Oktoberrevolution

Revolutionsjubiläum ohne Held

Lenin rückte an den Rand: Wie feierte Russland die historische Zäsur von 1917?


1.11.2017
Beim Revolutionsgedenken 2017 spielte in Russland Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin keine besondere Rolle mehr. Zentraler war das Ziel der Versöhnung zur Stärkung des Nationalbewusstseins. Inzwischen geht es um eine "Große Russländische Revolution".

Das 100. Jubiläum der Russischen Revolution 7. November 2017 stellte die staatliche Regelkultur vor große Probleme. Einerseits konnte man das zentrale Ereignis der Sowjetgeschichte nicht einfach übergehen, andererseits fürchtete der Kreml seit geraumer Zeit eine Farbrevolution nach georgischem, ukrainischem oder kirgisischem Vorbild. Man hatte sich deshalb entschlossen, die Revolution mit einem Konzept aus dem frühen 17. Jahrhundert – der Zeit der Wirren – zu überblenden und als Zeit eines schwierigen Übergangs zwischen dem starken Zarenreich und der starken Sowjetunion zu beschreiben.

Der Revolutionsführer Lenin rückte dabei in den Hintergrund. Einzelne Ereignisse wie die Februarrevolution, der bolschewistische Oktoberumsturz (nach heutiger Zeitrechnung im November) und der Bürgerkrieg wurden von den Bildungspolitikern im Konzept der «Grossen Russländischen Revolution» (1917-1922) zusammengefasst.
Der einbalsamierte Leichnam Lenins in einer Seitenansicht.Noch länger ein "unsterblicher" Held? Der einbalsamierte Leichnam des sowjetischen Staatsgründers Wladimir Iljitsch Lenin liegt im Lenin-Mausoleum am Roten Platz in Moskau, aufgenommen im November 1993. (© picture-alliance / dpa)

Setzen auf Versöhnung und ein imperiales Projekt



Im November 2015 legte Russlands Kulturminister Wladimir Medinski in einer programmatischen Rede das verbindliche Deutungsmuster für die Revolutionsfeiern von 2017 fest. Dabei definierte er als Leitmotiv der Erinnerung nicht etwa den politischen Umsturz, sondern die Versöhnung der Konfliktparteien. Medinski setzte wiederholt den Begriff der «Wirren» ein und bezog sich damit auf das schwierige Interregnum in der russischen Geschichte vor der Thronbesteigung der Romanows im Jahr 1613. Die Revolution erscheint damit nicht mehr als Gründungsmythos einer gerechteren Gesellschaft, sondern als Störfaktor in einem übergeordneten imperialen Projekt. Medinski hob hervor, dass sowohl die Weißen als auch die Roten im russischen Bürgerkrieg von einem heiligen Patriotismus beseelt gewesen seien. Es gehe deshalb im historischen Rückblick nicht darum, eine Seite gegen die andere auszuspielen. Gesiegt habe im Bürgerkrieg das historische Russland, das als einheitlicher Sowjetstaat wieder auferstanden sei.

Damit präfiguriere der frühe Sowjetstaat das erneute Erstarken des russischen Staates, wie man es zu Beginn des 21. Jahrhunderts beobachten könne. Diesen Bogen schlug Medinski ein zweites Mal, indem er Putins Vorschlag aufnahm, auf der Krim ein Denkmal der Versöhnung zu errichten. Öffentlichkeitswirksam wurde auch der Exilaristokrat Nikita Lobanow-Rostowski in dieses Projekt eingebunden. Das Versöhnungsdenkmal soll direkt neben der neuen Brücke zum russischen Festland entstehen. Der doppelte historische Sinn ist offensichtlich: Einerseits endete auf der Krim der Bürgerkrieg mit dem Sieg der Roten Armee, andererseits soll nun ein Schlussstrich unter die gewaltsame Annexion der Halbinsel im Februar 2014 gezogen werden.

Bezüge zur Französischen Revolution



Außenminister Sergej Lawrow veröffentlichte im März 2016 in der Zeitschrift Russia in Global Affairs einen programmatischen Artikel zur «russischen Außenpolitik in historischer Perspektive». Lawrow meinte, es sei falsch, die Russische Revolution auf einen barbarischen Coup zu reduzieren. Ähnlich wie bei der Französischen Revolution müsse man Terror und zivilisatorische Errungenschaften gegeneinander abwägen. Der Vergleich der «Großen Russländischen Revolution» mit der Französischen Revolution taucht auch in neueren Arbeiten russischer Historiker auf. Dabei verweisen sie auf die girondistische, jakobinische und bonapartistische Phase und parallelisieren diese Abfolge mit der Februarrevolution, dem Oktoberumsturz und die Stalinisierung. Der Vergleich mit der Französischen Revolution hat den Vorteil, dass man aufgrund einer Strukturähnlichkeit der Ereignisse gewissermaßen von einer zivilisatorischen Dividende profitieren kann. Im französischen Fall wären dies die republikanische Regierungsform, die Menschenrechte und der code civil. Im russischen Fall kann man auf sozialistische Gesellschaftsideale, ein ausgebautes Sozialsystem und Bildungsoffensiven verweisen.

