DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore

Eine Zeitreise zurück in den Überwachungsstaat

Reportagen von SPIEGEL-TV über die Stasi und deren Aufarbeitung

SPIEGEL-TV stellt der bpb für dieses Stasi-Dossier eine Auswahl von bis zu 40 Fernsehbeiträgen aus den 1990er und 2000er Jahren zur Verfügung, die sich mit der Aufarbeitung der Staatssicherheit beschäftigten. Das Angebot wird nach und nach ergänzt. Die Rechte liegen allein bei SPIEGEL-TV und den jeweiligen Materialgebern. In den Fällen, in denen es nicht gelang, die Rechteinhaber an Abbildungen, Texten oder Videoausschnitten zu ermitteln, bleiben Honoraransprüche gewahrt. Weitere Filme haben die ARD-Kontraste-Redaktion, das ZDF aus seiner früheren Sendereihe Kennzeichen D und 3sat-Kulturzeit zur Verfügung gestellt. Bei allen Reportagen ist wichtig: sie geben die Meinung und den Recherchestand der jeweiligen Autor(inn)en wieder zum Zeitpunkt der Erstausstrahlung. Das Datum ist jeweils unter den Beiträgen notiert. Es handelt sich also nicht um aktuelle Recherchen aus der Gegenwart, sondern Zeitzeugnisse, die wichtige Aspekte und historische Prozesse der Stasi-, SED- und DDR-Aufarbeitung beleuchten.

Udo Lindenberg

Lindenberg wurde während eines eintägigen DDR-Aufenthalts für eine FDJ-Friedensveranstaltung von der Stasi observiert. Zitate aus dem angelegten Aktenmaterial.

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DDR-Topspione

Ehemalige Spione des DDR-Geheimdienstes geben Auskunft über ihre Arbeit im Kalten Krieg als "Kundschafter" der DDR.

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Der "Stasi-Staat"

Eine SPIEGEL-TV-Reportage über den Sturm auf die Stasi am 15. Januar 1990 und die ersten Erkenntnisse der örtlichen Bürgerkomitees über das Wirken der DDR-Geheimpolizei. Erstausstrahlung war am 21.1.1990

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Internierungslager

Landesweit hatten MfS und DDR-Volkspolizei Internierungslager vorbereitet, um im Krisenfall Kritiker des SED-Staats aus dem Verkehr zu ziehen. Eine SPIEGEL-TV-Recherche vom 1.4.1990 (Länge: 10‘51)

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Geruchsproben

Wie die Stasi systematisch den Schweiß von "Staatsfeinden" archivierte. Ein Fund aus der Nähe von Leipzig. Ein SPIEGEL-TV-Bericht vom 2.9.1990

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Stasi-Morde

Die Stasi tötete auch. Opfer wurden heimlich verbrannt und beerdigt. Eine Spurensuche von SPIEGEL-TV im Krematorium Leipzig. Erstausstrahlung am 2.9.1990 (Länge: 34‘41)

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Stasi-Spion auf dem Teufelsberg

Ein ehemaliger US-Offizier war jahrelang eine zentrale Quelle der DDR-Staatsicherheit, der ihr Dokumente und Ausspähziele der NSA verriet

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Stasi und Terrorismus

Die Arbeit der Hauptabteilung 22 des MfS und deren Beziehungen zur RAF in den 80er-Jahren

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Die Stasi und die RAF

SPIEGEL-TV zeichnet nach, wie es der ehemaligen RAF-Terroristin Silke Meier-Witt gelang, ab 1980 in der DDR unterzutauchen und ein neues Leben führen - mit Hilfe des MfS.

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Robert Havemann als IM "Leitz"

Der 1982 verstorbene Dissident Robert Havemann war vor seiner Zeit als DDR-Oppositioneller heimlicher Informant der Stasi. Doch ab 1964 galt er als Staatsfeind

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"Stasi in die Produktion!"

