Checkpoint Charlie, Panzer, 1961
US-Präsident Harry S. Truman mit dem Sowjetdiktator Josef Stalin auf der Konferenz von Potsdam im August 1945. Sie ist das letzte Gipfeltreffen der alliierten Siegermächte, die sich bald darauf im Kalten Krieg jahrzehnte lang feindlich gegenüberstehen.

Informationen zur politischen Bildung Nr. 268/2013

Kalter Krieg von 1945 bis 1989

Im Kalten Krieg sollte der Sowjet-Kommunismus aktiv eingedämmt werden, während Bürgerrechts- und Friedensbewegungen auf innergesellschaftliche Konflikte hinwiesen. Die Wirtschaftskraft der USA entschied den Rüstungswettlauf und beförderte den Zusammenbruch der Sowjetunion.

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West-Berliner auf der rechten Seite sehen ostdeutsche Bauarbeiter eine Mauer in West-Berlin im August 1961 errichten. Die Berliner Mauer, gebaut mit Stacheldraht und Beton, war ein Symbol des Kalten Krieges, die Ost-und Westberlin trennte und verhinderte, dass Menschen den Osten von Deutschland verlassen konnten. Sie stand 28 Jahre lang als eine Trennungmauer zwischen den Sowjets und den Alliierten. Die Mauer wurde nach dem Zusammenbruch des Kommunismus im Jahr 1989 abgerissen.

Deutsche Teilung im Kalten Krieg

Ursachen und Entstehung des Kalten Krieges

Die Spannungen zwischen den USA und der UdSSR nahmen nach Kriegsende kontinuierlich zu. Der Streit um die Zukunft Deutschlands und Reibungen auf globaler Ebene waren hierfür ausschlaggebend. Sowohl auf amerikanischer, als auch auf sowjetischer Seite wurde die ideologische und politische Spaltung mehr und mehr wahrgenommen – und forciert.

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Falter Der Kalte Krieg 1945 – 1991

Falter Zeitgeschichte Nr. 5

Der Kalte Krieg 1945 - 1991

Mehr als 40 Jahre währte der Kalte Krieg zwischen dem "Westen" auf der einen Seite und dem "Osten" auf der anderen. Es gab entgegen dem Begriff aber auch heiße Phasen, denn manche der Krisen in dieser Zeit hatten die Welt gefährlich nahe an den Abgrund eines Atomkrieges geführt.

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In der Stadt Paju in Südkorea: Blick auf die demilitarisierte Zone zwischen Süd- und Nordkorea

Hintergrund aktuell (24.06.2015)

1950: Beginn des Koreakriegs

Der Krieg zwischen Nord- und Südkorea forderte innerhalb von drei Jahren mehrere Millionen Todesopfer, die meisten von ihnen Zivilisten. Er zementierte die Spaltung Koreas. Bis heute gibt es keinen Friedensvertrag zwischen den beiden Staaten.

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Nikita Chruschtschow (re.), 1894 im Governement Kursk geboren und später in der Ukraine lebend, macht als Protégé Stalins Karriere. Als Parteichef Moskaus darf er auf der Tribüne des Lenin-Mausoleums in Moskau um 1935 neben seinem Förderer die Ehrenbezeugungen der Bevölkerung entgegennehmen.

Informationen zur politischen Bildung Nr. 323/2014

"Tauwetter" unter Nikita Chruschtschow

Nach Stalins Tod am 5. März 1953 begann unter Chruschtschow eine neue Ära: Entstalinisierung, Reformen und Kampagnen sollten gesellschaftliche Kräfte freisetzen – mit manchmal unerwarteten Folgewirkungen. Gleichzeitig rang die Sowjetunion im Kalten Krieg mit den USA um Weltgeltung.

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Eine Teilnehmerin des traditionellen 1. Mai-Marsches auf dem Platz der Revolution in Havanna protestiert mit einem handgeschriebenen Schild gegen das US-amerikanische Handelsembargo gegen Kuba.

Hintergrund aktuell (16.10.2015)

19. Oktober 1960: USA verhängen Embargo gegen Kuba

Der im Kalten Krieg getroffene Sanktionsbeschluss der Vereinigten Staaten hatte massiven Einfluss auf die wirtschaftliche Situation Kubas. Inzwischen wird das Embargo in kleinen Schritten gelockert.

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Das vom US-Verteidigungsministerium veröffentlichte Schwarz-Weiß-Foto zeigt, wie sowjetische Raketen und zugehöriges Equipment am Marinehafen "Mariel" auf Kuba am 5. November 1962 eingeschifft werden.

