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31.8.2018

Toni Krahl: "Prag war einfach ein Lebensgefühl"

Ein Interview mit dem Bandleader der Rockband "City"

Eigentlich wollte der heutige Rock-Musiker Toni Krahl studieren, flog aber 1968 aufgrund von Protesten gegen den Einmarsch in Prag von der Schule und durfte kein Abitur mehr machen. Sein Vergehen: Die Beteiligung an einem Schweigemarsch vor der sowjetischen Botschaft in Ost-Berlin. Ein Interview mit dem Historiker Prof. Ingo Juchler.

Toni Krahl, Sänger der Band CityDer City-Bandleader Toni Krahl gilt als eine der populärsten DDR-Rocklegenden. Musiker wurde er aber nur, weil er von der Schule flog - nach Protesten gegen den Einmarsch in Prag. (© picture-alliance, Jazzarchiv)

Herr Krahl, ich würde gerne, bevor wir auf die 68er-Bewegung zu sprechen kommen, etwas über ihren familiären Hintergrund erfahren. Welche politische Haltung vertraten Ihre Eltern?

Toni Krahl: Also die Beeinflussung war natürlich sehr groß und von meinen Eltern gewollt. Meine Eltern waren beide Kommunisten und das bereits bevor es die DDR gab. Beide hatten einen jüdischen familiären Hintergrund und waren Teil der Emigration, hatten also Deutschland verlassen. Meine Mutter ging noch in sehr jungen Jahren mit ihrer Familie nach Prag. Mein Vater war bereits in Deutschland als Teil einer Widerstandsgruppe um Herbert Baum aktiv gewesen, war mit ihm sehr gut befreundet und stark durch ihn beeinflusst. Nach einem Zuchthaus-Aufenthalt in Brandenburg ist er nach Prag emigriert und hat dort meine Mutter kennengelernt. Als dann Prag besetzt wurde, sind sie nach England emigriert und haben dort geheiratet. Ziemlich frühzeitig nach Kriegsende sind sie dann zurück nach Deutschland gegangen. Direkt nach Berlin, haben erst in West-Berlin gelebt, mein Vater arbeitete aber in Ost-Berlin bei verschiedenen Verlagen. Dann wurde die DDR gegründet, ich bin auf die Welt gekommen, vier Tage vorher. Meine Eltern verstanden sich in erster Linie als Kommunisten und nicht als Juden. Das war eher der familiäre Hintergrund, vom Glauben her waren sie Atheisten. Mein Vater hatte zwar noch Hebräisch gelernt, konnte auch Hebräisch sprechen, das hat die Familie aber nicht geprägt. Im Gegenteil: Es wurde in unserer Familie eigentlich unter den Teppich gekehrt.

Weil man in der DDR nicht gerne darüber sprach?

Es hatte zwei Gründe: Erstens gab es eine permanente imaginäre Angst, dass der Antisemitismus wieder hochkommen würde. Zweitens der entsetzliche Schmerz, der mit dem Verlust der Familienangehörigen verbunden war. Deshalb wurde das Thema eigentlich komplett vermieden. Dazu kommt, das vermute ich jedoch nur, dass meine Eltern selbst den eigenen Leuten nicht ganz getraut haben, da sie trotz SED-Mitgliedschaft als West-Immigranten nicht hoch im Kurs standen.

Obwohl er in der Widerstandsgruppe von Herbert Baum aktiv war?

Auch bei der Baum-Widerstandsgruppe wurde in der DDR das Jüdische nicht herausgestellt.

Sie sind also in einer kommunistischen Familie groß geworden.

Ja. Zutiefst antifaschistisch, das war das Allerwichtigste. Da war mein Vater auch gnadenlos hinsichtlich Äußerungen und Ansichten. Das war bei meiner Mutter auch so. Faschisten galten als absolute Todfeinde. "Tod dem Faschismus!"

Und Sie haben das übernommen?

