DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, alles lenken, Menschen einschüchtern und manipulieren. Aus der Zielsetzung und Arbeitsweise der ehemaligen DDR-Geheimpolizei "Staatssicherheit" ist viel zu lernen über heute noch praktizierte Mechanismen von Diktaturen: Feindbilder werden gelehrt, Grundrechte verletzt, Andersdenkende als "feindlich-negativ" etikettiert, überwacht und verfolgt.

Für diese Zwecke agierte die "Stasi" ohne rechtsstaatliche Kontrolle als ein Werkzeug zur Machtsicherung der zwischen 1949 und 1990 in der DDR herrschenden Sozialistischen Einheitspartei SED.

Stasi in 5 Minuten

Wie ging die "Staatssicherheit" vor, wie überwachte sie Menschen und schüchterte sie ein? Ein kurzer Überblick im Video.

1989/90 wurde die lange Zeit Angst einflößende Geheimpolizei aufgrund von Bürgerengagement entmachtet und aufgelöst. Die verbliebenen Akten wurden für die Aufarbeitung gesichert - ein weltweit einzigartiger, zeithistorischer Schatz, der nicht nur Verrat und Unterdrückung dokumentiert, sondern facettenreich auch Zivilcourage.

Dieses Dossier beleuchtet das Vorgehen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) und seiner Auftraggeber, beschreibt Einfluss, Folgen, Aufarbeitung und Lehren. Die Lektüre aller Kurztexte auf dieser Seite vermittelt einen Gesamt-Überblick über das Wirken der Stasi, das unter zahlreichen Einzelaspekten vertieft werden kann. Alle Beiträge werden bis Mitte 2019 mit beispielhaften MfS-Dokumente ergänzt.

Geschichte & Überblick

DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Stasi-Archiv

Die Angstmacher: Stasi – was war das?

Das sind ja "Stasi-Methoden" heißt es oft, wenn Nachbarn Nachbarn belauschen, Unternehmen Datenschutz aushebeln oder ungesetzliche Aktionen von Geheimdiensten publik werden. Doch was war die "Stasi" überhaupt? Ein Machtinstrument.

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Stasi raus, Graffiti, Suhl

Von der Gründung bis zum Untergang

Drei Phasen prägten die Entwicklung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Sein feindbildgeprägter Aufbau im Stalinismus und Kalten Krieg. Dann der Ausbau zum Überwachungsapparat und der langsame Weg in die Defensive.

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Gestapo, Organigramm

Stasi = Gestapo?

Kein einfacher Vergleich. Beide Geheimpolizeien agierten jenseits des Rechts und schüchterten ein. Die Radikalisierung der Gestapo war aber ungleich größer. Sie wurde zum Teil des nationalsozialistischen Vernichtungssystems.

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Fahndungsplakat der Berliner Polizei vom September 1933, das Erich Mielke (oben rechts) und andere (u.a. Walter Ulbricht unten links) verdächtige Jungkommunisten wegen des Doppelmordes an zwei Berliner Polizisten vom 9. August 1931 zeigt.

Wer war Erich Mielke?

Vor 60 Jahren, am 1. November 1957 übernahm Erich Mielke die Leitung der DDR-Staatssicherheit. Der stalinistisch geprägte Kommunist repräsentierte wie kein anderer die Geheimpolizei der DDR - wie ein Spiegel ihrer Geschichte.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Anonymität, Stasi-Archiv, Überwachung, Doppelgänger

Psychofolgen bis heute: "Zersetzungs"-Opfer der Stasi

Einschüchterung von Andersdenkenden war ein zentrales Ziel der DDR-Geheimpolizei. Dies geschah auch durch subtile Methoden der "operativen Psychologie". Die Nachwirkungen spüren Opfer bis heute.

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Verpflichtungserklärung, Marquardt

Verführung zu Feindbildern

Die Stasi versuchte bereits Jugendliche zu gewinnen – nicht nur als Informanten. Sie steuerte auch gezielt Lebensläufe und plante sie mehrere Jahre im Voraus. Angela Marquardt fragt sich bis heute: "Was war meine Entscheidung? Was war deren Manipulation?"

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Fotos & Filme der Stasi, von Zeitzeugen kommentiert:

Spurensuche im Stasi-Archiv

Spurensuche im Stasi-Archiv

Zwischen Selbstdarstellung, Überwachungsvideos und der Dokumentation der Mauertoten: Ein Überblick über den Bildbestand der Stasi.

Aktuelle Recherchen

Hakenkreuz in Halberstadt. Foto: Kulick

Vertuschung: Rechtsextremismus

Die Stasi & Neonazis

Rechtsextremisten in der DDR waren eigentlich undenkbar. Dass es sie dennoch gab, ließ sich in den 80er Jahren nicht mehr verheimlichen. Aber SED und Stasi versuchten neonazistische Gewalttaten als Rowdytum zu verharmlosen.

