NS-Zwangsarbeit. Lernen mit Interviews - Dossierbild

1.2.2017

Zur Entstehung und Arbeit der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"

Günter Saathoff ist Vorstand der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft". In dem Interview spricht er über die Entstehung und die Ziele der Stiftung. Er erläutert die Auszahlungspraxis an ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und geht auf die durch den Fonds "Erinnerung und Zukunft" geförderten Bildungsprojekte ein.

Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"Günter Saathoff im Interview, Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (FU Berlin, CeDiS)

Zur Person

Günter Saathoff wurde 1954 in Emden geboren. Als wissenschaftlicher Koordinator für Innen- und Rechtspolitik der Bundestagsfraktion „Bündnis 90/Die Grünen“ bearbeitete der Jurist die Themen Entschädigungsrecht für NS-Opfer und Opfer des DDR-Unrechts. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Vorbereitung und Ausformulierung des EVZ-Stiftungsgesetzes und anderer Regelungen zur Entschädigung von NS-Opfern beteiligt. Seit 2000 war er als Generalbeauftragter der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" für die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen der Stiftung zuständig. Seit 2003 ist er im Vorstand der Stiftung.

Wie entstand die Stiftung und wie hat sie gearbeitet?
Wie wurde die Stiftung finanziert?
Warum haben sich die deutschen Firmen an der Stiftung beteiligt?
Wer hat Zahlungen von der Stiftung bekommen?
Warum wurden italienische Militärinternierte ausgeschlossen?
Was haben die ehemaligen Zwangsarbeiter mit dem Geld gemacht?
Sind die ausgezahlten Beträge als Entschädigung zu verstehen?
Was ist der sogenannte Fonds "Erinnerung und Zukunft"?
Warum kamen die Zahlungen für die Zwangsarbeiter erst so spät?
Wo würden Sie den Beginn der jüngsten Auseinandersetzung um Entschädigung für NS-Zwangsarbeit ansetzen?


Zum Interview

Datum: 24.04.2009
Interviewer: Alexander von Plato
Bearbeitung: Thomas Irmer und Wolfram Lippert
Ton: Branka Pavlovic
Rechte: Freie Universität Berlin, Center für Digitale Systeme, cc by-nc-nd/3.0/de

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