Ja, wenn auch nicht so radikal, das ist für mich auch die Grenze. Ich weiß, dass es heute wieder Faschisten gibt. Mir ist klar, dass das viel mit fehlender Bildung zu tun hat oder auch mit Benachteiligung, dem Getretenwerden – und trotzdem ist da für mich auch die Grenze.

Wie haben Sie den Prager Frühling wahrgenommen, bevor es zur Intervention kam?

Ja, fangen wir aber vielleicht kurz vor dem Prager Frühling an. Ich war, so im Jahr ’66, vielleicht durch meine Jugend, meine Offenheit, neugierig auf Alternativen zu dem, was meine Eltern, die Schule oder der pädagogische Rahmen, den es so gab, mir geboten haben. Dann habe ich nach Alternativen gesucht, nicht allein, sondern mit meinem Freundeskreis. Es gab eine absolute Aufbruchsstimmung. Das Ganze schwappte natürlich auch vom Westen herüber. Kommune I … was es da alles gab. Das hat mich sehr interessiert, war ich doch immer etwas verbunden mit dem Hippie-sein, dem Suchen von Alternativen, dem Anderssein. Da spielte die Musik schon eine besondere Rolle, da die Musik, die wir mochten, die aufkeimende Beatmusik, die auch viel mit Haltung zu diesem Zeitpunkt zu tun hatte, eine Message hatte. Nicht nur John Lennon. Da waren Bob Dylan, aber auch Folk-Musiker wie Pete Seeger. Dazu kamen Bücher, die in der DDR nicht erschienen sind, die wir uns ausgetauscht haben, teilweise mit Hand abgeschrieben. Die Drahtharfe etwa von Biermann hat man abgeschrieben. George Orwell …

War Orwell in der DDR erhältlich?

Nein, der war verboten, sowohl 1984 als auch Farm der Tiere.

Und der Prager Frühling?

Als es losging, waren wir, ein paar Freunde und ich, mehrere Male dort und bemerkten, dass Prag offener wurde. Es herrschte eine andere Atmosphäre und erst recht im Vergleich zu Ost-Berlin. Dadurch, dass man in Prag schon Leute getroffen hatte aus aller Herrgott Länder, aus Polen oder Portugal – und alle sahen sie aus wie ich selber! Wir hatten ja so eine Art Uniform: Jeans, lange Haare als Parteiabzeichen und unterschieden uns nur in dem, von wo wir kamen. Es gab Schallplatten zu kaufen von den Beatles, von Pink Floyd, den Stones, Bob Dylan. Es gab Zeitschriften an den Kiosken, von denen wir in der DDR geträumt hatten. Nichts Aufmüpfiges, es waren einfach ein paar Musikzeitschriften mehr. Und wenn wir dann zurückkamen, fühlten wir uns immer wie in einem grauen Kasten, wo keiner muckt, wo das Bunte fehlt, das bunte Leben. In Prag war ja auch nicht mehr los. Die Stadt war heruntergekommen, sah nicht schöner aus und es gab auch keine Leuchtreklame … es war halt einfach ein Lebensgefühl. Das war ’68, und dann habe ich schon in den Zeitungen Junge Welt, Berliner Zeitung und auch im Neuen Deutschland gelesen, wie die DDR-Presse damit umgegangen ist. Das war eigentlich gehetzt: Es gab den Begriff Fake News noch nicht, aber es wurde so gehetzt und diffamiert. Das hat mich wütend gemacht! Ich wusste, dass es nicht stimmt! Als ich am Morgen des 21. August dann vom Einmarsch der Warschauer Paktstaaten erfahren habe, bin ich sofort zu einem Freund, dann zum nächsten und wir haben diskutiert: "Das gibt’s doch nicht!", "Das kann doch nicht sein, dass das in unserem Namen passiert und man dort einfach einmarschiert!" Da haben wir beschlossen kundzutun, dass das nicht in unserem Sinne ist. Und waren fest davon überzeugt, dass es nicht nur rechtens ist und unsere Pflicht, sondern dass es auch sein darf. Eigentlich war unser Verhalten ein Kompliment an die DDR, das sie nicht angenommen haben ...