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Brennender Bus in Prag am 21.8.1968

Stasi und Prager Frühling

NEU: Stasi-Akten aus Prag 1968

Am 21. August 1968 beendete Militär des Warschauer Pakts die Reformbewegung "Prager Frühling". Die Stasi war schon im Vorfeld der Invasion in Prag aktiv und verhinderte Proteste in der DDR. Dies hatte für etliche Bürger Konsequenzen.

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Baath-Partei, 1979, Ost-Berlin

Arabischer Raum

Waffen für Syrien

Tötete DDR-Munition in Syrien? So wurden vor einem Massaker durch syrische Truppen in Hama, das am 2. Februar 1982 begann, 50 Millionen Schuss Munition in der DDR bestellt. Bis zu 40.000 Menschen starben. Dem SED-Staat brachten solche Deals überlebenswichtige Westdevisen, organisiert vom MfS.

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Die Kennziffern der hier nachlesbaren Stasi-Akten über die kubanische Lausch-Aktion "Königspalme"

Spionage auf Kuba gegen die USA

Aktenfunde: Stasi-Funker auf Guantanamo

Im Kalten Krieg installierten Spezialkräfte des MfS einen Abhör-"Komplex" nahe der US-Basis Guantanamo auf Kuba. Mehrere Hundert Seiten in den Stasi-Akten geben detailliert Auskunft über Planung und Verlauf dieser Geheimoperation mit dem Tarnnamen "Königspalme".

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DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker empfängt Nordkoreas Diktator Kim-il-Sung im Juni 1984 in Ost-Berlin.

Stasi-Dokumente über Nordkorea

Im Stasi-Archiv finden sich zahlreiche Unterlagen über die “Koreanische Demokratische Volksrepublik" (KDVR), ein aus DDR-Sicht eigenwilliger sozialistischer Staat, der viel Interesse an Militär- und Überwachungstechnik zeigte. Ein Zeitsprung zurück in den Kalten Krieg.

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Stasi, 4. November, DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi

"Es lebe die Oktoberrevolution 1989"

Am 9. Oktober 1989 demonstrierten in Leipzig mehr als 70.000 Menschen für Reformen - die Friedliche Revolution in der DDR nahm ihren Lauf. Landesweit dokumentierte die Geheimpolizei Stasi ab diesem Zeitpunkt rund 1.200 Parolen. Eine komplette Stasi-Akte.

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Schaller, Stasi, IM

"Ich hatte Scheißangst". Ein spätes IM-Bekenntnis

Ein Interview mit dem ehemaligen Fernsehkommissar "Hajo Trautzschke" aus der ZDF-Krimiserie "SOKO Leipzig". Darin berichtet der Schauspieler Andreas Schmidt-Schaller über seine Zeit als Stasi-Informant, über Feigheit, Abenteurertum und zweierlei Angst.

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Weitere Aspekte der Stasi-Arbeit: Internierungslager / RAF-Terror / Mordversuche / DKP-Steuerung u.a.m.

Internierungslager

Internierungslager

Landesweit hatten MfS und DDR-Volkspolizei Internierungslager vorbereitet, um im Krisenfall Kritiker des SED-Staats aus dem Verkehr zu ziehen. Eine SPIEGEL-TV-Recherche vom 1.4.1990 (Länge: 10‘51)

Funktion & Wirkungsweise des MfS

Stasi, Fotos, Gendarmenmarkt

Zum Schutz von Staat und Partei, aber nicht der Bürger

DDR-Bürger nahmen sie wahr, wie "ein kratzendes Unterhemd", andere als "Angsterzeuger". Doch welche Funktionen erfüllte die Stasi genau? Ein Überblick des Potsdamer Zeithistorikers Jens Gieseke.

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Stasi, Alexanderplatz, Observation

Organisierte Misserfolge

Viele Menschen in der DDR hatten das Gefühl einer allwissenden und allmächtigen, aber unsichtbaren Macht ausgeliefert zu sein. Darauf begründete sich die Macht der Stasi, die auch Einfluss auf Lebenswege nahm und Karrieren verhinderte.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Reisefreiheit

Machtsicherung als Ziel, auch in der Provinz

Für die SED war die Stasi überlebenswichtig. Sie sollte als heimliches "Ohr an der Masse" Misstände aufklären und "Feindtätigkeit" aufdecken - in bedingungsloser Gefolgschaft zur Regionalführung der Partei. Das Beispiel Karl-Marx-Stadt.

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Ideologie & Feindbilder des MfS

Stasi, Feindbilder

Das Feindbild der Stasi

SED und MfS hatten eine paranoide Angst vor Kritik, starre Feindbilder prägten ihr Denken. Wer anderer Meinung war, galt als "feindlich-negativ". Hass definierte die Stasi als Voraussetzung für "erfolgreichen Kampf gegen den Feind".

