Der Berliner Reichstag

39.1. Bündnis- und Sicherheitspolitik: Deutschland in

10. Juli 1992

Am Rande des KSZE-Gipfels in Helsinki wird das KSE Ia-Abkommen (»Abschließende Akte der Verhandlungen über Personalstärken der konventionellen Streitkräfte in Europa«) abgeschlossen. Darin verpflichten sich die KSE-Staaten zum ersten Male in der Geschichte der Rüstungskontrolle, nationale Truppenobergrenzen nach vereinbarten personellen Höchstquoten einzuhalten. Die von Deutschland im 2+4-Vertrag (12. 9. 1990) eingegangene einseitige Verpflichtung, die Streitkräfte auf 370 000 Mann zu reduzieren, ist damit in ein multilaterales Abrüstungsabkommen eingebettet worden. Das betroffene deutsche Kontingent hat die Höchststärke von 345 000 Soldaten. - Am 1. 1. 1995 beträgt der Ist-Bestand 291 340 Mann.

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