Beleuchteter Reichstag

18.5.2011 | Von:
Frank Hoffmann

Erinnerung als Integration

Zum ostdeutschen Autobiographie-Boom seit 1990

Nur wenige Texte autobiographischer DDR-Literatur fanden Aufmerksamkeit bei Publikum und Medien zugleich. Ausgehend von Joachim Gaucks Erinnerungen untersucht der Beitrag gattungstypologische Merkwürdigkeiten dieser "Bücherflut" und plädiert für eine positive Bewertung: Erinnerungsarbeit als Versuch, sich in der neuen Gesellschaft zu integrieren.

I.


Joachim Gauck vor dem Berliner Reichstagsgebäude. Foto aus Gaucks Erinnerungen "Winter im Sommer – Frühling im Herbst".Joachim Gauck vor dem Berliner Reichstagsgebäude. Foto aus Gaucks Erinnerungen "Winter im Sommer – Frühling im Herbst". (© Siedler Verlag)
Eine Autobiographie[1] als Bewerbungsschrift für das höchste Staatsamt, konzentriert in einem Bild – auch als begeisterter Leser darf man zu diesem Urteil kommen, wenn man einen Blick auf das letzte Foto in Joachim Gaucks Erinnerungen wirft. Am 23. Mai 2009, so heißt es im Text,[2] steht der Autobiograph im Berliner Regierungsviertel vor einer munter im Wind geblähten Bundesflagge und lässt sich von seiner ob der staatstragenden Symbolik recht unwirschen Begleiterin fotografieren. Dem Bild ist, bei aller sympathischen Gelassenheit, mit der Gauck dem Betrachter entgegenschaut, eine gewisse Künstlichkeit eigen; denn nur die schwarzrotgoldene Fahne ist mächtig aufgebauscht, während im Hintergrund zwei andere Fahnen müde im Windstillen hängen. Nach einem Lebensweg von 70 Jahren mit Erschütterungen und Erhebungen markiert das Bild ein zufriedenes Angekommensein im Jetzt, aber es lässt noch Spielraum für die Zukunft.

Dass Joachim Gauck nur ein gutes Jahr später von einer heftigen Woge bürgerschaftlicher Begeisterung vor die Tore des Berliner Schlosses Bellevue getragen wurde, markiert den Verdruss an einer politischen Klasse, die nicht einmal der Rücktritt des Bundespräsidenten zu erschüttern vermochte. Aber der Rostocker Pfarrer, Bürgerrechtler und erste Namensgeber einer sonst unaussprechlichen nationalen Geschichtsinstitution (Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik) wurde nicht zufällig zur Projektionsfläche der Hoffnungen auf politisch-rhetorische Ursprünglichkeit und freiheitlichen Bürgersinn. Vorausgegangen war Gaucks Nominierung als Präsidentschaftskandidat der rot-grünen Opposition eine Bewerbungstour ganz besonderer Art. Sie hatte den späteren Kandidaten fast durch die ganze Republik geführt, freilich mit einer nur hintergründig politischen Wirkungsabsicht. Vordergründig ging es um die Vorstellung eben dieses zu den Jubiläen von 2009 auf den Markt gekommenen Erinnerungsbuchs mit dem schönen, aber nicht auf den kommenden Bestseller hindeutenden, weil komplizierten Titel: "Winter im Sommer – Frühling im Herbst".