Informationen zur politischen Bildung (Heft 245)

Vom Kalten Krieg zur Ära der Entspannung

Die Kuba-Krise 1962 schärfte das Bewusstsein für die Notwenigkeit einer umfassenden Entspannungspolitik zwischen Ost und West. Eine neue Ära in den internationalen Beziehungen wurde eingeleitet.

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Die Arabische Liga, 1945 gegründet, will die Zusammenarbeit der arabischen Staaten stärken. Sitzung im August 2011 in Kairo

Informationen zur politischen Bildung Nr. 317/2013

Arabiens Kalter Krieg

Das regionalpolitische System des Nahen Ostens hat seit 1945 mehrere grundlegende Transformationen erfahren. Vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum "Arabischen Frühling" lassen sich vier Phasen unterscheiden.

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Nach der Landung in der Mitte eines Viet Cong Landungs Gebiets, ein Fallschirmjäger der 173. Fallschirmjägereinheit schwingt sein M-16 Gewehr, um die Evakuierung eines verletzten Fallschirmjägers unter Beschuss von Schwarfschützen zu sichern.

Dossier USA

Der Vietnamkrieg

In der Mitte des Kalten Krieges ließen sich die USA 1964 auf ein militärisches Abenteuer in Vietnam ein, sie wollten so den vermuteten Vormarsch des Kommunismus stoppen. Nach 11 Jahren und fast 60.000 toten US-Soldaten sowie Millionen toter Vietnamesen fand der Vietnamkrieg ein Ende. Die Bilanz: eine von ihrem Präsidenten zutiefst enttäuschte Nation – und ein verlorener Krieg.

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Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags 1967: Lyndon B. Johnson, Präsident der USA, mit Anatoli Dobrynin, Botschafter der Sowjetunion in den USA

Hintergrund aktuell (04.03.2015)

Eine Welt ohne Atomwaffen

Anfang März 1970 trat der Atomwaffensperrvertrag in Kraft. Er sollte die Weiterverbreitung von Kernwaffen beenden, die Abrüstung vorantreiben und für mehr globale Sicherheit sorgen. Heute beschäftigen die Weltgemeinschaft vor allem die Entwicklungen im Iran und in Nordkorea.

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Am 1. August 1975 unterzeichnen Helmut Schmidt für die BRD und Erich Honecker für die DDR die Schlussakte von Helsinki.

Hintergrund aktuell (30.07.2015)

40 Jahre Schlussakte von Helsinki

Am 1. August 1975 unterzeichneten die Vertreter von 35 Staaten des West- und Ostblocks die Schlussakte der "Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (KSZE) in Helsinki.

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Spione und Gefangene aus dem Westen steigen an der Glienicker Brücke in einen Bus, nachdem sie bei dem Agentenaustausch zwischen Ost und West am 1. Februar 1986 freigekommen sind.

Hintergrund aktuell (10.02.2016)

1986: Letzter Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke

Die Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam wurde während des Kalten Krieges als "Agentenbrücke" berühmt. Hochrangige Agenten wurden dort zwischen Ost und West ausgetauscht. Die letzte Austauschaktion fand 1986 statt.

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Auf einer Sondersitzung des Beratenden Politischen Ausschusses am 25. Februar 1991 in Budapest/Ungarn beschlossen die sechs Mitgliedstaaten des Warschauer Pakts die Auflösung ihres Militärbündnisses zum 31. März 1991.

Hintergrund aktuell (30.03.2016)

1991: Ende des Warschauer Paktes

Mit dem Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks verlor das 1955 gegründete Militärbündnis "Warschauer Pakt" seine politische Grundlage und löste sich zum 1. Juli 1991 auf. Fast alle Staaten des Bündnisses traten später der NATO bei. Formell gilt dies als Ende des Kalten Kriegs.

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Krieg, Terror, gewaltsame Konflikte: Internationale Auseinandersetzungen sind allgegenwärtig. Aber auch auf nationalstaatlicher Ebene spielen Konflikte eine zunehmend wichtigere Rolle. Dabei geht es auch und immer wieder um das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Seit 2001 verschickt die bpb daher einen täglichen Newsletter mit Beiträgen zu den Folgen von Krieg, Terrorismus und anderen Aspekten der Sicherheitspolitik.

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Vom Kosovo nach Kolumbien, von Somalia nach Süd-Thailand: Weltweit schwelen über 280 politische Konflikte. Und immer wieder droht die Lage gewaltsam zu eskalieren.

