Marshallplan
Undatiertes Schwarz-Weiß-Porträt des sowjet-russischen Außenministers Wjatscheslaw Michailowitsch Molotow.

Einleitung

Die sowjetische Zeitung "Prawda" hatte am 16. Juni 1947 über den Marshallplan geäußert, dieser stelle lediglich eine Fortsetzung der Truman-Doktrin dar und sei deswegen abzulehnen. Dennoch folgte der sowjetische Außenminister der Einladung nach Paris im Juni 1947 durchaus noch nicht mit dem festen Vorsatz, das Angebot der USA abzulehnen. Weiter...

Bodenreform in Mecklenburg: Aufteilung der Gutsrinder und der Schafherde unter Neubauern auf dem Gut Frauenmark.

Nachkriegssituation in der SBZ/DDR

Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg schien die Lage in der Sowjetischen Besatzungszone zunächst katastrophal. Allerdings erwies sich, dass beispielsweise die Zerstörungen an Infrastruktur und Industrieanlagen geringer waren als im Westen Deutschlands. Weiter...

Propaganda-Plakat für den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe.

Grundzüge der SED-Politik

Ebenso wie die Führung in Moskau beschwor auch die SED wiederholt das Ziel der Wahrung der deutschen Einheit. Gegen die von den West-Alliierten initiierten deutschen Gremien setzte die SMAD den parteiübergreifenden "Deutschen Volkskongress für Einheit und gerechten Frieden" ein, der im Dezember 1947 erstmals tagte. Er besaß keinerlei demokratische Legitimation. Weiter...

Propaganda für den Aufbau in der DDR.

Der Marshallplan aus ostdeutscher Perspektive

In der Sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR folgte die Bewertung des Marshall-plans dem von Moskau diktierten Schema: Er treibe die Spaltung Deutschlands voran und mache den Westen zum Opfer des amerikanischen Imperialismus. Weiter...

Propaganda für den Aufbau in der DDR 1948.

Rezeption der Propaganda durch das DDR-Publikum

Grundsätzlich lässt sich zur Rezeption der skizzierten Anti-Marshallplan-Propaganda durch das Publikum in den osteuropäischen Staaten und der DDR wenig sagen. Es gab jedoch eine Reihe von Verweigerungsstrategien des Publikums, die dokumentiert sind. Weiter...

Geförderter Betrieb Cerestar bei Magdeburg 1994.

Der Marshallplan und der Mauerfall von 1989

Der "Mythos Marshallplan" ist nicht auf den Westen Deutschlands begrenzt. Mindestens genauso wirksam, allerdings in seiner Umkehrung, war und ist er im Bereich der ehemaligen DDR: Für viele Ostdeutsche ist hiermit die bittere Erinnerung verbunden, keine Hilfe erhalten zu haben, sondern von der eigenen Besatzungsmacht ausgebeutet und geschädigt worden zu sein. Weiter...