NS-Zwangsarbeit. Lernen mit Interviews - Dossierbild

1.2.2017

Das Projekt „Dokumentation lebensgeschichtlicher Interviews mit ehemaligen Sklaven- und Zwangsarbeitern“

Prof. Dr. Alexander von Plato ist Historiker und langjähriger Leiter des Instituts für Geschichte und Biographie der Fernuniversität Hagen und war einer der drei Koordinatoren des Projekts "Dokumentation lebensgeschichtlicher Interviews mit ehemaligen Sklaven- und Zwangsarbeitern". Er übernahm die methodische Anleitung zur Interviewführung. Im Interview spricht er über die Entstehungsgeschichte des Projekts, die Herausforderungen bei dessen Umsetzung und die Bedeutung der geführten Interviews für Wissenschaft und Bildung.

Prof. Dr. Alexander von PlatoProf. Dr. Alexander von Plato im Interview, Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (FU Berlin, CeDiS)

Zur Person

Alexander von Plato wurde 1942 geboren. Nach einem Studium der Philosophie, Soziologie und Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin promovierte er 1973 und arbeitete anschließend als Studienleiter und Dozent beim Evangelischen Studienwerk Villigst. Von 1980 bis 1983 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Lutz Niethammer an der Universität Essen tätig. Anschließend wechselte er an die Fernuniversität Hagen, wo er 1993 das Institut für Geschichte und Biographie gründete, das er bis zum Jahr 2007 leitete. Von 1996 bis 2000 war er Sekretär der „International Oral History Association“, von 2006-2008 Vizepräsident. Alexander von Plato ist Mitherausgeber und Redakteur von „BIOS - Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen“.

Was musste geschehen, damit eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik Zwangsarbeit möglich wurde?
Was waren die finanziellen Voraussetzungen für die Durchführung des Projektes?
Weshalb entschied sich die Stiftung EVZ, lebensgeschichtliche Interviews durch das Institut für Geschichte und Biographie durchführen zu lassen?
Wer wurde interviewt?
Wie gelang es, Interviewer zu finden und Interviewstandards zu etablieren?
Welche Mitarbeiter des Instituts für Geschichte und Biographie waren maßgeblich an der Umsetzung des Projekts beteiligt?
Welche Ergebnisse konnten durch den internationalen Rahmen des Projektes gewonnen werden?
Kann man vom Entstehen einer gemeinsamen europäischen Erinnerungskultur sprechen?
Welche nachhaltigen Effekte hat das Projekt für Wissenschaft und Bildung?


Zum Interview

Datum: 8. August 2009
Interviewerin: Gerda Klingenböck
Kamera und Schnitt: Branka Pavlovic
Bearbeitung: Malte Lührs und Doris Tausendfreund
Rechte: Freie Universität Berlin, Center für Digitale Systeme, cc by-nc-nd/3.0/de

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