Mitarbeiter der bpb beim 55-jährigen Jubiläum im Jahr 2007. Foto: Volker Lannert
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Erlaß über die Errichtung des Ostkollegs der Bundeszentrale für Heimatdienst

28. November 1957

10.1.2013


(Z 9 - 09 150 - 950857)

Im Geschäftsbereich des Bundesministers des Innern wird das "Ostkolleg der Bundeszentrale für Heimatdienst" errichtet. Es soll durch Studientagungen zur geistig-politischen Auseinandersetzung mit dem internationalen Kommunismus beitragen.

Das Ostkolleg untersteht der Bundeszentrale für Heimatdienst. Es hat seinen Sitz in Köln.

Die wissenschaftliche Verantwortung für die Arbeitsplanung des Ostkollegs wird bis auf weiteres einem Direktorium übertragen. Seine Mitglieder werden auf Vorschlag der Bundeszentrale für Heimatdienst vom Bundes­minister des Innern aus dem Kreise der Hochschullehrer und anderer wis­senschaftlich befähigter Personen berufen. Das Direktorium gibt sich eine Geschäftsordnung, die der Zustimmung des Bundesministers des Innern be­darf

Die Leitung des Ostkollegs obliegt dem Direktor. Dieser wird vom Di­rektorium aus seiner Mitte vorgeschlagen und vom Bundesminister des In­nern für jeweils ein Jahr bestellt. Für die laufende Geschäftsführung wird ihm von der Bundeszentrale für Heimatdienst ein hauptamtlicher, ständiger Stellvertreter beigegeben.

Der Bundesminister des Innern
Dr. Schröder



 
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WDR ZeitZeichen

Nichts weniger als Erziehung zur Demokratie sollte die 1952 neu gegründete "Bundeszentrale für den Heimatdienst" sein. Als Behörde des Bundesinnenministeriums wollte und sollte sie die Demokratie festigen und einen europäischen Gedanken vermitteln und stärken. Noch heute gilt die "Bundeszentrale für politische Bildung" als wichtiges Werkzeug bei der Arbeit an der "Daueraufgabe Demokratie" Weiter...