Die Losung war im Herbst 1989 besonders populär. Aber wie einfach ging die Umsetzung? Eine SPIEGEL-TV-Reportage aus mehreren DDR-Bezirken vom 17.12.1989 (Länge: 12‘24)

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Wer war IM "Sekretär"?

Hat der Politiker Manfred Stolpe nicht nur die Kirche in der DDR vertreten, sondern auch die Staatssicherheit?

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Überläufer Werner Stiller

Ein Oberleutnant der HVA lief 1979 in den Westen über und packte aus: Werner Stiller. Er wurde von westdeutschen Geheimdiensten nach allen Regeln der Kunst abgesichert, damit ihm nichts passiert. Nach der Wende offenbarte er sich dem Spiegel und SPIEGEL-TV.

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IM Ingo

In Thüringen stand der Altbischof Ingo Braecklein im Dienste der Stasi. Das ergaben Aktenfunde im Jahr 1996, die belegen, wie intensiv der DDR-Geheimdienst in die Kirchenspitze vordringen konnte.

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DKP-Partisanen

Nach außen gaben Sie sich ganz verfassungstreu. Doch so manches DKP-Mitglied reiste in die DDR und ließ sich dort als Partisan ausbilden. Das kam nach der Wende heraus.

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Mordversuch an Wolfgang Welsch

Mehr als 200 Menschen schmuggelte Wolfgang Welsch aus der DDR. Dann versuchte die Stasi offenbar, ihn umzubringen, einmal mit Sprengstoff, dann durch einen Scharfschützen und 1981 beinahe erfolgreich mit Thallium-vergifteten Frikadellen, die ihm ein Stasi-IM zubereitete.

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War Heiner Müller "IM Heiner"?

Auch der Dramatiker Heiner Müller hatte mehr oder weniger regelmäßige Kontakte zur Stasi und wurde vom MfS zunächst unter dem Namen "Zement" und später als IM "Heiner" geführt. Über seine Beziehungen zur Staatssicherheit befragte ihn Thomas Grimm.

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Spitzel-Liste

1992 wurde eine Liste mit 4500 Klar- und Decknamen von Stasi-Spitzeln aus Halle publik. War das rechtens? Der Fall rief den ersten Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde Joachim Gauck auf den Plan. Ein Beitrag vom 9.8.1992.

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Gemeinsame Flucht einer Schulklasse

Schüler einer ehemaligen Schulklasse aus der DDR trafen sich in Berlin, um ihre MfS-Akten einzusehen. 1956 waren sie gemeinsam in den Westen geflohen. Wegen einer Protestaktion drohte der Rausschmiss aus ihrer Storkower Schule.

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Entschlüsselung von Datenbändern der Stasi

Mit der Besetzung der Stasizentrale 1990 kam auch das Ende ihrer Auslandsaufklärung HV A. Doch die Kundschafter konnten untertauchen. Die Akten wurden vernichtet und verbliebene Datenbanken galten als nicht entschlüsselbar. Doch einem Telefontechniker gelang es nach und nach, einzelne Datenbänder zu dechiffrieren...

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Weitere Beiträge von SPIEGEL-TV folgen bis Ende 2018.

Striche ziehen
Kinofilm aus der bpb-Mediathek

Striche ziehen

Eine weißer Strich über die bunte Mauerseite in West-Berlin. Eine Kunstaktion, die 1986 mit einer folgenschweren Verhaftung enden sollte. Die Vorgeschichte spielt in der Weimarer Punkszene der 1980er Jahre. Dort gab es eine undichte Stelle - den Verrat an die Stasi. Die Versöhnung auch heute noch - kaum möglich, die Wunden sitzen zu tief. Ein lehrreicher Dokumentarfilm.

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Reportagen von SPIEGEL-TV über das MfS und dessen Aufarbeitung. Die Auswahl wird im Lauf des Jahres 2018 kontinuierlich erweitert.

