Erinnerungsorte

Gedenkstätte

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Bild der Gedenkstätte
Das Konzentrationslager wurde im Jahr 1938 bei Flossenbürg im Oberpfälzer Wald errichtet. Entscheidend für diesen Standort war ein Granitsteinbruch, in dem die Inhaftierten unter unmenschlichen Bedingungen Zwangsarbeit verrichten mussten. In der Zeit von 1938 bis 1945 gehörten zum Hauptlager Flossenbürg zahlreiche Außenlager in Bayern, Böhmen und Sachsen. Im April 1945 wurde das Konzentrationslager Flossenbürg von der US-Armee befreit.

Nach 1945 wurden weite Teile des ehemaligen KZ-Geländes gezielt anders genutzt, zerstört und bebaut. Seit wenigen Jahren ist der ehemalige Appellplatz, der über fünf Jahrzehnte als Industrieareal genutzt wurde, wieder Bestandteil der Gedenkstätte und bildet mit der ehemaligen Lagerküche und Wäscherei deren Kernstück. Die Wiederentdeckung des europäischen Erinnerungsortes führte im Juli 2007 zur Eröffnung der Dauerausstellung "Konzentrationslager Flossenbürg 1938–1945". Im Herbst 2010 wurde die zweite große Dauerausstellung "Was bleibt - Nachwirkungen des Konzentrationslagers Flossenbürg" in der ehemaligen Lagerküche eröffnet.

Pädagogisches Angebot
Nach Voranmeldung werden geführte Rundgänge zum historischen Ort, Seminare und Projekttage für Schulen, außerschulischen Bildungsträgern und anderen Partnern angeboten; außerdem Fortbildungen für Lehrkräfte und Multiplikatoren.

Öffnungszeiten
Die Gedenkstätte und die Ausstellungen sind täglich
von 9.00 Uhr - 17.00 Uhr geöffnet (von Dezember bis Februar von 9.00 Uhr - 16.00 Uhr).

Das Krematorium ist von Dezember bis März leider nicht zugänglich.

Die Gedenkstätte hat am 24./25./26./31. Dezember und
am 1. Januar geschlossen.

Kontakt
KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Gedächtnisallee 5
92696 Flossenbürg
Bundesland Bayern

Tel.: +49 (0)9603 903900
Fax: +49 (0)9603 9039099

http://www.gedenkstaette-flossenbuerg.de/
information@gedenkstaette-flossenbuerg.de


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Neben dem Bund fördern die Länder Fahrten zu Gedenkstätten durch teils sehr unterschiedliche Strukturen und Programme. Internationale Begegnungsprojekte werden vorrangig durch die internationalen Jugendwerke gefördert, aber auch eine Förderung durch die Europäische Union ist im Kontext größerer Projekte möglich.

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