… weil Sie sozusagen einen Vertrauensvorschuss gegeben hatten?

Ja, ich hab denen vertraut, dass ich meine Meinung sagen darf, und mir war völlig klar, dass die nicht gern gehört wird, aber man "wird das ja mal sagen dürfen". Wir hatten beschlossen, das kundzutun, und haben überlegt, was wir hätten machen können. In der Zwischenzeit bin ich in Berlin herumgefahren, zur Mokka-Milch-Eisbar, das war so ein Jugendtreffpunkt in der Karl-Marx-Allee, ein beliebter Treff-punkt. Es hatte bereits Verhaftungen gegeben, das hat uns aber nur noch mehr an-gespornt, etwas zu tun. Und da sind wir dann als erstes in die tschechoslowakische Botschaft gegangen, die war in der Schönhauser Allee, um dort eine Art Solidari-tätsbekundung zu zeigen.

Wie viele Leute waren daran beteiligt?

Wir waren zu dritt. Davor standen Polizisten und wir sind einfach reinmarschiert. Wir sind von einem Sekretär empfangen worden und haben ihm erklärt, was wir wollen. Er hat uns ein paar Kopien gegeben von einem "illegalen Parteitag" der tschechoslowakischen KP. Wir haben das kämpferisch in die Hand genommen, aber natürlich nicht gelesen. Wir wollten ja eher protestieren. Sind dann dort rausgegangen und waren nicht so richtig zufrieden mit dem Ergebnis unseres Protests. Wir sind danach wieder nach Hause zu mir nach Schöneweide. Wir fragten uns, was man jetzt machen sollte, und entschieden uns für eine Kundgebung vor der sowjetischen Botschaft. Eine Schweigekundgebung, zwangsläufig, da wir keinen Redner hatten. Inzwischen waren wir schon zu viert … Und dazu haben wir uns einen Termin ausgedacht, den 24. August, 16 Uhr, und haben kleine Zettelchen vorbereitet. Da standen der Termin drauf und der Ort, die haben wir dann verteilt in Jugendclubs, überall, wo sich junge Leute getroffen haben. Es waren ja Schulferien. Wir hatten gehofft, es spreche sich rum auf diese Weise, haben vom Äußeren her Leute ausgewählt, von denen wir dachten, es seien Gleichgesinnte.

Dann sind wir am 24. August dort hingezogen. Auf den Mittelstreifen der Straße Unter den Linden, hatten natürlich gehofft, dass da Hunderte kommen, vielleicht auch noch mehr, und standen dann dort zu viert und sahen von Weitem welche, von denen wir dachten, dass könnten welche von uns sein. Das waren insgesamt 60 bis 65 Leute, alle aber nur in kleinen Grüppchen stehend. Viele hatten am Revers ein kleines tschechoslowakisches Fähnchen aufgemalt, wir auch. Und dann gab es auch kleine Dreier- und Vierergrüppchen, die hatten aber einen ordentlichen Kurzhaarschnitt, am Handgelenk eine Art Regenschirm, der eigentlich ein Schlagstock war. Zahlenmäßig waren das ungefähr genauso viele wie wir. Alles beäugte sich misstrauisch und spannungsgeladen. Dann kamen plötzlich zwei Mannschaftswagen uniformierter Polizei mit je zwölf Polizisten oder so. Die sind ausgestiegen, und das war das Zeichen dafür, dass jetzt der Zugriff beginnt. Uns war klar: "Das Ding ist aufgeflogen und kommt nicht zustande. Wir werden uns jetzt mal verkrümeln." Sind dann erst mal in Richtung Alex, die anderen jungen Männer hinter uns her. Wir sind dann gerannt, dann rannten die anderen auch, wir rannten schneller und die anderen sind auch schneller gerannt. Im Endeffekt konnte kein Zugriff stattfinden. Das war’s eigentlich: eine missglückte Schweigekundgebung vor der sowjetischen Botschaft.