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Dossier

Prag 1968

Es ging um Machtblockerhalt im Kalten Krieg. Am 21. August 1968 beendeten Kampftruppen aus der Sowjetunion, Bulgarien, Ungarn und Polen gewaltsam die reformkommunistische Bewegung des "Prager Frühlings" in der damaligen CSSR (den heutigen Ländern Tschechien und Slowakei). Damit machte die kommunistische Führung der Sowjetunion unmissverständlich deutlich, dass sie in ihren osteuropäischen Satellitenstaaten kein Abweichen von ihrem ideologischen und diktatorischen Kurs duldete.

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Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen.

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Starre Feindbilder bestimmten die Politik im Kalten Krieg. Deren Wurzeln gehen zurück bis in die russische Oktoberrevolution 1917.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore
Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart.

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Ein Lehrstück aus Nordkorea über Propaganda im Kalten Krieg und darüber hinaus: Die 8-jährige Zin-mi lebt mit ihren Eltern in Pjöngjang in Verhältnissen wie aus einem nordkoreanischen Bilderbuch. Regisseur Vitaly Mansky durfte sie über den Zeitraum eines Jahres mit der Kamera begleiten, streng bewacht von Aufpassern des Regimes. Sein Film aus dem Jahr 2015 blickt hinter die Fassade einer im Kalten Krieg auch in anderen sozialistischen Ländern allgegenwärtigen staatlichen Inszenierung.

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Mauer, Checkpoint Charlie, Grenzer, MfS
Junges Politik-Lexikon

Kalter Krieg

Mauern, Feindbilder, Spionage, Hochrüstung und Propaganda. All das gehörte zum Kalten Krieg. Eine kurze Begriffserklärung für Kids...

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Der Tag in der Geschichte

  • 20. - 24. Sept. 1947
    Auf ihrem II.Parteitag (mit westdeutschen Delegierten) bekennt sich die SED, die bei den Landtagswahlen am 20. 10. 1946 die erstrebte absolute Mehrheit knapp verfehlt hatte, »zum Marxismus als der wissenschaftlichen Grundlage der Arbeiterbewegung«. Im »Kampf... Weiter
  • 20. September 1949
    Erstes Kabinett Adenauer als CDU /CSU-, FDP- und DP-Koalitionsregierung. Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU), ab 15. 3. 1951 auch Außenminister Stellvertreter und Marshallplan Franz Blücher (FDP) Inneres Gustav Heinemann (CDU) bis 11. 10. 1950, ab 13. 10.... Weiter
  • 20. September 1951
    Das Berliner Abkommen zwischen den Währungsgebieten der DM-West und der DM-Ost regelt den Interzonenhandel. Es bildet die Rechtsgrundlage für den innerdeutschen Handel. Er erhält einen Sonderstatus (Währungsgebietsklausel) und wird nach vereinbarten... Weiter
  • 20. September 1955
    DDR und Sowjetunion bekräftigen im 1.Staatsvertrag, dass die Beziehungen zwischen ihnen »auf völliger Gleichberechtigung, gegenseitiger Achtung der Souveränität und der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten« beruhen. Zeitweilig bleiben weiter... Weiter
  • 20. September 1961
    Das Verteidigungsgesetz regelt die Organisation der Verteidigungsund Sicherheitsmaßnahmen, deren »einheitliche Leitung« künftig dem Nationalen Verteidigungsrat (NVR) obliegt. Der Staatsrat erklärt den Verteidigungszustand. Weiter
  • 20. September 1982
    Beginn der Koalitionsgespräche: CDU, CSU und FDP vereinbaren, Schmidt am 1. 10. durch ein konstruktives Misstrauensvotum zu stürzen, Helmut Kohl zum Bundeskanzler zu wählen und am 6. 3. 1983 Bundestagsneuwahlen anzustreben. Zuvor hatte sich der CSU-Vorstand... Weiter
  • 20. September 1988
    Ein RAF-Kommando verübt in Bonn auf Hans Tietmeyer, Staatssekretär im Finanzministerium, einen Anschlag, der scheitert. Weiter
  • 20. September 1989
    Manfred Gerlach, Vorsitzender der LDPD und einer der Stellvertreter des Staatsratsvorsitzenden Honecker, fordert als erster führender DDR-Politiker Reformen; denn »Kinder der Revolution, hier erzogen und politisch gebildet«, begännen zu resignieren und zu... Weiter
  • 20. September 1990
    Der Einigungsvertrag wird mit den erforderlichen Zweidrittelmehrheiten verabschiedet: In der Volkskammer (299 gegen 80 Stimmen, 1 Enthaltung) sind die Fraktionen von PDS und Bündnis 90/Grüne gegen den Vertrag, im Bundestag (440 gegen 47 Stimmen, 3... Weiter
  • 20. September 1991
    In Hoyerswerda (Sachsen) greifen Rechtsextremisten ein Ausländerheim an. Etwa 30 Menschen werden verletzt. Weiter