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KGB, Moskau, Lubyanka-Platz

Wurzeln beim KGB: "Volksfeinde" im Visier

Um die Konzeption des MfS zu verstehen, muss man sein Vorbild kennen - den sowjetischen Geheimdienst KGB, dessen Aufgaben, Feindbilder und Methoden.

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Verpflichtungserklärung, Marquardt

Verführung zu Feindbildern

Die Stasi instrumentalisierte auch Jugendliche. Sie plante und steuerte gezielt Lebensläufe. Als Betroffene fragt sich Angela Marquardt bis heute: "Was war meine Entscheidung? Was war deren Manipulation?"

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Video: Stasi-Akte Honecker

Video: Stasi-Akte Honecker

In einem "roten Koffer" hütete Stasi-Chef Erich Mielke auch Dokumente über SED- und Staatschef Erich Honecker. Der Zweck ist umstritten. Eine Spurensuche der ZDF-Sendereihe "Kennzeichen D" im November 1990.

Aufgaben & Einsatzfelder des MfS

Postgeheimnisse, Dampfgeräte, Brieföffnung

Postkontrolle

Allwissenheit als Ziel - Die Postkontrolle der DDR-Geheimpolizei

Als es das Internet noch nicht gab, waren Briefe das wichtigste Kommunikationsmittel. In Postämtern unterhielt das MfS eigene Abteilungen, in denen systematisch Post geöffnet wurde.

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Stasi-Haft, Untersuchungshaftanstalt, Rostock

Stasi-Haft

Repression durch Stasi-Haft

Ohne gesetzliche Grundlage verfügte das MfS über 17 eigene Untersuchungshaftanstalten, in denen Inhaftierte oft wochenlang isoliert blieben und zermürbt werden sollten. Sie waren ein zentrales Machtinstrument der Staatssicherheit.

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Mauer, Checkpoint Charlie, Grenzer, MfS

"Hauptaufgabe" Fluchtverhinderung

Die Sicherung von innerdeutscher Grenze und Berliner Mauer galt als eine "Hauptaufgabe" des MfS. Stasi-Mitarbeiter tarnten sich als Grenz- und Zollangestellte. Zielstrebig versuchte die DDR-Geheimpolizei, ihren Einfluss im Grenzgebiet auszubauen.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Protest-Grafitti, Rechtsstaatlichkeit

Gelenkter Rechtsstaat: MfS, SED und ihr Einfluss auf Rechtsanwälte

In der DDR nahmen SED und Stasi gravierenden Einfluss auf die Rechtsprechung. in politischen Verfahren ließen sie Anwälten nur geringe Spielräume. Das reduzierte das Interesse am Anwaltsberuf erheblich.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Zwangsexmatrikulation, DDR-Bildungssystem

Lehren und Lernen unter MfS-Kontrolle: Lähmung der Universitäten

Während der Friedlichen Revolution 1989 spielten Hochschulen in der DDR nur eine geringe Rolle. Das hatte seinen Grund. SED und Stasi hatten die Universitäten "entschärft" und ein Klima der Angst erzeugt.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit, Tagebau

Kontrollierter Misserfolg: Wie das MfS Betriebe lenkte

Die Stasi mischte sich nicht nur in Fragen der Personalpolitik in die Volkswirtschaft ein. Sie suchte vermeintliche "Schädlinge" und platzierte eigene Mitarbeiter in Schlüsselpositionen. Das schadete der DDR-Ökonomie mehr, als es ihr half.

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Geschichte der DDR Titelbild

1980 - 1983: Bankrott mit Anlauf

Aus Sicht der Stasi war die Zahlungsunfähigkeit der DDR bereits Anfang der 80er Jahre absehbar. Aber das MfS hielt die Erkenntnisse geheim, es befürchtete eine Destabilisierung der DDR. Hilfe aus Moskau war schon 1982 nicht mehr in Sicht.

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Mauersegmente, eins mit dem Aufschrit "Don't disturb history"

"Totalschaden" 89 - Das Finale Grande der DDR-Volkswirtschaft

Wäre es auch ohne den 9. November zum Mauerfall gekommen? Darauf weisen SED- und Stasi-Unterlagen hin. Die DDR war im Herbst 1989 so pleite, dass sie erwog, im Tausch gegen Milliardenkredite aus Bonn die Grenze zu öffnen.

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Stasi, Kamera, Spionage

Westen

Spione beim Klassenfeind

1989 waren etwa 3.500 Bundesbürger Stasi-Agenten. Wissenschaft, Militär und Technik waren deren wichtigsten Spionageziele. Außerdem ging es um Einflussnahme auf Medien und Politik - und das Ausschalten politischer Gegner. Zu den Mitteln gehörten auch Bestechung und Mord.

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Olympia, Moskau 1989, DDR-Sportler

Sportmanipulation

Staatsplan "Sieg". Die Stasi im Leistungssport

Staatsdoping gab es auch in der DDR. Leistungssport diente der Propaganda und sollte Aushängeschild des Sozialismus sein. Überwachung, Lenkung, Doping und dessen Vertuschung wurden zu Aufgaben des Ministeriums für Staatssicherheit.

