder viele Flüchtlinge zum Aufbruch ins Ungewisse. Allein der Zweite Weltkrieg machte Millionen Menschen heimatlos. Diese Themenseite beleuchtet die Geschichte von Flucht und Vertreibung im Europa des 20. Jahrhunderts.

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Erste Tagung des parlamentarischen Rates in Bonn. Am Nachmittag des 1. September 1948 hielt der parlamentarische Rat in Bonn seine erste Sitzung ab. Neben den 65 stimmberechtigten Mitgliedern aus westdeutschen Ländern nahmen Vertreter Berlins mit beratender Stimme an der Sitzung teil.

Dossier

Grundgesetz und Parlamentarischer Rat

Am 1. September 1948 traf in Bonn zum ersten Mal der Parlamentarische Rat zusammen, um das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland auszuarbeiten. Viele Fragen mussten beantwortet werden: Wie sollte der neue Staat aussehen? Nach welchen Prinzipien sollte er funktionieren?

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Ein Modell der Berliner Museumsinsel.

Spezial

60 Jahre Kriegsende – Wiederaufbaupläne der Städte

Bereits während des Zweiten Weltkrieges wurde über den Wiederaufbau der deutschen Städte diskutiert. Welchen Leitbildern folgte der Städtebau in den zwei deutschen Nationen nach 1945? Vor welchen Aufgaben steht er heute? Ein Spezial über Geschichte und Zukunft der Städteplanung in Deutschland.

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50 Jahre Anwerbeabkommen

Spezial

50 Jahre Anwerbeabkommen

Am 30. Oktober 1961 schloss die Bundesrepublik ein Anwerbeabkommen mit der Türkei. Heute, 50 Jahre später, gehört deutsch-türkisches Zusammenleben zur Alltagsrealität in Deutschland - von Hamburg bis München, von Köln bis Berlin.

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Fahnenschwenker vor dem Brandenburger Tor am 17. Juni 1953.

Dossier

Der Aufstand des 17. Juni 1953

Mutig und kraftvoll demonstrieren die Ostdeutschen am 17. Juni 1953 in der ganzen DDR für diese Ziele. Ihre Hoffnungen werden am Nachmittag zerstört, als sowjetische Panzer auffahren und den Aufstand niederschlagen. Trotzdem bleibt der Volksaufstand ein Trauma für die SED-Führung.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore

Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Dieses Dossier der bpb beleuchtet zahlreiche Aspekte des Stasi-Wirkens mit Hilfe von Analysen, Filmen, MfS-Dokumenten sowie Interviews mit Opfern und Tätern.

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"Eine Revolte, die um den gesamten Erdball ging" - Daniel Cohn Bendit gemeinsam mit anderen Aktivisten auf einer Demonstration in Saarbrücken im Jahr 1968.

Dossier

Die 68er-Bewegung

Sie protestierten gegen starre Strukturen, den Vietnamkrieg, die rigide Sexualmoral und die Nichtaufarbeitung des Nationalsozialismus: Tausende von Studenten gingen in den 1960er Jahren auf die Straße – und als 68er in die Geschichtsbücher ein. War diese Zeit notwendig für den Übergang in die moderne Gesellschaft?

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Die RAF löste eine nie da gewesene Großfahndung aus.

Dossier

Die Geschichte der RAF

Im Oktober 1977 entführte die RAF Hanns-Martin Schleyer. Die dramatischen Ereignisse während der 44-tägigen Geiselnahme gingen als "Deutscher Herbst" in die Geschichte ein. Lesen Sie Hintergründe, Chroniken und Analysen zur Geschichte der terroristischen "Roten Armee Fraktion".

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Auf der Seepromenade Warnemünde
3. Juli 1990

Dossier

Ostzeit

Die Fotografen der Agentur Ostkreuz erzählen in ihren Bildern Geschichten aus einem vergangenen Land – authentisch und ungeschönt. Sie zeigen den Alltag, die Arbeit und die Menschen hinter der DDR.

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„La Sarraz“ – Mediencollage von Lutz Dammbeck, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 24. Juni 1984 (Szene, Ablaufplan, Regie: L. Dammbeck; Tanz: Fine; Filme: Teile von „Hommage à La Sarraz“, eine Collage alter deutscher Heimfilme, 16mm Fassung der Videoaufzeichnung der Herakles-Proben; Kamera: Thomas Plenert; Regie/Schnitt: L. Dammbeck; Diamaterial: L. Dammbeck; Musik: Life Jazz Lothar Fiedler, Hansi Noack, Gottfried Rößler, Thomas Hertel; Aufbau/Kaschur/Malaktion: Olaf Wegewitz, Hans Hendrik Grimmling, L. Dammbeck; Projektion: Dietrich Oltmanns, Norbert Wagenbrett), Foto: Karin Plessing
1982 hatte Lutz Dammbeck mit der Arbeit am Herkakles-Konzept als Szenarium für einen Experimentalfilm begonnen; nach der Ablehnung durch die DEFA entwarf er es als Rauminszenierung und Mediencollage neu. Mit seinen auf der Grundlage dieses Konzeptes entwickelten multimedialen Inszenierungen „La Sarraz“, „Herakles“ und „Realfilm“ näherte sich Dammbeck der deutschen Vergangenheit und der politischen und sozialen Realität in der DDR. Er wandte sich „dem Thema Faschismus“ zu, weil er für seine Generation die Möglichkeit sah, „unbelastet und scheinbar naiv nach beunruhigenden Phänomenen zu fragen. Fragen zum Beispiel nach Ursachen für die Fazination des Nazismus, nach der Wirkung der von ihm geweckten Bilder und Emotionen, bis in die Gegenwart hinein“. (L. D.)