Die aktuelle Neukonzeption unterscheidet sich von der sowjetischen Erinnerungskultur vor allem durch die Marginalisierung des Revolutionsführers Lenin. Medinski selbst hatte noch als Duma-Abgeordneter die Entfernung Lenins aus dem Mausoleum auf dem Roten Platz und seine Beerdigung gefordert. Medinski begründete seinen Vorstoß damals mit den Vorschriften der russisch-orthodoxen Kirche. Die religiöse Dimension mag tatsächlich eine Rolle gespielt haben. Wichtiger aber ist natürlich die symbolische Bedeutung: Lenin soll als Halbgott der kommunistischen Ideologie entthront und als gewöhnlicher Sterblicher seinem irdischen Schicksal zugeführt werden. Lenins Überhöhung in der jungen Sowjetunion äußerte sich in der Gründung eines eigenen Instituts, das mit der Erforschung von Lenins Hirn beauftragt wurde und die neurologischen Grundlagen des neuen Sowjetmenschen definieren sollte.

Putin gegen Lenin



Bereits im Januar 2016 hatte sich auch Präsident Putin kritisch über Lenin geäußert. Er kritisierte ihn als grausamen Aufrührer, der die Zarenfamilie und Tausende von Priestern ermordet habe. Außerdem habe er eine Zeitbombe unter den einheitlichen Staat gelegt, indem er willkürliche Grenzen durch das sowjetföderalistische Territorium gezogen habe. Diese Bombe sei im Jahr 1991 explodiert, als sich die einzelnen Sowjetrepubliken unabhängig erklärten. Gleichzeitig warnte Putin aber vor einer Spaltung der Gesellschaft, die durch eine allzu hastige Entfernung Lenins aus dem Mausoleum hervorgerufen werden könnte. Diese Stoßrichtung bekräftigte er noch einmal in der Rede zur Lage der Nation im Dezember 2016. Putin forderte für das Revolutionsjubiläum eine «objektive, ehrliche und tiefe Analyse» der historischen Vorgänge. Die «Lehren aus der Geschichte» sollen dazu dienen, den «gesellschaftlichen, politischen und staatsbürgerlichen Konsens» in Russland zu festigen. Es sei hingegen unzulässig, die damaligen Konflikte und Spannungen in das heutige Leben zu «zerren» und mit den vergangenen Tragödien für die eigene politische Agenda zu «spekulieren».
Lenin mit Genossen in Moskau am 7. November 1918 beim betrachten einer DenkmalseinweihungLenin (2.v.l.) am ersten Jahrestag der Revolution, am 7. November 1918 in Moskau bei der Einweihung eines Denkmals zu Ehren der kommunistischen Vordenker Karl Marx und Friedrich Engels.

Allerdings kann auch die Kritik an Lenin in der heutigen aufgeheizten Atmosphäre auch das kremltreue Lager selbst spalten. Im November 2016 verglich Natalja Poklonskaja in ihrem LiveJournal Lenin mit Hitler und nannte beide Führer «Bestien des 20. Jahrhunderts». Die attraktive Poklonskaja hatte als Staatsanwältin auf der Krim die Annexion aktiv unterstützt, war im Propagandafilm Krim. Die Rückkehr in die Heimat (2014) aufgetreten und vertritt heute als Duma-Abgeordnete für das Einige Russland erzkonservative Positionen. Vor allem bei Anhängern der systemstützenden Kommunistischen Partei stieß Poklonskajas Vergleich auf helles Entsetzen, aber auch die Regierungspartei versuchte die Wogen zu glätten.

Obwohl Lenin an den Rand gedrängt wird, erlebt seine Konzeption der Revolution eine Wiedergeburt. Bereits nach den Unruhen von 1905 hatte Lenin folgenden Gedanken geäußert: Im rückständigen Russland werde zunächst eine bürgerlich-demokratische Revolution ausbrechen, die sich dann in eine proletarisch-sozialistische Revolution verwandle. Diese Argumentationsfigur spiegelt die grundsätzlichen Probleme, die sich für die russischen Revolutionäre bei der Anwendung der marxistischen Theorie stellten. Aus Marx’ Sicht war nicht der Wille der Revolutionäre die treibende Kraft in der Geschichte, sondern das eherne Gesetz der ökonomischen Produktionsverhältnisse. Die Entwicklung vom Kapitalismus zum Sozialismus konnte deshalb nicht durch revolutionäre Agitation beschleunigt werden, sondern erfolgte in einem Schub, wenn die Zeit reif war. Marx formulierte diesen Zusammenhang prägnant: «Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.» Lenin war zwar zunächst ein überzeugter Marxist, erwies sich aber letztlich als Pragmatiker der Macht. Im Jahr 1917 musste er sich entscheiden, ob er auf die marxistische Theorie oder den revolutionären Kampf verzichten wollte. In seinen berühmten Aprilthesen rief er zum bewaffneten Aufstand auf. Die Bolschewiki putschten gegen die provisorische Regierung – beim zweiten Versuch im Oktober waren sie erfolgreich.