BuchcoverBuchcover (© Siedler Verlag)
Die Lesereise wurde zu einem weit über das Buch hinaus weisenden geschichtspolitischen Ereignis der Nation, waren doch Gaucks Lesungen, die kurzfristig zu einer Art Präsidentschaftswahlkampf mutierten, Impulse für die innere Einheit. Ebenso wenig wie er sich als "linker, liberaler Konservativer" (S. 326) politisch festlegen mochte und so eine parteipolitische Karriere ausschloss, ist Gauck nämlich auf der Ost-West-Linie festzumachen. Jeglicher Ostalgie abhold, mit ostdeutschen Wunschträumen und westdeutscher Verdrossenheit gleichermaßen ins Gericht gehend, akzentuiert er markant die West-Optionen seiner ostdeutschen Biographie, etwa in den Passagen über seine Erfahrungen vor dem Mauerbau mit einer jugendlichen Stippvisite in Paris. Vor allem aber zeigt dies das emotionale Kernstück des Buchs: die familiäre Verlustgeschichte, in der drei von vier Kindern des Ehepaars Gauck vor 1989 in die Bundesrepublik gingen. Die Frage von "Gehen oder Bleiben" ist schon zuvor, seit der Verschleppung von Gaucks Vater durch sowjetische Dienststellen und seiner Rückkehr aus dem Gulag 1955, virulent. Aber der Vater fühlt sich "innerlich frei", sodass ihm die "politische Unfreiheit in der DDR nicht das Wichtigste war" (56). Gauck übernimmt diese Dialektik von Freiheit in der Unfreiheit, wenn auch nicht explizit. Er relativiert sie sogar, wenn er sich selbstkritisch fragt, ob er bei allem Stolz, vom System nicht mehr "zu kränken oder zu demütigen" zu sein, sich vielleicht doch nur "längst mit dem kleinen Glück" in der Nische abgefunden habe (76). Die Spannung wächst mit dem sukzessiven Exodus der beiden Söhne und einer Tochter. Neuerlich verharrt er in der Verweigerung von Trauer um die weggehenden Kinder: "Ich [...] wollte die Trauer der Bleibenden nicht teilen [...], weltschlau und gefühlsgelähmt" (95). Gauck hat in den Lesungen wiederholt berichtet, wie traumatisch gerade diese Erinnerung an seine Verhärtung war; das Buch sei an diesem Trauma fast gescheitert, wenn die Zusammenarbeit mit Helga Hirsch nicht darüber hinweg geholfen hätte. Das gelungene Buch ist auch ein Beleg, dass man im Gespräch über die eigene Vergangenheit die sich sträubende Erinnerung bewältigen kann.

Damit ist der Nexus dieser Lebensgeschichte entfaltet: Der Preis der inneren Freiheit in der äußeren Unfreiheit ist hoch, aber er zahlt sich aus. Dass die mehrfach ausgeschlagene West-Option überdies dem altwestdeutschen Leser jede Illusion nimmt, dem Ostdeutschen irgendetwas voraus zu haben, bestätigt nur Gaucks bekanntes Aperçu, man habe im Osten vom Paradies geträumt und sei in Nordrhein-Westfalen aufgewacht. Endlich einmal eine ostdeutsche Autobiographie, in der die Gleichwertigkeit der Lebenswelten von Ost und West jenseits der politischen Systeme nicht verkrampft postuliert, sondern mit der gebotenen Selbstverständlichkeit gelebt wird.