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Der Abend, Schlagzeile, Menschenraub

Wie das MfS Menschen entführen ließ

Rund 400 Menschen wurden bis Mitte der 1960er Jahre in die DDR entführt oder verschleppt. Täter waren Stasi, KGB und die DDR-Grenzpolizei. Kritiker des SED-Staats sollten aus dem Verkehr gezogen werden.

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Eisenfeld-Telegramm an Prager Botschaft 1968

„Halten Sie stand – Behalten Sie Hoffnung“

Opposition in der DDR konnte teuer zu stehen kommen. Der spätere DDR-Historiker Bernd Eisenfeld kam zweieinhalb Jahre in Stasi-Haft. Nur wegen einem Flugblatt gegen den Einmarsch in Prag 1968, auf dem er Lenin zitierte.

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Nocolai-Kirche, Stasifotos

Der verhasste Freiraum Kirche

Ohne das schützende Dach, das Kirchen in der DDR Oppositionellen gaben, wäre die Friedliche Revolution im Herbst 1989 kaum möglich gewesen. Für die DDR-Geheimpolizei war der Kirchenraum ein sensibles Terrain, in das Perspektivagenten eindringen sollten.

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Weitere Stasi-Reportagen: Razzia in Umweltbibliothek / Großeinsatz am 7. Oktober / Kunst-Kontrolle...

Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek

Stasi-Razzia in der Umweltbibliothek

Am 24.11.1987 führte das MfS in der Umweltbibliothek der evangelischen Zionsgemeinde am Prenzlauer Berg eine Razzia durch. Die engagierte Kirche sollte eingeschüchtert werden, aber der Stasi-Plan ging gründlich schief.

Stasi-Einfluss auf Kultur

Schädlich, Biermann, Fuchs, Autoren

Literatur: Liquidierte Bücher

Diktaturen lassen Schriftstellern selten Freiraum - außer sie schreiben im Sinne der vorherrschenden Ideologie. Tun sie das nicht, gelten sie schnell als "feindlich", im Jargon der Stasi als "negativ-dekadent". Daher galt der Literatur ein besonderes Augenmerk der DDR-Geheimpolizei.

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Bild von Roger David Servais

Kunst: Erarbeitung strafrechtlich relevanter Beweise

Drei Fallbeispiele zum Verhältnis von MfS und Bildenden Künstlern in der DDR zwischen 1964-1982. Erfahrungen der Maler Roger David Servais, Bernhard Heisig und Ralf Kerbach. Ergänzend drei Stasi-Analysen über "Kulturschaffende" in der DDR 1969, 1980 und 1989.

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Armin Müller-Stahl, Kino, Das Unsichtbare Visier

Kino: Im Visier des Unsichtbaren

Welchen Einfluss nahm das MfS auf TV- und Kinofilme und ebenso auf die Ausbildung zum Regisseur oder zur Regisseurin? Und wie kam die Staatssicherheit selbst in Filmen vor? Welche Filme haben es geschafft, das Wirken (und Nachwirken) der Stasi am lehrreichsten zu vermitteln?

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Weitere Stasi-Einflussfelder

Seiten 1-3 des Mitgliedsbuches Nr. 2.002.373 der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, ausgestellt am 28. Juli 1964 für Karl-Heinz Kurras. Quelle: BStU

Der 2. Juni 1967 und die Staatssicherheit

Der 2014 verstorbene Polizist Karl-Heinz Kurras, der den Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 in Berlin erschoss, war Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi. Das beweisen Stasi-Unterlagen.

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Leipziger Messe, Strauß, Honecker, Waigel, Schalck-Golodkowski

Vom Feind zum Freund? Der CSU-Politiker Franz Josef Strauß

Den CSU-Politiker Franz Josef Strauß gewann die SED-Führung zu einem Partner, der ihr einen Milliardenkredit vermittelte. Eingefädelt von einem Stasi-Mann.

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Neues Deutschland

Kein Indianerspiel

Ließ sich die Stasi auch überlisten? Mühsam, denn jeder Fehler konnte Leben kosten. Vor allem Medien mussten vorsichtig sein und ihre Informanten trickreich schützen. Der DDR-Korrespondent Karl-Heinz Baum erinnert sich.

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Hoheneck, Gefängnisarbeit

Verschleierte Zwangsarbeit für westliche Firmen

Das MfS war Teil eines Schweigesystems bei der Vertuschung von Zwangsarbeit durch Häftlinge für Exportprodukte in den Westen. Für die DDR war dies ein Millionengeschäft.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Manfred Gertzki, Todesanzeige

Verschwiegene Mauertote: Schussopfer als "Leichenvorgänge"

Allein in Berlin gab es nach dem Mauerbau 1961 mindestens 139 Getötete im Grenzstreifen. Fehlten Augenzeugen, versuchte die Stasi, solche Todesfälle zu verschweigen. Selbst Angehörige wurden belogen.

