68er Dossier

"Das Idealbild von Amerika zerbrach"

Gespräch zwischen Peter Lilienthal, Bosiljka Schedlich und Andreas Zumach

16.7.2008
Der Regisseur Peter Lilienthal, die Menschenrechtlerin Bosiljka Schedlich und der Journalisten Andreas Zumach diskutieren die Ursachen und die Berechtigung von '68 aus dem damaligen politischen Klima heraus.



Der Regisseur Peter Lilienthal unterrichtete1968 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), die zur damaligen Zeit hochpolitisiert war. Einer der Studenten war Holger Meins, der als RAF-Mitglied 1974 an den Folgen eines Hungerstreiks starb. Im Rahmen eines Initiativgesprächs zur Gründung eines Internationalen Friedens- und Menschenrechtsforum traf sich Peter Lilienthal mit der Menschenrechtlerin Bosiljka Schedlich und dem Journalisten Andreas Zumach. Bosiljka Schedlich, die 1968 als Gastarbeiterin nach Deutschland kam, leitet heute den Südost Europa Kultur e.V., der sich insbesondere mit den Problemen von Migranten und Flüchtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien beschäftigt. Andreas Zumach arbeitet als Uno-Korrespondent für die tageszeitung in Genf. Unser Ausschnitt, der am Anfang des Gesprächs stand, zeigt Positionen zu den blinden Flecken in der Weltsicht der 68er einerseits, die Berechtigung ihrer Haltung aus dem damaligen politischen Klima heraus andererseits.

Länge: 5:50 min.



 

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