Der Berliner Reichstag

10. BRD und DDR: Bildungs-, Kultur-, Familien- und Jugendpolitik 1949 - 1955

22. - 25. Mai 1952

Der Schriftstellerverband (Vorsitz: Anna Seghers) konstituiert sich als selbständige Organisation in der DDR außerhalb des »Kulturbunds« (3. 7. 1945) und bekennt sich zum »sozialistischen Realismus«. Stalin hatte von den Schriftstellern als »Ingenieuren der menschlichen Seele« verlangt, sie sollten sich am »sozialistischen Realismus« und seinen Prinzipien (Parteilichkeit, Wahrheitstreue, Konkretheit, Volksverbundenheit und Volkstümlichkeit) orientieren und so die bürgerliche Kunst mit ihrem Formalismus und ihrer Dekadenz überwinden.

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