Fotoalbum vom jüdischen Kinderheim Beit Ahawah. Die Kinder feiern Seder. Sie lesen am ersten Abend von Pessach aus der Haggadah, einer Erzählung vom Auszug aus Ägypten. Auf dem Tisch steht der Sederteller.

Georg und Lillian Friedmann

Einschreiben von Lillian und Georg Friedmann an Standesämter in München und Berlin, um diese über die erfolgte Eintragung der Vormaen "Israel" und "Sara" in Kenntnis zu setzen, 21. Dezember 1938.

"Ab heute heißt du anders"

Lillian und Georg Friedmann werden wie alle anderen Juden im Deutschen Reich gezwungen, ihre Namen zu ändern - ein bürokratischer Vorgang in einer stetig länger werdenden Liste an Demütigungen und Entrechtungen.

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1. Juni 1939: Die St. Louis, ein Passagierschiff der Hamburg-Amerika-Linie mit über 900 deutsch-jüdischen Flüchtlingen an Bord, darf in der kubanischen Hauptstadt Havanna nicht anlegen, obwohl die Regierung sich zuvor bereit erklärt hatte, deutschen Flüchtlingen vorübergehend Asyl zu gewähren. Das Schiff muss mit seinen Passagieren nach Europa zurückkehren, viele von ihnen werden später im KZ umgebracht.

Die Irrfahrt auf der St. Louis

Den 937 Flüchtlingen an Bord der St. Louis wird in Kuba die Einreise verwehrt. Zu den 22 jüdischen Flüchtlingen, die als Einzige ins rettende Exil aufgenommen werden, gehört die sechsköpfige Familie Friedmann.

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