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Blick auf den zerstörten Unglücksreaktor 4 des Kernkraftwerkes Tschernobyl im Jahr 2011.

Tschernobyl und die wachsende Angst vor Umweltprotest

Am 26. April 1986 kam es zum nuklearen Super-GAU im sowjetischen Kernkraftwerk Tschernobyl. Auch die Stasi blieb zunächst über die Folgen im Dunkeln und fürchtete eine neue Bedrohung: Atomkraftgegner.

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Ergänzende Aspekte der Stasi-Arbeit: Kirchen-Spitzel / Geruchsproben / Terrorismus / Heiner Müller u.a.m.

Der "Stasi-Staat"

Der "Stasi-Staat"

Eine SPIEGEL-TV-Reportage über den Sturm auf die Stasi am 15. Januar 1990 und die ersten Erkenntnisse der Bürgerkomitees über das Wirken der DDR-Geheimpolizei.

Akteure

Stasi

Wer war "Täter"?

Im Fokus stehen oft nur die Stasi-Spitzel. Aber wer leitete sie an? Wer hatte das Sagen? Oft vergessen werden die SED als Auftraggeber sowie die Führungsoffiziere als eigentliche Anstifter von Verrat. Sie waren rigide von ihren Feindbildern überzeugt.

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Roth, Stasi-Major, Roland Jahn

"Die Spitzel waren nur Mittel zum Zweck"

"Der IM, der Spitzel, war immer zuerst eine missbrauchte Person", berichtet der ehemalige Geraer Stasi-Major Bernd Roth und macht das Ziel von SED und Stasi deutlich, Querdenker „zu einer staatskonformen Einstellung umzuerziehen“.

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IM-Akte, Bodo, Stasiakte

Spitzel jenseits der IM

Um heimlich Informationen über Bürger der DDR zu erlangen, standen dem MfS nicht nur Hauptamtliche und Inoffizielle Mitarbeiter (IM) zur Verfügung, sondern auch eine große Zahl anderer Auskunftspersonen. Ziel war ein flächendeckendes Informantennetz.

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Holm, Stasi

Einmal Stasi - immer Stasi?

Darf ein ehemaliger hauptamtlicher Nachwuchsmitarbeiter der Stasi 27 Jahre nach dem Untergang des MfS Staatssekretär werden? Ein Fall, der Anfang Januar 2017 in Berlin für politischen Streit sorgte.

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Aktensäcke, DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi

Verweigern war möglich

Viele der Inoffiziellen Stasi-Mitarbeiter (IM) spitzelten freiwillig oder hatten Furcht, sich zu widersetzen. Doch die Stasiakten enthalten auch viele Beispiele für Zivilcourage von Menschen, die dem MfS mutig einen Korb gaben.

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Demonstration der Gruppe in der Leipziger Innenstadt am 4. September 1989.

Leipziger Mutbürger

Ende der 80er Jahre wuchs das Selbstbewusstsein oppositioneller Gruppen. Sie verloren ihre Angst - auch gegenüber der Stasi. Ein Leipziger Student spähte das MfS sogar selber aus: "Die kommen dauernd zu uns, jetzt kommen wir zu ihnen!"

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Angstüberwindung & Entmachtung

Ein verüsteter Raum in der Stasi-Zentrale.

Die (Ohn-)Macht der Bürgerkomitees

Als Bürgerkomitees im Dezember 1989 und Januar 1990 die Macht in Dienststellen der Stasi übernahmen, war es ihr Ziel, darauf zu achten, dass die Entmachtung der DDR-Geheimpolizei friedlich und geordnet verläuft und keine Stasi-Akten mehr verschwinden. Ein Rückblick von David Gill, lange Zeit Koordinator des Bürgerkomitees in der Berliner Normannenstraße.

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Die Gruppe Frauen für Veränderung 1989. Links im Hintergrund stehend: Autorin Gabriele Stötzer.

Für Angst blieb keine Zeit

Nicht in Berlin am 15.1.1990, sondern in Erfurt sechs Wochen zuvor, begann das Ende der DDR-Geheimpolizei. Dort mobilisierte auch eine Gruppe von Frauen zur Besetzung des Ministeriums für Staatssicherheit. Die Erfurter Schriftstellerin Gabriele Stötzer schildert in einer Reportage aus ihrer Sicht den historischen Tag - und wie sich der Mut entwickelte, keine Angst mehr vor professionellen Angstmachern zu haben.

