30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
Beleuchteter Reichstag

1989/90 - Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

Viele Menschen in der DDR und der Bundesrepublik wurden von den Ereignissen des Herbstes 1989 und des Jahres 1990 überrascht. Verlauf und Folgen der seitdem anhaltenden Transformationsprozesse beschäftigen Politik, Medien und Wissenschaft. Das Deutschland Archiv begleitet diese Debatten und das Thema Aufarbeitung kontinuierlich und stellt ausgewählte Zeitzeugnisse online.

9. November 1989, 23.20 Uhr im Grenzübergang Bornholmer Straße. Die Mauer ist offen.

Die Maueröffner

Am späten Abend des 9. November 1989 schrieben Ost-Berliner Bürger und Bürgerinnen Weltgeschichte. Sie setzten die "unverzügliche" Öffnung der Mauer durch - und infolge die der gesamten innerdeutschen Grenze. Augenzeuge wurde damals ein Fernsehteam von Spiegel-TV. Inzwischen steht das - nachfolgend unkommentiert gezeigte - Drehmaterial unter Denkmalschutz:

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Die Außenminister Österreichs, Alois Mock (l.), und Ungarns, Gyula Horn, durchschneiden am 27. Juni1989 symbolisch den Eisernen Vorhang bei Sopron

Vor 30 Jahren: Das Loch im Eisernen Vorhang

Ohne großes Aufsehen wurde ab Mai 1989 in Ungarn der Grenzzaun nach Österreich entfernt. Der Eiserne Vorhang als Symbol des Kalten Krieges verlor seine Funktion. In der Folge flohen mehrere Tausend DDR-Bürgerinnen und Bürger via Ungarn in den Westen. Dies forcierte den Niedergang der DDR. Eine Spurensuche von Andreas Förster.

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Die Leipziger Montagdemonstration vom 9. Oktober 1989, heimlich vom Kirchturm der Reformierten Kirche aus gedreht.

Schlüsselmoment der Geschichte:
Der 9. Oktober 1989 in Leipzig

Eine Schlüsselrolle bei der Ausbreitung der Friedlichen Revolution 1989 in der DDR spielten Fernsehbilder. Siegbert Schefke, einer der beiden Kameramänner, die damals heimlich die entscheidende Montagsdemonstration am 9. Oktober filmten, beschreibt, wie viel Mut und Angst damals mit diesen Aufnahmen verbunden war.

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Das Foto zeigt den französischen Präsident François Mitterrand (r), der am 20. Dezember 1989 von DDR-Ministerpräsident Hans Modrow (l) begrüßt wird. Das französische Staatsoberhaupt hielt sich zu einem eintägigen Besuch in Ost-Berlin auf.

„Die deutsche Regierung beschleunigt zu stark“

Der französische Präsident Mitterrand hatte zunächst ein ambivalentes Verhältnis zur deutschen Wiedervereinigung. Seine Reise in die DDR im Dezember 1989 belastete die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik und Frankreich für kurze Zeit. Der französische Historiker Cyril Buffet berichtet über das Verhalten Mitterrands im Jahr 1989.

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Flaggen der Bundesländer am Tag der Deutschen Einheit in Schwerin 1992. Seit 1987 besteht eine Städtepartnerschaft zwischen Schwerin und Wuppertal

Deutsch-deutsche Begegnungen. Die Städtepartnerschaften am Tag der Deutschen Einheit

Die offizielle Feier zum Tag der Deutschen Einheit findet jährlich in der Hauptstadt des Landes statt, welches den Vorsitz im Bundesrat innehat. Welche Bedeutung der 3. Oktober seit 1990 für die innerdeutschen Städtepartnerschaften hat, untersucht Constanza Calabretta in ihrem Beitrag.

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Das Foto zeigt Übersiedlerinnen und Übersiedler aus der DDR Mitte der 1980er Jahre, die von der Bundesregierung freigekauft wurden, bei ihrer Ankunft in einem Notaufnahmelager.

Von der (eigenen) Geschichte eingeholt?

Für Familien, die in den 1980er Jahren per Ausreiseantrag die DDR verlassen hatten, war die „Wende“ von besonderer biographischer Bedeutung: Nicht nur der Sinn der Ausreise stand rückblickend in Frage; auch die kulturellen Identitäten und familialen Zugehörigkeiten gerieten (erneut) auf den Prüfstand.

