Der Berliner Reichstag

39.2. Europapolitik: Deutschland in der Europäischen

9.- 11. Dezember 1991

Der Europäische Rat beschließt in Maastricht (Niederlande), die EG zur politischen Union (EU) weiterzuentwickeln. Es handelt sich um die bisher weitestreichende Änderung und Ergänzung der Römischen Verträge (25. 3. 1957). Die Reform forcieren vor allem der französische Staatspräsident Mitterrand und Bundeskanzler Kohl; der britische Premier Major lehnt - wie bereits seine Vorgängerin Thatcher - weitergehende Souveränitätsverzichte ab und setzt Sonderregelungen durch. Zur Vertragsunterzeichnung: 7. 2. 1992. Am 16. 12. 1991 werden in Brüssel die Assoziierungsabkommen mit Polen, Ungarn und der CÏ SFR unterzeichnet (Europaabkommen). Sie gehen von der Perspektive aus, dass diese postkommunistischen Reformstaaten langfristig Vollmitglieder der EG werden.

zurück 7./ 8. November 199119. Dezember 1991 vor