Der Potsdamer Platz im Berlin der 1920er.
Die revolutionären Aufstände in Berlin und dem restlichen Land kochten immer wieder erneut auf, so wie etwa bei den sogenannten Weihnachtskämpfen im Dezember 1918. Das Bild zeigt eine Kundgebung vor Marinekorps am Berliner Marstall.

Alexander Gallus

Die deutsche Revolution 1918/19

Mit der einen, sogenannten Novemberrevolution begann die Weimarer Republik – viele weitere revolutionäre Aufstände und Unruhen aber begleiteten die Anfangsjahre der jungen Demokratie. Ein Überblick.

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Knapp 2,7 Millionen deutsche Soldaten waren mit bleibenden Verletzungen aus dem Krieg zurückgekehrt. Die junge Republik stand vor der Herausforderung, die Kriegsversehrten und ihre Familien angemessen zu unterstützen. Dieses nachkolorierte Bild zeigt zwei kriegsblinde Veteranen, die als Straßenmusikanten durch Berlin ziehen.

Dirk Schumann

Kriegsfolgen und Kriegserinnerung:
eine Nachkriegsgesellschaft

Unmittelbare Kriegsfolgen konnte die Gesellschaft der Weimarer Republik recht erfolgreich bewältigen. Was ihr aber nicht gelang: eine gemeinsame Deutung des verlorenen Krieges. Schon bald prägten politische Kampfbünde den Diskurs, militarisierten die politische Kultur und hielten den Krieg in unheilvoller Erinnerung.

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Das Bauhaus-Orchester in der Akademie des Bauhaues in Dessau, um 1931.

Martina Weinland

Weimar und der kulturelle Aufbruch

Die Weimarer Republik eröffnete neue Freiheiten für Kunst und Kultur. Viele Künstlerinnen und Künstler begriffen die Republik zudem als Aufgabe: Sie wollten mit ihrer Kunst am Aufbau einer demokratischen Gesellschaft mitwirken. Ein Überblick zur Kultur der Weimarer Republik – zwischen Aufbruch und Widerstreit.

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Ein Bäckermeister zählt 1923 während der großen Inflation seine Tageseinnnahmen. Während der Inflationskrise stiegen die Preise für Lebensmittel und andere Waren in unermessliche Höhen.

Thomas Raithel

Krisenbedingungen der Weimarer Republik

Weimar = Krise?! Schon von Zeitgenossen wurde die junge Republik oftmals als krisenhaft wahrgenommen. Die Geschichtswissenschaft hat das Narrativ der krisenhaften Republik schließlich fortgeschrieben. Doch worin bestanden die Krisenbedingungen der Weimarer Republik? Eine Bestandsaufnahme.

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Der Platz in Berlin Mitte wurde 1947, noch zur Zeit der Sowjetischen Besetzungszone (SBZ), nach der 1919 ermordeten KPD-Führerin Rosa Luxemburg benannt. Die Erinnerung an Luxemburg nahm in der ostdeutschen Erinnerungspolitik zur Weimarer Republik und v.a. der "unvollendeten" Revolution von 1918/19 einen zentralen Platz ein.

Axel Schildt

Bilder der Weimarer Republik

Weimar war lange Zeit unpopulär und ihr Bild politisch überformt. In der Rezeption der frühen Bundesrepublik galt die Weimarer Republik als mahnendes Beispiel, aus dem Lehren gezogen werden sollten. Die DDR beklagte die unvollendete Revolution der Jahre 1918/1919. Wie haben sich die Bilder gewandelt?

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Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg

Vor 100 Jahren, am 11. November 1918, endete der Erste Weltkrieg. Er gilt als Zäsur des beginnenden 20. Jahrhunderts: Er zerstörte naive Fortschrittshoffnungen, offenbarte die Zerstörungspotentiale der industriellen Moderne und prägte als "Urkatastrophe" maßgeblich alle Bereiche von Staat, Gesellschaft und Kultur ebenso wie den weiteren Verlauf der neueren Geschichte.

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Kaiserreich

Das Deutsche Kaiserreich

War das Deutsche Kaiserreich ein "normaler" Nationalstaat? Oder führte der "deutsche Sonderweg" in die Moderne letztlich zu Weltkrieg und Nationalsozialismus?

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Soundgeschichte

Sound des Jahrhunderts - 1919 bis 1933

Die Roaring Twenties - laute und dröhnende Jahre: Revolution, Sprechchöre und Kampflieder. Telegraphie, Telefonie, Schallplatte und Radiowellen. Massenmedialer Klang. Maschinenklänge, Jazz, Schlager, Filmmusik und Großstadtlärm. Der Sound der Zeit von 1919 bis 1933 war schillernd und geräuschvoll.

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