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Michael Arnold, Leipzig 26.2.1990

Mit Abstand betrachtet - Erinnerungen, Fragen, Thesen.

Im Frühjahr 1990 führten Horst Lange und Uwe Matthes zusammen mit dem Institut für Film, Bild und Ton Interviews mit Persönlichkeiten der DDR. Noch im gleichen Jahr veröffentlichten sie ihre Erkenntnisse im Deutschland Archiv. Ein Vierteljahrhundert später halten sie noch einmal Rückschau, denn auch heute noch sind die Interviews - mittlerweile öffentlich zugänglich - nicht weniger spannend.

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Silvesterfeier am Brandenburger Tor, 1. Januar 1990

Im Jahr danach - Auf der Suche nach Fragen und Antworten zur Wende in der DDR

Während die kurz- und mittelfristigen Folgen des Herbst 1989 einige Monate später erkenn- und erlebbar waren, fragten Horst Lange und Uwe Matthes im Frühjahr 1990 nach den Ursachen und Akteuren und führten - noch vor den Wahlen am 18. März - Gespräche mit Vertretern aus Politik, Kirche, Kultur und Literatur zu den Ereignissen des Umbruchs (PDF).

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Entwurf des Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlin: Perspektivische Ansicht vom Schloss (von Norden) aus betrachtet

Projekte für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin und Leipzig

Zwei Denkmalsvorhaben wurden auf den Weg gebracht, die an die "Friedliche Revolution" erinnern sollen. Das Berliner Projekt steht kurz vor der Realisierung, das Leipziger wird als gescheitert bewertet und zunächst nicht weiter verfolgt. Der Beitrag informiert über die unterschiedlichen Zielsetzungen. Ein Zwischenbericht.

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Die Zeitschrift "Grenzfall", eine politische Untergrundzeitschrift (Samisdat) der DDR-Opposition

Dirk Moldt

Die frohe Botschaft des Widerstands

Dirk Moldt engagierte sich seit Mitte der 1980er Jahre in der offenen Jugendarbeit, der Kirche von Unten und der Umweltbibliothek Berlin sowie in verschiedenen Theater- und Bandprojekten. Seine SED-kritischen Ansichten publizierte er im Samisdat (im Eigenverlag, außerhalb der staatlichen Zensur). Als Akteur der Friedlichen Revolution setzt er sich in diesem Essay mit der Erinnerung an diese Zeit und ihre Protagonisten auseinander.

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Ausschnitt aus dem Foto zur Veranstaltung "25 Jahre geteilte Geschichte" im Oktober 2014 im Historischen Museum Hannover

Irmhild Schrader, Anna Joskowski

Mauerfall mit Migrationshintergrund

Einwanderung war ein gesellschaftliches Phänomen in der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland. Wenn von den gesellschaftlichen Umbrüchen 1989 die Rede ist, finden die Sichtweisen von Einwanderinnen und Einwanderern jedoch nur selten Eingang in die Gedenkfeierlichkeiten und Geschichtsbücher, obwohl sich mit dem Fall der Mauer auch ihre Lebensbedingungen drastisch veränderten.

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Markus Meckel und Rainer Eppelmann in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 19. Februar 2015

Interview

"Wer kann das, alltäglich ein Held sein?"

Am 18. März 1990 fand die erste und einzige freie Wahl der Volkskammer der DDR statt. Rainer Eppelmann und Markus Meckel - beide DDR-Oppositionelle - gehörten ihr bis zu ihrer Auflösung am 2. Oktober 1990 an. Das Deutschland Archiv hatte die Gelegenheit, mit beiden zu sprechen: über ihre Karrieren, ihre Rollen als Neu-Politiker aus der untergegangenen DDR sowie ihre Wirkung und Positionen im vereinten Deutschland.

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Die an der neuen DDR-Regierung beteiligten Parteien unterzeichnen in der Volkskammer in Berlin die Koalitionsvereinbarung. V.l.n.r.: Rainer Eppelmann, Markus Meckel, Lothar de Maiziere, Hans-Wilhelm Ebeling und Prof. Dr. Rainer Ortleb.