Konstanz russischer Staatlichkeit



Die heutige Sicht des Kremls auf die Oktoberrevolution stellt eine widersprüchliche Mischung aus Bestätigung und Kritik von Lenins Ansatz dar. Die Vereinigung der «Februarphase und der «Oktoberphase» zu einer «Großen Russländischen Revolution» ist nicht mehr wie bei Lenin aus der Not geboren, eine kurze bürgerlich-kapitalistische Epoche in die marxistische Heilsgeschichte einzuführen. Die neue Konzeption basiert gerade nicht auf Teleologie, sondern auf Statik. Betont wird dabei die Konstanz der russischen Staatlichkeit, die für kurze Zeiträume erschüttert werden kann, aber letztlich gestärkt aus allen Krisen hervorgeht. Das marxistische Konzept des «Klassenkampfes» spielt in der aktuellen Geschichtsdeutung keine Rolle mehr. An seine Stelle tritt der Begriff der «Passionarität», der in den fünfziger Jahren vom Vordenker des Eurasismus, Lew Gumiljow, entwickelt wurde. Gumiljows Theorie stellt das genaue Gegenteil von Marx’ Geschichtsdeterminismus dar. Er begreift die Geschichte als Kampfplatz verschiedener Völker, die über unterschiedliche «passionarische» Energien verfügen.

Damit gemeint ist die Fähigkeit, nationale Interessen gegenüber Konkurrenten durchzusetzen und so eine globale Führungsrolle zu übernehmen. Putin erwähnte Gumiljows Theorie explizit in seiner Rede zur Lage der Nation im Jahr 2012 und begründete damit seinen Aufruf, Russland müsse «nach vorne» streben. Die Leitkategorie in der aktuellen Geschichtspolitik ist mithin nicht mehr die «Klasse», sondern der «Staat», der über eine starke Führung verfügen muss. Die passionarische Energie kann sich in den unterschiedlichsten Figuren verkörpern. Entsprechend bunt sieht das Pantheon der Helden aus, denen heute besondere Aufmerksamkeit entgegengebracht wird: Fürst Wladimir, Dschingis Chan, Iwan der Schreckliche, Alexander III., Pjotr Stolypin, Stalin.

Sowjetische Devotionalien im litauischen Grutas Park.Sowjetische Devotionalien im litauischen Grutas Park. (© Inka Schwand)

Die Ambivalenz, die sich in der Erinnerungskultur mit der Revolution von 1917 verbindet, zeigte sich bereits im Jahr 2015. Damals organisierte der Kreml eine historische Rekonstruktion der Revolutionsfeiern im belagerten Moskau 1941. Durch diese Verschiebung war es möglich, das heikle Kapitel der Revolution ganz im dominanten Thema der offiziellen Geschichtspolitik, dem Sieg über Hitlerdeutschland, aufgehen zu lassen. Die Parade der Soldaten in historischen Rotarmistenuniformen war natürlich auch eine historische Allegorie: Den Zuschauern sollte suggeriert werden, dass man sich heute ebenfalls in einem Belagerungszustand befinde und dass nationale Einigkeit zum Sieg führen werde.

Heute ebenfalls im Belagerungszustand?



Wie heikel die Revolutionsfeiern für den Kreml sind, zeigt bereits der späte Zeitpunkt der Einberufung eines Organisationskomitees. Erst am 16. Dezember 2016 gab Präsident Putin den Startschuss zur Vorbereitung des Jubiläums. Zum Vergleich: Die Verfügung zur Organisation der hundertsten Geburtstagsfeier von Alexander Solschenizyn, die 2018 ansteht, erging bereits im Jahr 2014. Solschenizyn und Putin verbindet eine großrussische Ideologie und die Ablehnung des westlichen Liberalismus.

Im März 2017 eröffnete das Moskauer Museum für Zeitgeschichte eine Ausstellung mit dem Titel "1917. Der Code der Revolution". Die Schau ist allerdings enttäuschend. In nur vier Räumen werden persönliche Gegenstände von Lenin oder Nikolaus II. als Fetische ausgestellt. Zahlreiche Schubladen in den Ausstellungsvitrinen sind leer.