Diese Anstrengung der historischen Selbst-Besinnung begründet und beglaubigt die das Werk durchziehende Linie von den Erfahrungen der Freiheit und Freiheitssehnsucht in der winterkalten Diktatur der Fünfzigerjahre, im nonchalant erinnerten Alltag der DDR, im frühlingshaften Aufbruch von 1989/90 und im vereinten Deutschland, mit der sich Gauck in diesem Buch als "reisender Demokratielehrer" (327) exponiert. Die programmatische Explikation des autobiographischen Projekts bietet das vorletzte Kapitel "Freiheit, die ich meine". Hier wird das eigene Er-Leben mit den Erfahrungen der Epoche so integriert, dass die mannigfachen Unzulänglichkeiten der Demokratie und ihrer so wenig glanzvollen Werktagsfreiheit hell erstrahlen im Licht einer heilen, unabweisbar schönen, glänzenden Freiheit, wie die Freiheit nur ihm und Seinesgleichen mit einer "osteuropäischen Verlustgeschichte" eben leuchten kann (341). Wieder stehen sich die Menschen in Ost und West mit der sie quälenden anthropologischen Urangst vor der Freiheit, die Gauck mit Erich Fromm diagnostiziert, viel näher als sie denken. Mit einem idyllischen Schlussbild transformiert Gauck diese Botschaft von der Theorie zurück in die beglaubigende Erinnerung: Ein Knabe, man mag an den zehnjährigen Joachim denken, skandiert auf dem Heimweg die neueste Schandbotschaft, die ihm in der Schule der ganz jungen DDR eingetrichtert worden war, in jenen Jahren des Kalten Kriegs, und er drischt mit den verächtlichen Worten "Das Bon-ner Grund-ge-setz. Das Bon-ner Grund-ge-setz" sowie einem kräftigen Holzknüppel auf das Maigras ein, um alle Bonner Kapitalisten mächtig einzuschüchtern. Und ist es nicht wahr, so ist es schön erfunden. Der Demokratielehrer bleibt natürlich die erinnernde Nutzanwendung nicht schuldig: "Schneller als erwartet" würde der Knabe, der weder das Grundgesetz kannte noch wusste, dass er es 50 Jahre später als Urkunde der Freiheit erkennt, "auf Abstand gebracht worden" sein, noch "ehe er den Abstand gesucht hatte" (344).

Der Literaturwissenschaftler Dennis Tate hat angesichts des nationalen Respekts vor seiner großen Autobiographie dem Romancier Günter de Bruyn[3], mit einem Körnchen britischer Ironie den Ehrentitel einer "gesamtdeutsche[n] Konsensfigur" der Literatur nach 1990 verliehen.[4] Mindestens mit gleichem Recht, aber durchaus ohne Ironie verdient Joachim Gauck mit seinen Erinnerungen den Ehrentitel der großen Integrationsgestalt der deutschen politischen Kultur. Denn Gauck synthetisiert, damit Goethes geradezu kanonische Gattungsdefinition der Autobiographie erfüllend, Ich und Welt, ja er erhebt das Ich zum Lehrer seiner Zeit. Wenn Goethe dem (Auto-)Biographen die Aufgabe zugewiesen hatte, "den Menschen in seinen Zeitverhältnissen darzustellen", wo ihm das Ganze seiner Epoche "widerstrebt" und wo es ihn "begünstigt" hätte und wie "er sich eine Welt- und Menschenansicht daraus gebildet" habe,[5] so ist ein Programm entfaltet, dem sich im 21. Jahrhundert scheinbar nur noch in ironischer und möglichst dekonstruierender Absicht genähert werden kann. Und doch muss man sich erkühnen zu überlegen, ob Gauck mit traumwandlerischer Sicherheit es nicht genau unternimmt, ein solches Wagnis anzugehen und einzulösen. Die Frage, wie die subjektive Kohärenz zwischen dem politischen Freiheitspostulat des Buchs, den Freiheitserfahrungen seines Protagonisten und der außerliterarischen Referenz des Demokratielehrers Gauck zu bewerten ist, ist für eine poststrukturalistisch geschulte Autobiographieforschung gewiss ebenso eine Provokation wie die (eigene Überlegungen kritisch überdenkende) Annahme einer kohärenten Ich-Expression im Goetheschen Sinne.[6] Oder bündig formuliert: "Die Leitkategorie der harmonischen Einheit der Person, die über das autobiographische Verhalten hergestellt wird, ist längst der historischen und wissenschaftlichen Entwicklung und der Kritik zum Opfer gefallen."[7]