Dossier

Autonome Kunst in der DDR

Kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - ist so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die der DDR.

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Abschlussfeier der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Ost-Berlin, 5. August 1973.

Spezial

Weltfestspiele 1973

8 Millionen Menschen kamen während der Weltfestspiele 1973 in Ost-Berlin zum X. Jugendfestival zusammen. Es ging weder um Zehnkampf noch um Gewichteheben, sondern um eine Plattform des politischen Dialoges und der politischen Inszenierung.

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Online-Angebot

Chronik der Mauer

28 Jahre war die Berliner Mauer Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. In zeitlicher Abfolge werden Ursachen, Verlauf und Folgen von Mauerbau und Mauerfall durch Texte, Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews dargestellt.

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Der Tag in der Geschichte

  • 15. Juni 1945
    In Berlin treten Repräsentanten unterschiedlicher Gewerkschaftsrichtungen (Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund, Christliche Gewerkschaften, Hirsch-Dunckersche Gewerkschaften, Revolutionäre Gewerkschaftsopposition) dafür ein, den Freien Deutschen... Weiter
  • 15. Juni 1945
    Gründungsaufruf des Zentralausschusses der SPD in Berlin (Otto Grotewohl). Die geforderte Einheitspartei der Arbeiterklasse wird von der KPD abgelehnt, doch beschließen beide Parteien am 19. 6. 1945 ein gemeinsames Aktionsprogramm. Zum unterschiedlichen Kurs... Weiter
  • 15. Juni 1945
    Der Zentralausschuss der SPD in Berlin appelliert im Gründungsaufruf an die Deutschen, »Demokratie in Staat und Gemeinde, Sozialismus in Wirtschaft und Gesellschaft« zu verwirklichen. Banken, Versicherungen, Bodenschätze, Bergwerke sollen verstaatlicht,... Weiter
  • 15. Juni 1970
    Tonbanderklärung Ulrike Meinhofs zur »Gefangenenbefreiung«: Um das »Proletariat« zu organisieren und »bewaffnete Auseinandersetzungen« durchzuführen, sei es erforderlich, die »Rote Armee« aufzubauen. Gewaltanwendung und Schusswaffengebrauch werden... Weiter
  • 15. - 19. Juni 1971
    Der VIII. Parteitag markiert eine Zäsur in der Geschichte der SED. Sie betrachtet den Sozialismus wieder als Übergangsphase zum Kommunismus und distanziert sich damit von Ulbrichts These, der Sozialismus sei eine relativ selbstständige Gesellschaftsformation... Weiter
  • 15. Juni 1973
    Bildungsgesamtplan bis 1985, verabschiedet von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung der BRD. Die Regierungschefs des Bundes und der Länder billigen den Rahmenplan am 20. 9., den Finanzrahmen am 30. 11. 1973. Der Bildungsgesamtplan entwirft erstmals... Weiter
  • 15. - 18. Juni 1989
    Dritte Direktwahl des Europäischen Parlaments der zwölf EG-Staaten. Weiter
  • 15. Juni 1990
    Die beiden deutschen Regierungen veröffentlichen eine Gemeinsame Erklärung zur Regelung offener Vermögensfragen. Danach sind Enteignungen auf besatzungsrechtlicher bzw. -hoheitlicher Basis (1945 - 1949) nicht mehr rückgängig zu machen. Die Regierungen der... Weiter
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Angebote der Bundesregierung

Erinnern und Gedenken

"Erinnern und Gedenken" ist das zentrale Online-Portal der Bundesregierung zur Erinnerung an Weltkriege und Gewaltherrschaft. Sie finden hier Informationen zu aktuellen Veranstaltungen, Gedenkstätten und historische Reden.

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Online-Angebot

17. Juni 1953

Website 17Juni53.de – ein Gemeinschaftsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung, DeutschlandRadio und Zentrum für Zeithistorische Forschung. Als Chronik und Karte führt die Website durch die Geschichte des 17. Juni. Sie versammelt umfangreiche, zum Teil bisher unveröffentlichte Dokumente in Wort, Bild und Ton.

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