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Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, stellte am 8. Januar 2015 die neue Stasi-Mediathek in Berlin vor

Angst überwinden

Um das autoritäre Machtsystem von SED und MfS zu besiegen, bedurfte es vor allem Zivilcourage. Solcher Mut wuchs in kleinen Schritten. Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, schildert Beispiele aus seiner Jugendzeit in Jena.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Stasi-Generalmajor Gerhard Lange

Angst auf beiden Seiten - Das Ende des MfS in Suhl

Gewaltfrei gelang es der Zivilgesellschaft in der DDR den staatlichen Geheimdienst zu entmachten. Im thüringischen Suhl gab es jedoch einen Toten. Eine Fotoreportage.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit, Stasi

Geschichte ohne Masterplan: Der Sturm auf die Stasi 1989/90

Wissenschaftler streiten. War die Besetzung der Stasizentrale in Berlin am 15. Januar 1990 der etwas verspätete Sieg der Friedlichen Revolution? Eine Spurensuche.

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Tor, Stasi, 15.1.1990

Der 15. Januar 1990 - ein Stasi-Erfolg?

War der Sturm auf die MfS-Zentrale am 15. Januar wirklich ein Erfolg der Bürgerbewegung? Nein, sagt der Historiker Klaus Bästlein, ein Erfolg der SED und ihrer Geheimpolizei.

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Ministerium für Staatssicherheit Stasi, DDR-Demonstration, Stasi-Büro

Besetzung mit Folgen

Nicht der Sturm auf die Stasi im Januar 1990, sondern eine zweite Besetzung im September 1990 führte zum Durchbruch, der von 1992 bis heute in Form der Stasi-Unterlagen-Behörde Bestand hat. Einer der Besetzer blickt als Augenzeuge zurück.

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Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn (M.) mit seinen Vorgängern Marianne Birthler und Joachim Gauck bei seiner Amtseinführung am 14. März 2011.

Das Ringen um Auflösung & Akten

Die ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, schildert, wie umstritten die Öffnung der Stasi-Akten auf dem Weg zur deutschen Wiedervereinigung war und wie kompliziert ihre Aufarbeitung wurde.

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bpb-Kurzinterviews: Augenzeugen der Stasi-Entmachtung

Aufarbeitung

Graffiti, Stasi, Zukunft

Und nun?

Lehren aus der Stasi-Überwachung

Die Allwissenheitsphantasie der ehemaligen DDR-Geheimpolizei ist verführerisch für Regierungen auch in der Gegenwart. Doch in einem Rechtsstaat haben Bürger das Recht auf Datenschutz - und einen transparenten Staat. Wie weit ist diese Lehre gediehen?

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Transparent, Stasi was geht mich das an?

Bildungsrezepte (I)

Stasi – wen juckt das noch? Bildungsprojekte für den Schulalltag

Wie lässt sich das Desinteresse von Schülern an Themen wie DDR, SED und Stasi aufbrechen? Ein Berliner Gymnasiallehrer stiftet Abiturienten dazu an, sich auf Forschungsprojekte über das MfS einzulassen.

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Stasiakte, HV A, Ungarn

Ungarn: Skandalisierung statt Aufarbeitung

In Ungarn gründete die Stasi eine "Balaton-Brigade". Operative Urlauber des MfS sollten Beziehungen wischen BRD- und DDR-Touristen enttarnen. Aber die Suche nach Akten ist kompliziert. Ungarn tat sich schwer mit der Aufarbeitung, viele Papiere sind vernichtet.

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Enver Hodscha und Stalin

Albanien: Deutschland als Musterland

Mangels Konsens in der Gesellschaft gibt es anders als in Deutschland in Albanien erst seit 2015 ein Gesetz zum "…Recht auf Informationen über die Akten der ehemaligen Staatssicherheit", der "Sigurimi".

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Parole, Polen, Stasi, Solidarnosc

Nicht nur Freunde - Die Stasi und Polens Geheimdienst MSW

In Polen wird die Aufarbeitung der Vergangenheit groß geschrieben. Dabei kam auch vieles über das Verhältnis von Polens Geheimdienst zur Stasi ans Licht. Das MfS war erheblich stärker ideologisch geprägt.

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Parole an der Hauswand der Berliner Stasi-Zentrale am 15. Januar 1990: "Securitate"

Entzweite Freunde

Gemeinsame Entführungen prägten das erste Jahrzehnt ihrer Geheimdienstkooperation - dann fasste das MfS sein rumänisches Pendant, die Securitate, als Problemfall auf. Zunehmend wuchs Distanz.

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KGB, Lubjanka, Moskau

KGB-Aufarbeitung - Stolz statt Schuld

Den sowjetischen Geheimdienst KGB aufarbeiten wie die Stasi? Unmöglich. Dessen Akten blieben weitgehend unter Verschluss, das Interesse an Aufarbeitung wurde marginalisiert. Eindrücke aus Moskau.

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KGB, Georgien,

Auf Berias Spuren in Georgien

Aus Deutschland kam 2007 ein Mutmacher nach Georgien, Joachim Gauck. Er riet zur Aufarbeitung der erhalten geblieben Geheimdienstakten in Tiflis. Doch sehr viele Dokumente gingen verloren.

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MfS-Reportagen aus der ARD-Redaktion "Kontraste"

"Was haben Sie mit ihm gemacht?"

