Der Berliner Reichstag

38.1. Innenpolitik und Rechtssicherheit

18. Januar 1991

Kohl stellt seine vierte christlichliberale Regierungskoalition vor: Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) Stellvertreter Hans-Dietrich Genscher (FDP), ab 18. 5. 1992 Jürgen W. Möllemann (FDP), ab 21. 1. 1993 Klaus Kinkel (FDP) Auswärtiges Hans-Dietrich Genscher (FDP), ab 18. 5. 1992 Klaus Kinkel (FDP) Inneres Wolfgang Schäuble (CDU), ab 26. 11. 1991 Rudolf Seiters (CDU), ab 7. 7. 1993 Manfred Kanther (CDU) Justiz Klaus Kinkel (Aufnahme in die FDP am 16. 1. 1991 beantragt), ab 18. 5. 1992 Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Finanzen Theo Waigel (CSU) Wirtschaft Jürgen W. Möllemann (FDP), ab 21. 1. 1993 Günter Rexrodt (FDP) Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ignaz Kiechle (CSU), ab 21. 1. 1993 Jochen Borchert (CDU) Arbeit und Sozialordnung Norbert Blüm (CDU) Verteidigung Gerhard Stoltenberg (CDU), ab 1. 4. 1992 Volker Rühe (CDU) Familie und Senioren Hannelore Rönsch (CDU) Frauen und Jugend Angela Merkel (CDU) Gesundheit Gerda Hasselfeldt (CSU), ab 6. 5. 1992 Horst Seehofer (CSU) Verkehr Günther Krause (CDU), ab 13. 5. 1993 Matthias Wissmann (CDU) Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Klaus Töpfer (CDU) Post und Telekommunikation Christian Schwarz-Schilling (CDU) bis 17. 12. 1992, ab 21. 1. 1993 Wolfgang Bötsch (CSU) Raumordnung, Bauwesen und Städtebau Irmgard Adam-Schwaetzer (FDP), ab 27. 9. 1991 Irmgard Schwaetzer (Namensänderung) Forschung und Technologie Heinz Riesenhuber (CDU), ab 21. 1. 1993 Matthias Wissmann (CDU), ab 13. 5. 1993 Paul Krüger (CDU) Bildung und Wissenschaft Rainer Ortleb (FDP), ab 4. 2. 1994 Karl-Hans Laermann (FDP) Wirtschaftliche Zusammenarbeit (ab 22. 1. 1993: Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) Carl-Dieter Spranger (CSU) Besondere Aufgaben Rudolf Seiters (CDU), ab 26. 11. 1991 Friedrich Bohl (CDU) In seiner Regierungserklärung vom 30. 1. 1991 nennt Kohl drei Hauptziele: 1. ganz Deutschland geistig, kulturell, wirtschaftlich und sozial zusammenzuführen und so gleiche Lebensverhältnisse für die Menschen zu schaffen; 2. in Europa eine dauerhafte und gerechte Friedensordnung aufzubauen; 3. an einer Weltfriedensordnung mitzuarbeiten, die sich auf die Herrschaft des Rechts gründet. Der Ausbau der Infrastruktur und Wirtschaft in den neuen Bundesländern durch öffentliche und private Investitionen sei vorrangig und besonders zu fördern. - Mit den Alliierten im Golfkrieg und Israel erklärt sich Kohl solidarisch. (17. 1. - 28. 2. 1991)

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