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"Feindbilder" - Videos für den Unterricht

Die bpb-Dokumentation „FEINDBILDER“ zeigt in 12 Kapiteln umfangreiches Originalmaterial aus den Bild- und Videoarchiven der DDR-Staatssicherheit, eingeordnet von Zeitzeugen.

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Die Luftaufnahme des US-Verteidungsministeriums zeigt das Entladen sowjetischer Raketen im Hafen von Mariel auf Kuba, 5. November 1962.
Hintergrund-Dossier

Der Kalte Krieg

Auch die Stasi gilt als ein Kind des "Kalten Kriegs". Der Begriff bezeichnet die spannungsreiche Konfrontation der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs nach 1945. Ihr "kalter" Konflikt und Systemwettstreit wurde mit Propaganda, Spionage, lokalen "Stellvertreterkriegen" sowie gegenseitiger Hochrüstung ausgetragen.

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Stasi kinderleicht erklärt

Was es mit der Staatssicherheit auf sich hatte, erklären die ZDF-Kindernachrichten logo! Deutschland war von 1949 bis 1990 geteilt in zwei Staaten: die BRD und die DDR. In der DDR wurden Menschen überwacht und eingeschüchtert von einer Geheimpolizei - der "Stasi". Ihr halfen viele Menschen, die bereitwillig über andere "petzten". Mehr im logo-Trickfilm (wird in Kürze wieder freigeschaltet)

Mehr lesen auf tivi.de

Stasi-Dokumente online

Neugierig auf originale Stasi-Akten? Die Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU) bietet in ihrer Mediathek ausgewählte Dokumente zum Stöbern an.

Mehr lesen auf stasi-mediathek.de

Experten der Stasi-Unterlagen-Behörde erläutern in kurzen Filmspots das Wirken des "Ministeriums für Staatssicherheit". Thema sind 40 Fundstücke aus dem Archiv der DDR-Geheimpolizei.

Mehr lesen auf bstu.bund.de

Online-Angebot von bpb & Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie wehrten sich junge Menschen in der DDR mit Mut & Musik gegen Stasi und SED-Diktatur? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Videos, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Die Auflösung der Stasi in ARD-Berichten

30 Beiträge aus dem ARD-Fernsehmagazin KONTRASTE über die Arbeit der Stasi, die Stimmung in der DDR im Vorfeld der Friedlichen Revolution 1989 und die Versuche des MfS im Jahr 1990, Spitzel-Spuren zu verwischen.

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Menschen im Visier

Vier DDR-Bürger, die Opfer der Stasi wurden, beispielhaft portraitiert von der Wochenzeitung "Die Zeit"

Mehr lesen auf zeit.de

Ein dokumentarischer Fotofilm von Marc Thümmler über den systemkritischen Berliner Fotografen Harald Hauswald, unterlegt mit Texten aus Stasi-Akten über ihn. Sie belegen, wie das "Subjekt Hauswald" der Stasi aus der Kontrolle gerät.

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Überwachung in der Gegenwart

01

JAN
18. November 2016 - New York, USA. Video-Monitore zeigen die Live-Aufnahmen von Kameras in der Nähe des Trump Towers.

Sensible Daten - Die Kunst der Überwachung

Audio-Dokumentation einer Konferenz über aktuelle Fragen digitaler Überwachung. Veranstalter im Januar 2017 waren Münchener Kammerspiele, Goethe-Institut New York und bpb. Zugeschaltet war u.a. Edward Snowden. Eine Fortsetzung ist in Berlin geplant. Mehr lesen

Leiterbahnen auf einer Computerplatine.
Dossier

Datenschutz

Was bedeutet Datenschutz? Wie ist er gesetzlich geregelt? Was steckt hinter den Begriffen informationelle Selbstbestimmung und Privatsphäre? Wie können persönliche Daten im Internet geschützt werden? Das Online-Dossier Datenschutz klärt über Hintergründe auf und gibt praktische Handlungsanleitungen zum Thema.