In St. Petersburg hat der Direktor des Ermitage-Museums Plänen einer Rekonstruktion des "Sturms auf das Winterpalais" eine Absage erteilt. Bereits 1920 inszenierte der Theaterregisseur Nikolaj Jewreinow in einer Aufsehen erregenden Großveranstaltung die Oktoberrevolution als Massenspektakel – im Wissen darum, dass ein solcher "Sturm" nie stattgefunden hatte. Es ging Jewreinow jedoch nicht um historische Wahrheit, sondern um künstlerische Expressivität. Solche avantgardistischen Projekte, die sich in den Dienst der politischen Propaganda stellen, sind jedoch dem aktuellen Hausherrn des Winterpalais zu heikel.
Lenin nur sporadisch im Bild: Projektion von Revolutionsbildern am Vortag des 7. November 2017 in St.PetersburgLenin nur sporadisch im Bild: Projektion von Revolutionsbildern am Vortag des 7. November 2017 in St.Petersburg (© ZDF-heute+)

Zwar ist Lenin als Akteur der Oktoberrevolution in den Hintergrund gerückt. Allerdings verstanden ultranationalistische Politiker Putins scharfe Leninkritik als Lizenz für weiter gehende Diskreditierungen. So verglich die Duma-Abgeordnete Natalia Poklonskaja Lenin mit Hitler und handelte sich damit eine Rüge der Regierungspartei "Einiges Russland" ein. Poklonskaja, die als Staatsanwältin auf der Krim die russische Annexion tatkräftig befördert hatte, fiel auch durch ihre massive Kritik an Alexej Utschitels Film "Matilda" (2017) auf, der von der Liebesaffäre des letzten Zaren mit einer polnischen Ballerina handelt.

Im Februar 2017 strahlte der Kanal "Rossija" den Dokumentarfilm "Brussilow – Russland dienen" aus. General Brussilow hatte während des Ersten Weltkriegs unter dem Zaren eine Heereseinheit geführt und sich 1920 der Roten Armee angedient, weil er die polnische Invasion in der Ukraine stoppen wollte. Brussilow ist für den Kreml heute ein geeigneter Held: Er kämpfte sowohl auf der weißen als auch der roten Seite und stellt mithin ein Musterbeispiel eines russischen Patrioten dar, der Angriffe fremder Mächte abwehrt.

Im Oktober 2017 startete auf dem ersten russischen Fernsehkanal die Fernsehserie "Trotzki" mit dem Star Konstantin Chabenski in der Titelrolle. Trotzki wird hier als sexbesessener Sadist porträtiert, der das heilige Russland in ein blutiges Chaos stürzt. Viele Kommentatoren haben darauf hingewiesen, dass der Staatssender damit eine historische Allegorie auf Alexej Nawalny, den wichtigsten Oppositionellen in Putins Russland, präsentiert.

Die Revolution wird in der heutigen Staatskultur als Gefährdung der unter Putin erreichten Stabilisierung der staatlichen Ordnung dargestellt. Innere und äußere Feinde bedrohen Russland im Jahr 2017 ebenso wie im Jahr 1917. Wichtiger als die komplizierte Abfolge von revolutionären Erschütterungen und Bürgerkrieg ist deshalb die tausendjährige Geschichte der russischen Staatlichkeit, die es auch heute noch zu verteidigen gilt.
"Es ist wichtig, dass wir alle uns auf die Werte von Vertrauen und Stabilität stützen". Einweihung der Wand der Trauer Anfang November 2017 in Moskau durch Vladimir Putin - aus Sicht seiner Kritiker ein gekapertes Gedenken."Es ist wichtig, dass wir alle uns auf die Werte von Vertrauen und Stabilität stützen". Einweihung der Wand der Trauer Anfang November 2017 in Moskau durch Vladimir Putin - aus Sicht seiner Kritiker ein gekapertes Gedenken. (© ZDF-heute+)

Diese Text-Fassung wurde zuletzt am 1.11.2017 aktualisiert. Eine frühere Version erschien am 8.11.2016 in der Neuen Zürcher Zeitung. Einen Bericht über die neu installierte Wand der Trauer in Moskaustrahlte der Deutschlandfunk am 30.10.2017 aus. Kurze Berichte vom Revolutionsgedenken sendeten ZDF und ARD am 7. Oktober 2017.

Weitere Aspekte zum Thema Revolutionsgedenken erschienen am 15.3.2017 in der NZZ. In einem weiteren Beitrag "So plagt Russland die Erinnerung an das Revolutionsjahr" beschäftigte sich Julian Hans aus der Redaktion der Süddeutschen Zeitung mit Russlands schwieriger Jubiläumsplanung.



 
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