Interview

"Es geht um Selbstbefreiung und Selbstdemokratisierung"

Rainer Eppelmann und Markus Meckel gehörten der letzten Volkskammer der DDR an, Rainer Eppelmann diente zudem als Minister für Abrüstung und Verteidigung und Markus Meckel als Außenminister im Kabinett von Ministerpräsident Lothar de Maizière. Im zweiten Teil des Interviews berichten sie dem Deutschland Archiv über ihre Erfahrungen im letzten Jahr der DDR und im vereinten Deutschland.

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Europafahne vor der Berliner Siegessäule. Die europäische Integration war Voraussetzung für die deutsche Wiedervereinigung und band Deutschland fest in das europäische Staatensystem ein

Gert-Joachim Glaeßner
Deutschland Archiv, 22.8.2014

Kann man den Deutschen vertrauen? Ein Rückblick nach einem Vierteljahrhundert deutscher Einheit

Eine mögliche deutsche Wiedervereinigung wurde von den westlichen Bündnispartnern mit Skepsis betrachtet, wie ein Blick in die Kommentarspalten des Jahres 1989 zeigt. Ein Vierteljahrhundert später wird nur noch selten vor einem "German Alleingang" gewarnt. Dennoch ist die Frage, welche Rolle das vereinigte Deutschland in Europa und der Welt spielen kann, nicht abschließend beantwortet.

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Bundeskanzler Helmut Kohl empfängt am 12. Juni 1989 den sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow in Bonn. Bei diesem Besuch macht Gorbatschow das Zugeständnis, dass jedes Land das Recht habe, "das eigene politische und soziale System frei zu wählen"

Gert-Joachim Glaeßner
Deutschland Archiv, J 22 (1989) H 9

Don't trust the Germans? Anmerkungen zum Deutschland-Bild in der britischen Presse

Angesichts des sowjetischen Perestroika und der Annährung zwischen Helmut Kohl und Michael Gorbatschow im Sommer 1989 rückte eine Wiedervereinigung Deutschlands wieder auf die politische Tagesordnung. Insbesondere britische Kommentatoren warnten vor einem "German Alleingang" und überlegten, wie ein vereinigtes Deutschland im westlichen Bündnis verankert werden könne (PDF).

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Illustration, die Kathrin und Ereignisse rund um den Mauerfall 1989 zeigt.
Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Was Kathrin erlebt, erzählt sie im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich".

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NEU: Videoreportagen

Vom Einläuten der Friedlichen Revolution

Rund um den 7. Oktober 1989 herrschte Ausnahmezustand in mehreren Städten der DDR. Polizei, Betriebskampfgruppen und Stasi gingen gewaltsam gegen Demonstranten vor, die friedlich für Reformen, Demokratie und Reisefreiheit eintraten - und sich mit Kerzen, Worten und Zivilcourage gegen die Staatsmacht durchsetzten. Ein filmischer Überblick.

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Themenseite

30 Jahre Mauerfall

Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Am 9. November 1989 reagierte die DDR-Regierung mit Reiseerleichterungen auf den Ausreisestrom und monatelange Massenproteste – die Mauer war geöffnet. Wir präsentieren ausgewählte Angebote zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls.

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Das letzte Jahr der DDR

In der tradierten Erfolgsgeschichte von "1989" wird kaum abgebildet, dass der Ausgang der friedliche...

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Kaum ein Ereignis in der deutschen Nachkriegsgeschichte hat so viele Emotionen ausgelöst wie der "M...

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Jungen Menschen ist oft nicht (mehr) bewusst, dass Deutschland von 1961 bis 1989 geteilt war. Zuglei...

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327 Männer, Frauen und Kinder aus Ost und West fielen während der deutschen Teilung dem DDR-Grenzr...

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Im Herbst 1990 wurde die DDR Teil der Bundesrepublik Deutschland. Doch was wuchs da zusammen? Warum ...

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Die Bespitzelung der DDR-Gesellschaft durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) machte auch ...

Deutschland Archiv 2018

Deutschland Archiv 2018

Der Band enthält eine Auswahl der wichtigsten Artikel, die im Jahr 2018 erschienen sind.

