Dossierbild Geschichte im Fluss

Bildergalerie: Basel

Basel und der Rhein, das ist eine ganz besondere Liaison: Halten Städte wie Köln und Bonn gebührenden Abstand zum Fluss, bildet der Rhein in Basel den unumstrittenen Mittelpunkt des öffentlichen Lebens. Nicht der Marktplatz steht im Zentrum der Stadt, sondern der Fluss. Nirgendwo lässt sich das besser beobachten als beim Rheinbaden und dem Flanieren an der "Basler Küste", dem Rheinufer in Kleinbasel.

Manchmal müssen sich Rheinschwimmer und Binnenschiffer den Fluss teilen.Das Kleinbaseler Ufer und die Treppen zum Fluss. Im Sommer ist hier mehr los als auf dem Marktplatz.Das Rheinschwimmen ist das liebste Sommervergnügen der Baslerinnen und Basler.Im "Rhy-Lädeli" am Kleinbaseler Ufer gibt es alles, was man zum Sprung in den Rhein braucht.Häuserfront am Kleinbaseler Rheinufer. Hier lebten im Vergleich zu Großbasel die Armen.Die Rheinpromenade in Kleinbasel wird auch "Basler Küste" genannt. Sie ist die Schauseite der Stadt mit Blick aufs Münster.Je beliebter das Rheinschwimmen wurde, desto wichtiger wurde es, den Fluss in verschiedene Abschnitte zu teilen.Auf dem Weg zum Rheinschwimmen an der "Basler Riviera".Die "Basler Küste" bietet für jeden etwas: Treppen zum Sonnen, Promenade zum Flanieren, Restaurants zur Stärkung.Die Basler haben sich den öffentlichen Raum am Rhein erobert. Jedes Jahr findet das Open-Air-Festival "Im Fluss" statt.Nach dem Schwimmen ist vor dem Konzert: Warten auf die britische Band Fanfarlo.Die neue Beliebtheit des Rheinufers schafft auch Konflikte: Selbst am schönsten Sommerabend ist um 22 Uhr Schluss mit laut.Basel ist eine Stadt mit Tradition. Noch immer fahren, wie hier am Münster, die vier historischen "Basler Fähren".Der Basler Hafen in Kleinhüningen heißt offiziell "Port of Switzerland". Er ist die Nabelschnur des Innenlandes zur großen, weiten Welt.Novartis am linken Rheinufer ging nach der Katastrophe von Schweizerhalle 1986 aus Ciba-Geigy und Sandoz hervor.Ein neues Basel auf einer neuen Rheininsel. Behördensprecher Keller erläutert das Modell von "3 Land", einem Projekt zwischen Basel, Deutschland und Frankreich.



Zum Weiterlesen

Der Rhein

  • Lucien Febvre: Der Rhein und seine Geschichte. Campus Verlag (2006): Der Klassiker der Rheinliteratur. Febvre beschreibt den Rhein erstmals aus einer übernationalen Perspektive. "Lucien Febvre ist der Aufklärung verpflichtet." (Die Zeit)

  • Horst Johannes Tümmers: Der Rhein. Ein europäischer Fluss und seine Geschichte. Beck Verlag München (1994). Tümmers hat sich die Geschichte des Stromes zu Fuß erlaufen. Noch immer ein Standardwerk. "Ein generalistisches, im besten Sinne gelehrtes, informatives und nicht zuletzt aufrüttelndes Buch." (Sehepunkte)

  • Gertrude Cepl-Kaufmann/Antje Johanning: Mythos Rhein. Kulturgeschichte eines Stromes. Primus Verlag (2003). Die Geschichte des Rheins als literarische Geschichte. "Ein origineller Ansatz zu einer Kulturgeschichte." (NZZ)

  • Karen Denni: Rheinüberschreitungen. Grenzüberwindungen. UVK-Verlag (2008). Karen Denni schreibt die Geschichte der Brücken zwischen Straßburg und Kehl und mit ihr ein Stück deutsch-französische Geschichte.