Erinnerungsorte

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Förderverein Mahnmal Koblenz

Bild der Gedenkstätte
Der Förderverein Mahnmal Koblenz gründete sich 1996 aus Bürgerinnen und Bürgern, die zunächst ein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz errichten lassen wollten. Dieses erste große Ziel erreichte der Verein mit der Einweihung des Mahnmals auf dem Reichensperger Platz am 23. August 2001. Seitdem leistet der Verein vielfältige Erinnerungs- und Gedenkarbeit in Koblenz und Umgebung. Ein fester Bestandteil sind dabei die Veranstaltungen zum internationalen Gedenktag für die NS-Opfer am 27. Januar jeden Jahres. Präsentiert werden dabei mit wechselnden Schwerpunkten Ausstellungen, die vom Verein selbst erarbeitet werden, oder regionale Teile zu Wanderausstellungen. Daraus hat sich inzwischen eine Dauerausstellung mit zahlreichen Biografien ergeben. Die Ausstellung ist auf der Homepage des Fördervereins zu sehen und kann heruntergeladen werden. Diese Homepage enthält außerdem viele Informationen zur Gedenkarbeit im Koblenzer Raum: neben vielen aktuellen über die zahlreichen Veranstaltungen des Vereins jahrüber gibt es Informationen zur Regionalgeschichte, zu Stätten der Verfolgung in Koblenz und Umgebung sowie über Täter, zahlreiche Aufsätze und Vorträge zur regionalen Gedenkarbeit, Hinweise zur Recherche, Chronologien zur NS-Regionalgeschichte usw.
Die seit 2007 stattfindenden Verlegeaktionen von Stolpersteinen einschließlich zahlreicher Biografien werden auf der Homepage des Vereins dokumentiert.
Seit 2005 erarbeitet der Verein auch DVD-Publikationen mit Zeitzeugengesprächen und Dokumentationen zur Verfolgung und zum Widerstand in Koblenz und Umgebung. Außerdem bietet die Webseite eine virtuelle Ausstellung über den Bad Kreuznacher Kommunisten, Gewerkschafter, Emigranten und Künstler Hugo Salzmann.

Des Weiteren kann unter den unten angegebenen Links die Geschichte verschiedener Stätten der Verfolgung in und um Koblenz nachgelesen werden. Viele der ehemaligen Standorte sind nicht durch Hinweistafeln gekennzeichnet, da die Mehrzahl der Gebäude nicht mehr steht.
Stätten der Verfolgung innerhalb von Koblenz
Stätten der Verfolgung außerhalb von Koblenz

Pädagogisches Angebot
Ein Teil der Ausstellung ist dauerhaft im Medienladen des Kurt-Esser-Hauses (Markenbildchenweg 38). Vor Besichtigung wird um telefonische Anmeldung gebeten (0261 36243).

Kontakt
Förderverein Mahnmal Koblenz - Dr. Jürgen Schumacher, Vorsitzender
Schillerstraße 2
56075 Koblenz
Bundesland Rheinland-Pfalz



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Datenbank Erinnerungsorte

Schritte zur Anmeldung

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FAQs

Was ist die Datenbank Erinnerungsorte? Welche Orte werden angezeigt? Welche Orte kann man in der Datenbank finden? Wie kann ich in der Datenbank recherchieren?

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Impressum / Redaktion

Die Redaktion der Datenbank Erinnerungsorte.

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App Erinnerungsorte

Die App "Erinnerungsorte für die Opfer des Nationalsozialismus" ermöglicht eine neue Form des Erinnerns. Sie finden mehr als 200 Erinnerungsorte mit Informationen über Gedenkstätten, Museen, Dokumentationszentren, Mahnmale und Initiativen.

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Europäische Union - Bund - Land

Öffentliche Fördermöglichkeiten

Neben dem Bund fördern die Länder Fahrten zu Gedenkstätten durch teils sehr unterschiedliche Strukturen und Programme. Internationale Begegnungsprojekte werden vorrangig durch die internationalen Jugendwerke gefördert, aber auch eine Förderung durch die Europäische Union ist im Kontext größerer Projekte möglich.

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