Deutschland Archiv 2017

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Deutschland Archiv 2016

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Chronik der Mauer

Es erwartet Sie eine Fülle von multimedial aufbereiteten Informationen über Mauerbau und Mauerfall - und über die Opfer der Grenze.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit".

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Online-Angebot der bpb und der Robert-Havemann-Gesellschaft

jugendopposition.de

Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Texten, Videos, Audios, Fotos und Dokumenten.

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Online-Archiv

www.wir-waren-so-frei.de

Fast 7.000 private Filme und Fotos aus der Umbruchzeit 1989/90 sowie über 100 begleitende Erinnerungstexte. Dazu ost- und westdeutsche Medienberichte. Die persönlichen Erfahrungen der Fotografen und Filmemacher bieten zusammen mit der öffentlichen Berichterstattung vielfältige Blicke auf die historischen Ereignisse und deren Auswirkungen auf den Alltag in Ost und West.

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Der Tag in der Geschichte

  • 20. Nov. 1945 - 1. Okt. 1946
    Vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg werden die NS-Hauptkriegsverbrecher - wie zwischen den Alliierten vereinbart - angeklagt. Zwölf von ihnen werden wegen Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die... Weiter
  • 20. November 1945
    Der Kontrollrat billigt den zentralen Aussiedlungsplan, der vorsieht, ca. 3,5 Millionen Deutsche aus »Polen«, d. h. den polnisch verwalteten Gebieten östlich der Oder und Lausitzer Neiße, in die sowjetische und britische Besatzungszone umzusiedeln. Die... Weiter
  • 20. - 22. Nov. 1968
    Bonner Konferenz: Die von Bundesminister Schiller eingeladenen Notenbankpräsidenten und Fachminister der »Zehnergruppe« (Belgien, BRD, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, Niederlande, Schweden, USA) beraten über die internationale... Weiter
  • 20. November 1981
    Die Ruhrkohle/-gas AG und die Außenhandelsorganisation Sojuz-Gas-Export vereinbaren in Essen das Erdgasgeschäft. Es sieht langfristig umfangreiche Erdgaslieferungen aus Sibirien an die BRD vor. Am 13. 7. 1982 wird in Leningrad der Kreditrahmenvertrag für das... Weiter
  • 20. November 1989
    Kanzleramtsminister Rudolf Seiters sondiert erstmals in Ost-Berlin, welche Möglichkeiten bestehen, die angebotene deutsch-deutsche Vertragsgemeinschaft (17. 11. 1989) auszugestalten. Er konferiert mit SED-Chef Krenz, Ministerpräsident Modrow u. a., tags... Weiter
  • 20./21. November 1997
    Der EU-Arbeitsmarktgipfel in Luxemburg beschließt Leitlinien für die einzelstaatliche Beschäftigungspolitik. Danach müssen die Mitgliedstaaten jährlich »nationale Aktionspläne« vorlegen und über Fortschritte bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit berichten,... Weiter

Wird die DDR-Diktatur verharmlost? Und warum begann die intensive Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit erst so spät? Die Deutung von Geschichte ist oft umstritten - und nicht selten ein Politikum.

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13. August 1961: In den frühen Morgenstunden beginnt der Bau der Mauer, die Deutsche Teilung wird zementiert. Am Abend des 9. November 1989 kommt es zum Mauerfall. Bald 30 Jahre danach ist Deutschland in vielem noch immer ein Land mit zwei Gesellschaften.

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Zu dem Thema "Children of Transition, Children of War, the Generation of Transformation from a European Perspective" diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Deutschlandforschertagung 2016 vom 3. bis 5. November 2016 in der Universität Wien. Die Tagungsdokumentation gibt Einblick in die Themen und Ergebnisse.

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Messenger-Projekt

Der Mauerfall und ich

Es ist Leipzig im Spätsommer des Jahres 1989. Die Studentin Kathrin und ihre Freundinnen und Freunde erleben eine Zeit des Umbruchs in der DDR. Im November fällt die Mauer und damit die Grenze, die Deutschland und die Deutschen viele Jahrzehnte trennte. Was Kathrin erlebt, erzählt sie im bpb-Messengerprojekt "Der Mauerfall und ich".

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