Der "Fall Gauck" markiert also die Ausnahme, die die Regel bestätigt. Das gilt vice versa auch für den öffentlichen Umgang mit der gewaltigen Zahl von "Erinnerungen an die DDR", die seit 1990 die Buchhandlungen und Bibliotheken, oft auch nur Verlagslisten und Bibliotheksverzeichnisse füllen. Denn bei aller Hingabe des geisteswissenschaftlichen Mainstreams der letzten 20 Jahre an den Topos des Erinnerns, gespeist durch empirische Befunde der Hirnforschung und beflügelt durch kulturwissenschaftliche Theorien des kollektiven, kulturellen oder kommunikativen Erinnerns von Assmann bis Welzer: Die wissenschaftliche Wahrnehmung der tatsächlich zu Hunderten vorliegenden Erinnerungstexte zu dem verloren gegangenen Objekt DDR bleibt in den meisten Fällen in einer merkwürdigen Schwebe zwischen Interesselosigkeit und Kopfschütteln ob so viel Rechthaberei und mangelnder Reflexionsfähigkeit.[8] Beim Publikum hingegen kann es offenbar kaum Autobiographien genug geben. Eine zweite, kürzere Fallstudie mag den Sonder-Fall Gauck stärker verdeutlichen helfen.

Fußnoten

1.
Am Institut für Deutschlandforschung der Ruhr-Universität Bochum wird zzt. unter Koordination des Verfassers eine Bibliographie der ostdeutschen Autobiographik seit 1990 erarbeitet, die möglichst vollständig alle einschlägigen Erinnerungstexte sammelt. Vgl. ab Juni 2011 die vorläufige Arbeitsbibliographie unter http://www.rub.de/deutschlandforschung. Der Verfasser dankt der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die das Projekt fördert, und ist für weitergehende bibliographische Hinweise dankbar.
2.
Joachim Gauck, Winter im Sommer – Frühling im Herbst. Erinnerungen, München 2009, S. 343–346, Foto 345.
3.
Günter de Bruyn, Zwischenbilanz. Eine Jugend in Berlin, Frankfurt a. M. 1992; Ders., Vierzig Jahre. Ein Lebensbericht, Frankfurt a. M. 1996; vgl. auch Ders., Das erzählte Ich. Über Wahrheit und Dichtung in der Autobiographie, Frankfurt a. M. 1995.
4.
Vgl. Dennis Tate, Shifting Perspectives. East German Autobiographical Narratives before and after the End of the GDR, Rochester 2007, S. 159, 188.
5.
So Goethe im Vorwort zu: Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit, Bd. 1 (1811), zit.: Michaela Holdenried, Autobiographie, Stuttgart 2000, S. 162.
6.
Vgl. Silke Flegel/Frank Hoffmann, Erinnerungen an die DDR. Zur Bedeutung autobiographischer Kontinuitätssuche nach dem Umbruch in Deutschland, in: Claus Erhart/Nathalie Schnitzer (Hg.), Rupture et continuité au pays u tournant. Umbruch und Kontinuität im gewendeten Land, Aix-en-Provence 2010, S. 17–33, mit der Schlussthese (33), dass im "Zeitalter der Ich-Klitterungen" und existentiellen Umbrüche die "kohärente Entfaltung des eigenen Ichs im Sinne des Goetheschen Lebenskonzepts" allenfalls noch bitter-ironisch oder starrsinnig möglich sei.
7.
Heinz-Peter Preußer/Helmut Schmitz, Autobiografik zwischen Literaturwissenschaft und Geschichtsschreibung. Eine Einleitung, in: Dies. (Hg.), Autobiografie und historische Krisenerfahrung, Heidelberg 2010, S. 7–20, hier 9.
8.
Heinz-Peter Preußer/Helmut Schmitz, Autobiografik zwischen Literaturwissenschaft und Geschichtsschreibung. Eine Einleitung, in: Dies. (Hg.), Autobiografie und historische Krisenerfahrung, Heidelberg 2010, S. 7–20, hier 9, zitieren entsprechend zustimmend eine US-amerikanische Forscherin, die die Differenzierung von Autobiographie und Memoiren nicht mehr, wie bislang üblich, an der Bedeutung von innerer Entwicklung vs. äußerer Funktion der Person (vgl. Michaela Holdenried, Autobiographie, Stuttgart 2000, S. 29f; Martina Wagner-Egelhaaf, Autobiographie, 2. Aufl., Stuttgart/Weimar 2005, S. 55f) festmacht, sondern daran, ob das Subjekt der "Selbstreflexion fähig" sei.

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