Ein ungeklärter Todesfall in Stasi-Haft

1981 stirbt der 23-jährige Matthias Domaschk in einer Haftzelle der Geraer Staatssicherheit. Wer trägt die Schuld? ARD-Reporter des Magazins "Kontraste" begleiten seine Freundin auf ihrer Spurensuche.

Gegenwartsaspekte

Kubus, Stiftung Ettersberg, Weimar

Grabe, wo du stehst

"Wir müssen reden: Über die DDR, die Partei, ihre Stasi und die Menschen" - ein Plädoyer aus der Erfurter Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße. Wo die Stasi einst Menschen inhaftierte, entstand ein beispielhaft kreativer Ort "zum Nachdenken und Nachspüren".

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Snowden-Portrait

Erben der DDR-Bürgerbewegung?

Weltweit gründen Bürgerinitiativen "Snowden-Archive". Sie halten Geheimdienstdokumente, die der Whistleblower Edward Snowden öffentlich gemacht hat, zugänglich. Stasi-Besetzer der Gegenwart?

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Stasi, Normannenstraße, Flüchtlinge

Fußball auf dem Stasi-Flur

Lange war Leerstand. Dann lebten 617 Tage lang bis zu 1.300 Geflüchtete in den alten MfS-Büros in Berlin-Lichtenberg, am 28. Juli 2017 zogen die letzten von ihnen wieder aus. Diktatur-Opfer an einem ungemütlichen Ort der Diktatur-Aufarbeitung. Und nun?

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Bilanz: "Die Macht der Stasi bestand aus der Angst vor ihr"

Wolf Biermann: "Dass die Wahrheit auf den Tisch des Hauses Deutschland gelegt wird"

Wolf Biermann: "Dass die Wahrheit auf den Tisch des Hauses Deutschland gelegt wird"

Ein bpb-Gespräch mit dem am 16.11.1976 aus der DDR ausgebürgerten Liedermacher Wolf Biermann über seine Stasi-Akten, Lehren aus der Geschichte und politische Kultur.

Striche ziehen
Kinofilm aus der bpb-Mediathek

Striche ziehen

Eine weißer Strich über die bunte Mauerseite in West-Berlin. Eine Kunstaktion, die 1986 mit einer folgenschweren Verhaftung enden sollte. Die Vorgeschichte spielt in der Weimarer Punkszene der 1980er Jahre. Dort gab es eine undichte Stelle - den Verrat an die Stasi. Die Versöhnung auch heute noch - kaum möglich, die Wunden sitzen zu tief. Ein lehrreicher Dokumentarfilm.

Jetzt ansehen

Reportagen von SPIEGEL-TV über das MfS und dessen Aufarbeitung. Die Auswahl wird im Lauf des Jahres 2018 kontinuierlich erweitert.

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"Feindbilder" - Videos für den Unterricht

Die bpb-Dokumentation „FEINDBILDER“ zeigt in 12 Kapiteln umfangreiches Originalmaterial aus den Bild- und Videoarchiven der DDR-Staatssicherheit, eingeordnet von Zeitzeugen.

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Dossier

Prag 1968

Vor 50 Jahren beendeten Kampftruppen aus der Sowjetunion, Bulgarien, Ungarn und Polen gewaltsam die reformkommunistische Bewegung des "Prager Frühlings" in der damaligen CSSR (den heutigen Ländern Tschechien und Slovakei). Ein neues Dossier.

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Hintergrund-Dossier

Der Kalte Krieg

Auch die Stasi gilt als ein Kind des "Kalten Kriegs". Der Begriff bezeichnet die spannungsreiche Konfrontation der Siegermächte des Zweiten Weltkriegs nach 1945. Ihr "kalter" Konflikt und Systemwettstreit wurde mit Propaganda, Spionage, lokalen "Stellvertreterkriegen" sowie gegenseitiger Hochrüstung ausgetragen.

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Stasi-Dokumente online

Neugierig auf originale Stasi-Akten? Die Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU) bietet in ihrer Mediathek ausgewählte Dokumente zum Stöbern an.

Mehr lesen auf stasi-mediathek.de

Online-Angebot von bpb & Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie wehrten sich junge Menschen in der DDR mit Mut & Musik gegen Stasi und SED-Diktatur? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Videos, Fotos und Dokumenten.

Mehr lesen auf jugendopposition.de

Die Auflösung der Stasi in ARD-Berichten

30 Beiträge aus dem ARD-Fernsehmagazin KONTRASTE über die Arbeit der Stasi, die Stimmung in der DDR im Vorfeld der Friedlichen Revolution 1989 und die Versuche des MfS im Jahr 1990, Spitzel-Spuren zu verwischen.

Mehr lesen

Menschen im Visier

Vier DDR-Bürger, die Opfer der Stasi wurden, beispielhaft portraitiert von der Wochenzeitung "Die Zeit"

Mehr lesen auf zeit.de

Ein dokumentarischer Fotofilm von Marc Thümmler über den systemkritischen Berliner Fotografen Harald Hauswald, unterlegt mit Texten aus Stasi-Akten über ihn. Sie belegen, wie das "Subjekt Hauswald" der Stasi aus der Kontrolle gerät.

