2Köpfe der Unabhängigkeitsbewegungen

Zurück zur Bildergalerie
17 von 21
...Mitte 1820 rückte San Martín mit seiner Armee nach Peru vor, wo er innerhalb eines Jahres das Land einnehmen konnte und am 28. Juli 1821 die Unabhängigkeit Perus ausrief. Da aber die spanischen Truppen ihren Widerstand fortsetzten, bat San Martín um die Mithilfe Simón Bolívars, der kurz zuvor erst Venezuela, Kolumbien und Ecuador befreit hatte. Bei dem Treffen zwischen den beiden in der Nacht von 26. auf den 27. Juli 1822 soll es zu Uneinigkeiten gekommen sein. Vermutet wird, dass San Martín eine konstitutionelle Monarchie für Peru vorsah, während Bolívar eine Demokratie nach amerikanischem Vorbild vorschwebte. In der Folge trat San Martín zugunsten Bolívars zurück, der das Land schließlich endgültig befreien konnte. San Martín zog sich nach Nordfrankreich zurück und starb dort 1850.
...Mitte 1820 rückte San Martín mit seiner Armee nach Peru vor, wo er innerhalb eines Jahres das Land einnehmen konnte und am 28. Juli 1821 die Unabhängigkeit Perus ausrief. Da aber die spanischen Truppen ihren Widerstand fortsetzten, bat San Martín um die Mithilfe Simón Bolívars, der kurz zuvor erst Venezuela, Kolumbien und Ecuador befreit hatte. Bei dem Treffen zwischen den beiden in der Nacht von 26. auf den 27. Juli 1822 soll es zu Uneinigkeiten gekommen sein. Vermutet wird, dass San Martín eine konstitutionelle Monarchie für Peru vorsah, während Bolívar eine Demokratie nach amerikanischem Vorbild vorschwebte. In der Folge trat San Martín zugunsten Bolívars zurück, der das Land schließlich endgültig befreien konnte. San Martín zog sich nach Nordfrankreich zurück und starb dort 1850. (© picture-alliance, The Print Collector / Heritage-I)