Bleiben oder Gehen?

Herbert Lewin - Rosinen meines Lebens

16.9.2014
Herbert Lewin teilt mit uns Familienfotos. Diese bebildern seine Lebensgeschichte. Von Osterode im ehemaligen Ostpreussen wanderte er während des Zweiten Weltkriegs über Jugoslawien nach Palästina aus.

Herbert Lewin. Film in deutscher Sprache. (© 2007 Bundeszentrale für politische Bildung und Centropa)

Herbert Lewin wurde 1917 geboren. Er wuchs in Osterode im heutigen Polen auf. Anhand von Fotos, die er -fast erblindet- kaum noch sehen kann, schildert er eine Lebensgeschichte. Er berichtet von seinem besten Freund, der Hilterjunge werden musste, und dennoch seinen jüdischen Freund nicht im Stich ließ. Während sein Bruder und seine Eltern nach England auswanderten, bereitete sich Herbert auf einem Bauernhof in Jugoslawien auf sein späteres Leben im Kibbuz vor. Im Jahr 1939 emigrierte er illegal nach Palästina.
1955 zieht Herbert mit seiner Frau Trude, die er in Palästina kennengelernt hat, in ihre Heimatstadt Wien.

Ausführliche Informationen über das Leben von Herbert Lewin finden Sie hier



 

Dossier

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Mit dem deutschen Überfall auf Polen begann am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Als er 1945 endete, lag Europa in Trümmern. Über 60 Millionen Menschen waren tot. Wie konnte es soweit kommen? Und wie sollte es weitergehen mit einem Land, das den größten Zivilisationsbruch der Geschichte begangen hatte? Weiter... 

Dossier: Antisemitismus

Was heißt Antisemitismus?

Vom christlichen Antijudaismus hin zum linken Antizionismus: Sie ist alt, die Feindschaft gegen Juden, alt und dennoch hochaktuell. Weiter... 

Online-Angebot

chotzen.de

Auf der Webseite www.chotzen.de wird die Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis heute erzählt. Mit vielen Filmen, Bildern und Dokumenten. Weiter... 

Auschwitz heuteMediathek

Auschwitz heute

Auschwitz – Ort und Symbol der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie. Der Name der südpolnischen Stadt steht für den millionenfachen Mord an Juden, Sinti und Roma und Menschen, die nach der NS-Rassenideologie nicht zur „Volksgemeinschaft“ gehörten. Der Bombay Flying Club hat dazu eine Webdocumentary für die bpb umgesetzt. Grundlage sind Fotos von Martin Blume. Weiter...