Jetzt ansehen

Experten der Stasi-Unterlagen-Behörde erläutern in kurzen Filmspots das Wirken des "Ministeriums für Staatssicherheit". Thema sind 40 Fundstücke aus dem Archiv der DDR-Geheimpolizei.

Mehr lesen auf bstu.bund.de

Stasi kinderleicht erklärt

Was es mit der Staatssicherheit auf sich hatte, erklären die ZDF-Kindernachrichten logo! Deutschland war von 1949 bis 1990 geteilt in zwei Staaten: die BRD und die DDR. In der DDR wurden Menschen überwacht und eingeschüchtert von einer Geheimpolizei - der "Stasi". Ihr halfen viele Menschen, die bereitwillig über andere "petzten". Mehr im logo-Trickfilm (wird in Kürze wieder freigeschaltet)

Mehr lesen auf tivi.de

Überwachung in der Gegenwart

01

JAN
18. November 2016 - New York, USA. Video-Monitore zeigen die Live-Aufnahmen von Kameras in der Nähe des Trump Towers.

Sensible Daten - Die Kunst der Überwachung

Audio-Dokumentation einer Konferenz über aktuelle Fragen digitaler Überwachung. Veranstalter im Januar 2017 waren Münchener Kammerspiele, Goethe-Institut New York und bpb. Zugeschaltet war u.a. Edward Snowden. Eine Fortsetzung ist in Berlin geplant. Mehr lesen

Leiterbahnen auf einer Computerplatine.
Dossier

Datenschutz

Was bedeutet Datenschutz? Wie ist er gesetzlich geregelt? Was steckt hinter den Begriffen informationelle Selbstbestimmung und Privatsphäre? Wie können persönliche Daten im Internet geschützt werden? Das Online-Dossier Datenschutz klärt über Hintergründe auf und gibt praktische Handlungsanleitungen zum Thema.

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blaue Platine
Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 11–12/2015)

Big Data

Jeder Klick, jeder Schritt, jeder Pulsschlag lässt sich heute dokumentieren. Die schiere Menge der Daten und der damit verbundenen Optionen, diese für verschiedenste Zwecke zu nutzen, beschreibt das Schlagwort "Big Data". Mit ihm verbinden sich gleichermaßen Hoffnungen und Befürchtungen.

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Ist die digitale Vorratsdatenspeicherung (VDS) ein Schritt hin zur Massenüberwachung a la Stasi? Oder nur ein notwendiges Ermittlungswerkzeug zur effektiveren Terrorismusbekämpfung? Eine Diskussion 2015 auf netzdebatte.bpb.de

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Online-Angebot

Chronik der Mauer

28 Jahre war die Berliner Mauer Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. In zeitlicher Abfolge werden Ursachen, Verlauf und Folgen von Mauerbau und Mauerfall durch Texte, Film- und Tonmaterial, Fotos und Zeitzeugeninterviews dargestellt.

Mehr lesen auf chronik-der-mauer.de

Der Tag in der Geschichte

  • 20./21. November 1997
    Der EU-Arbeitsmarktgipfel in Luxemburg beschließt Leitlinien für die einzelstaatliche Beschäftigungspolitik. Danach müssen die Mitgliedstaaten jährlich »nationale Aktionspläne« vorlegen und über Fortschritte bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit berichten,... Weiter

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und ihrer Aufarbeitung, zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext sowie zur Erinnerungs- und Gedenkkultur.

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Denkmal für die Berliner Mauer
Weitere Dossiers der bpb

Deutsche Einheit

Infopakete zu den Themen: Der Hauptstadtbeschluss 1991, Deutsche Teilung - Deutsche Einheit und der lange Weg dorthin, 17. Juni 1953 u.a.m.

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Im kollektiven Gedächtnis vieler Deutscher sind die Fotos und Fernsehbilder von der Friedlichen Revolution 1989/90. Abseits der offiziellen Bilder präsentiert diese DVD neun Amateurfilme mit einer persönlichen Sicht auf die Umbruchszeit. Diese DVD kann hier bestellt werden. Ergänzend stehen online zahlreiche Amateurfotos aus dem Herbst 1989 in der DDR kostenlos für die Nutzung im Unterricht zur Verfügung. Unter https://www.wir-waren-so-frei.de/ .

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Veranstaltungskalender

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Die bpb in Social Media

fluter (Nr. 63/2017)

Propaganda

Fake News und postfaktisch: Das sind zwei Schlagwörter, die für eine bedenkliche Entwicklung stehen. Einerseits wird klassischen Medien vorgeworfen, zu lügen - andererseits werden im Internet Gerüchte verbreitet, die Menschen beschädigen oder sogar Wahlen beeinflussen. Ein Heft zum Thema Propaganda.

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