Fotoalbum vom jüdischen Kinderheim Beit Ahawah. Die Kinder feiern Seder. Sie lesen am ersten Abend von Pessach aus der Haggadah, einer Erzählung vom Auszug aus Ägypten. Auf dem Tisch steht der Sederteller.

Bilder des Artikels: Paul Steiner - Ein 25-Jähriger beobachtet den Anschluss Österreichs

Legitimation der Universität Wien für Paul Steiner, ausgestellt am 14. November 1936 (gestempelt 16. November 1936).Online-Kalender 1938 - Posts from the Past



Am 11. März 1938 befahl Adolf Hitler den Einmarsch nach Österreich. Damals bejubelten viele Österreicher den „Anschluss“ an das Deutsche Reich. Nach Kriegsende präsentierte sich die neu gegründete Zweite Republik hingegen als Opfer. Wie wird heute an die Rolle des Landes während des Nationalsozialismus erinnert?

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Die Nationalsozialisten bereiten Militär, Wirtschaft und Gesellschaft auf den kommenden Krieg vor. Ein Versatzstück dabei: Der "Anschluss" Österreichs. Im Inneren von Nationalsozialisten unterwandert und außenpolitisch weitgehend isoliert, ergibt sich das Land dem deutschen Einmarsch am 12. März 1938 kampflos. Der Versailler Vetrag wird sukzessiv verletzt. Frankreich und Großbritannien müssen einsehen, dass ihre Politik der Beschwichtigung gescheitert ist.

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"Wie konnten sie nur?" lautet die Frage, die man sich retrospektiv stellt, wenn es um das "Mitmachen", den Dienst für den Nationalsozialismus geht. Dr. Elissa Mailänder rekonstruiert in ihrem Vortrag die Alltagsrealität junger "Ostmärkerinnen", um zu verdeutlichen, wieso der Nationalsozialismus für junge Frauen dort so attraktiv war. Sie untersucht die Lebensläufe einer KZ-Aufseherin, einer Krankenschwester des nationalsozialistischen Vereins Lebensborn und einer Führerin des Reichsarbeitsdienstes.

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