"La Sarraz" – Mediencollage von Lutz Dammbeck, Kulturhaus "Nationale Front“, Leipzig, 24. Juni 1984

Berlin

Performance „Das schwarze Frühstück“ von Gregor-Torsten Schade (Kozik) anlässlich seiner Ausstellung in der Galerie Arkade, 1979, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer Wasse

Die Galerie Arkade

Zu den wichtigsten öffentlichen Orten nichtideologischer Kunstproduktion in der DDR zählte die Galerie Arkade. Sie lag bis zu ihrer Schließung im Jahre 1981 am Strausberger Platz, einem sehr exponierten Platz an der Karl-Marx-Allee in Ostberlin.

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Im Atelier von Robert Rehfeldt (links) zusammen mit Bert Gerresheim (Düsseldorf), 1976, Foto: Archiv Jürgen Schweinebraden (Fotograf unbekannt) (c) VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Die EP Galerie Jürgen Schweinebraden

Eine der bedeutendsten Privatgalerien der DDR in den 1970er Jahren war die EP Galerie von Jürgen Schweinebraden in Berlin, die auch international Furore machte.

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Teaserbild für Ateliergalerie Scheib

Hans Scheib und seine Ateliergalerien im Prenzlauer Berg

1976 zog der Bildhauer Hans Scheib von Dresden nach Berlin und baute in der Raumerstraße 23 in Berlin-Prenzlauer Berg ein Ladenatelier aus, in dem er fortan Ausstellungen organisierte.

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Vorbereitungen zur Ausstellung „Out of Order“, Raumgemeinschaft in der Sredzkistraße 64, 1988: Erhard Monden, Klaus Werner, Horst Bartnig, Mario Monden (v.l.n.r.), Foto: Klaus-Werner-Archiv der Akademie der Künste, Berlin (Fotograf unbekannt)

Die Selbsthilfe- und Produzentengalerie „rg“ Sredzkistraße 64

Die Sredzkistraße 64, eine der wichtigsten Adressen für private Ausstellungen der Künstlerszene im Berliner Prenzlauer Berg, war auch der Standort der Selbsthilfe- und Produzentengalerie „rg“ – wie „Raumgemeinschaft“ oder „rot-grün“.

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Im Atelier, Mitte der 1980er Jahre, Foto: Archiv Uta Grundmann (Fotograf unbekannt)

Das Atelier von Michael Diller in der Pappelallee

Am Anfang der 1980er Jahre konnte der Grafiker Michael Diller im obersten Stockwerk des Hauses Pappelallee 85 eine Wohnung beziehen. Das Zentrum der Räume war ein nach Norden und teils zum Himmel vollkommen verglastes, ehemaliges Fotografenatelier.

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Keramikwerkstatt Wilfriede Maaß, Anfang der 1980er Jahre: Reinhard Sandner, Helge Leiberg, Cornelia Schleime, Wilfriede Maaß, Foto: Archiv Uta Grundmann (Fotograf unbekannt)

Die Keramikwerkstatt Wilfriede Maaß

Zum Zentrum des unabhängigen Künstlermilieus wurde in den 1980er Jahren die Keramikwerkstatt von Wilfriede Maaß in der Schönfließer Straße im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg.

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Aktion „Brot+Sekt“ in der Galerie De Loch, Berlin, 1986: Torsten Götzel und Holger Stark, Foto: Stefan Nestler

Die Galerie de LOCH

Die Wohnungsgalerie „de LOCH“ im Hinterhaus der Schönhauser Allee 50 im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg gehörte zu den Spätgründungen der 1980er Jahre.

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Robert Lippok, „Schimmelmaschinen und Schimmel“, 14.– 30. Januar 1989, Foto: Archiv Friedrich Loock (Fotograf unbekannt)

Galerie Wohnmaschine

Den Namen für seine Galerie wählte Friedrich Loock sorgfältig aus: „Wohnmaschine“ bezog sich auf Le Corbusiers Architekturtheorie und stand für ein Ausstellungskonzept, das Wohnen, Leben und Arbeiten miteinander verbinden sollte.

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Via Lewandowsky (rechts) und Durs Grünbein, „Deutsche Gründlichkeit“, Performance, 22. Juni 1989, Foto: Jochen Wermann

Die „Permanente Kunstkonferenz“ und die Galerie Weißer Elefant

Die Magistrats-Galerie Weißer Elefant in Berlin-Mitte war eine staatlich finanzierte Ausstellungsplattform, die junge unabhängige Kunst zeigte. 1989 fand dort die "Permanente Kunstkonferenz“ statt.

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Online-Angebot

Jugendopposition in der DDR

Ausgezeichnet mit Grimme Online Award: Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Videos, Fotos und Dokumenten.

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Deutschland Archiv

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und ihrer Aufarbeitung, zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext sowie zur Erinnerungs- und Gedenkkultur.

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Dossier

Ostzeit

Die Fotografen der Agentur Ostkreuz erzählen in ihren Bildern Geschichten aus einem vergangenen Land – authentisch und ungeschönt. Sie zeigen den Alltag, die Arbeit und die Menschen hinter der DDR.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart: Wirklichkeit wird geschönt, Kritik unterdrückt, Oppositionelle werden verfolgt und gebrochen. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Am 15. Januar 1990 entmachteten sie endgültig das "Werkzeug" zur Machterhaltung der damals totalitär regierenden Sozialistischen Einheitspartei SED. Dieses Dossier der bpb beleuchtet zahlreiche Aspekte des Stasi-Wirkens mit Hilfe von Analysen, Filmen, MfS-Dokumenten sowie Interviews mit Opfern und Tätern.

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