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Ist die digitale Vorratsdatenspeicherung (VDS) ein Schritt hin zur Massenüberwachung a la Stasi? Oder nur ein notwendiges Ermittlungswerkzeug zur effektiveren Terrorismusbekämpfung? Diskutieren Sie mit auf netzdebatte.bpb.de

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blaue Platine
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 11–12/2015)

Big Data

Jeder Klick, jeder Schritt, jeder Pulsschlag lässt sich heute dokumentieren. Die schiere Menge der Daten und der damit verbundenen Optionen, diese für verschiedenste Zwecke zu nutzen, beschreibt das Schlagwort "Big Data". Mit ihm verbinden sich gleichermaßen Hoffnungen und Befürchtungen.

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Der Tag in der Geschichte

  • 17. August 1956
    KPD-Verbot: Das Bundesverfassungsgericht erklärt die Kommunistische Partei Deutschlands auf Antrag der Bundesregierung nach fünfjähriger Prozessdauer für verfassungswidrig. Die von ihr erstrebte »proletarische Revolution« und die »Diktatur des Proletariats«... Weiter
  • 17. August 1962
    Der 18-jährige Bauarbeiter Peter Fechter wird bei einem Fluchtversuch an der Mauer angeschossen. Er verblutet - bis seine Hilferufe verstummen. US-Soldaten schreiten nicht ein: »It's not our problem«. Die ohnmächtige Wut der West-Berliner entlädt sich in... Weiter
  • 17. August 1987
    Die Industriegemeinschaft Aerosole verpflichtet sich freiwillig, zum Schutze der Ozonschicht Fluorchlorkohlenwasserstoffe bei Sprays schrittweise zu verringern und als Treibgase ab 1. 1. 1990 nur noch bei Arzneimitteln zu verwenden. Internationale Abkommen... Weiter
Stacheldrahtsperre in der Bernauer Straße: Volkspolizisten halten Ost-Berliner in Schach, 13. August 1961
Online-Angebot

Chronik der Mauer

28 Jahre war die Berliner Mauer Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. In zeitlicher Abfolge werden Ursachen, Verlauf und Folgen von Mauerbau und Mauerfall durch Texte, Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews dargestellt.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und ihrer Aufarbeitung, zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext sowie zur Erinnerungs- und Gedenkkultur.

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Denkmal für die Berliner Mauer
Weitere Dossiers der bpb

Deutsche Einheit

Infopakete zu den Themen: Der Hauptstadtbeschluss 1991, Deutsche Teilung - Deutsche Einheit und der lange Weg dorthin, 17. Juni 1953 u.a.m.

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Im kollektiven Gedächtnis vieler Deutscher sind die Fotos und Fernsehbilder von der Friedlichen Revolution 1989/90. Abseits der offiziellen Bilder präsentiert diese DVD neun Amateurfilme mit einer persönlichen Sicht auf die Umbruchszeit. Diese DVD kann hier bestellt werden. Ergänzend stehen online zahlreiche Amateurfotos aus dem Herbst 1989 in der DDR kostenlos für die Nutzung im Unterricht zur Verfügung. Unter https://www.wir-waren-so-frei.de/ .

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Coverbild fluter Propaganda
fluter (Nr. 63/2017)

Propaganda

Fake News und postfaktisch: Das sind zwei Schlagwörter, die für eine bedenkliche Entwicklung stehen. Einerseits wird klassischen Medien vorgeworfen, zu lügen - andererseits werden im Internet Gerüchte verbreitet, die Menschen beschädigen oder sogar Wahlen beeinflussen. Ein Heft zum Thema Propaganda.

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Dossier

Autonome Kunst in der DDR

Kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - ist so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die der DDR. Das Dossier widmet sich einigen wichtigen Ausstellungsräumen, Projekten und Initiativen sowie den Vermittlern und Protagonisten.

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