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Der Berliner Reichstag

38.3. Ehemalige DDR und neue Bundesländer

14. Oktober 1990

Das Ländereinführungsgesetz (22. 7. 1990) tritt in Kraft, gleichzeitig finden die Landtagswahlen in den fünf neuen Bundesländern statt. Die CDU erhält die meisten Stimmen in Mecklenburg-Vorpommern (38,3 Prozent), in Sachsen-Anhalt (39 Prozent) und in Thüringen (45,4 Prozent), in Sachsen die absolute Mehrheit (53,8 Prozent) mit ihrem Kandidaten Kurt Biedenkopf. Die SPD setzt sich mehrheitlich in Brandenburg mit Manfred Stolpe (38,3 Prozent) gegen den CDU-Kandidaten Peter-Michael Diestel (29,4 Prozent) durch. Die DSU scheitert an der Fünfprozentklausel. Der Stimmenanteil der PDS liegt zwischen 9,7 Prozent in Thüringen und 15,7 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern.

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