Inzwischen hatte man von noch mehr Verhaftungen gehört, alles wegen Nichtigkeiten. Da waren kleinere Flugblattaktionen, irgendjemand hat ein Laken rausgehängt mit Solidaritätsbekundungen für Prag … Daraufhin haben wir erst mal den Kopf eingezogen, der Dinge geharrt, die da kommen – und es kam immer dicker. Am 12. September bekamen wir eine Vorladung ins Polizeipräsidium in der Keibelstraße "zur Klärung eines Sachverhaltes". Die hatten uns natürlich kräftig fotografiert dort Unter den Linden. Dann sind wir also am 13. September früh hin zur ersten Vernehmung, und ich war relativ freimütig. Ich hatte ja auch zu meiner Meinung stehen können, habe das eher wahrgenommen wie einen Diskussionsclub. Man war dort aber auch sehr freundlich, muss ich sagen. Sie haben gefragt, ob ich das auf den Fotos sei und was ich dort gemacht hätte. Dann ging es immer darum, wer mich beziehungsweise uns angeleitet hat. Es ging denen darum, ob wir möglicherweise aus West-Berlin oder von erwachseneren Leuten angeleitet wurden. Auch ob mein Vater uns angeleitet hat, dem hatten sie also auch misstraut. Um 23 Uhr wurde mir dann der Haftbefehl vorgelegt. Ich wurde überführt in ein Gebäude in der Kissingenstraße. Das war ein Untersuchungsgefängnis, nicht so groß wie das in Ho-henschönhausen. Mitternacht wurden dann die Zellen geschlossen, und ab dem nächsten Tag für fast sechs Wochen, also bis Ende Oktober, täglich Vernehmungen. Meist vormittags und nachmittags.

Sie wurden immer weiter befragt?

Immer wieder dasselbe! Die wichtigste Frage, die sie klären wollten, was mich auch beleidigt und verärgert hat, dass sie mir das nicht zugetraut haben: Sie wollten wissen, wer uns angeleitet hat. Und wie sich dann nachträglich herausstellte, wurden meine drei Kumpels ebenfalls verhaftet. Ich habe meinen Prozess allein bekommen, die anderen zu dritt. Also ich allein, als Rädelsführer. Offenbar war das so, dass wenn wir nicht angeleitet wurden, dann war ich der Anleiter. Dann hatte man über Hörensagen von den ersten Urteilen gehört, teilweise per Klopfzeichen. Der eine hatte ein Jahr und sechs Monate gekriegt, der andere ein Jahr und drei Monate und die Höchststrafe, die überhaupt ausgesprochen wurde in diesem Zusammen-hang, waren drei Jahre, und die habe ich bekommen.

Wegen?

Wegen "staatsfeindlicher Hetze". Das ist § 106 gewesen. Ende November war der Prozess, bis dahin war ich in Einzelhaft. Kurz vor Weihnachten wurde ich dann entlassen – Bewährung mit Arbeitsplatzbindung. Schule durfte ich nicht weitermachen. War vom Abitur ausgeschlossen und durfte mich in der sozialistischen Produktion bewähren. Hurra! Die größte Strafe habe nicht ich bekommen, sondern mein Vater. Mein Vater war beim Neuen Deutschland in der Abteilung Außenpolitik. Der wurde von dem Tage an, als ich verhaftet wurde, beurlaubt. Sie haben ihn in der Anfangszeit alle paar Tage einbestellt, in die Parteigruppe, in die Gewerkschaft oder zum Vorgesetzten, um sich Asche aufs Haupt zu streuen, sich zu rechtfertigen, beziehungsweise Stellung zu nehmen. Das ist sehr erniedrigend gewesen. Dadurch, dass mein Vater aber anerkannter Kämpfer gegen den Faschismus war, Verfolgter des Naziregimes, Mitglied der Partei schon bevor es die DDR gab, also im kommunistischen Jugendverband, hat man ihn "nur" bestraft, indem man ihn beurlaubt hat. Er hat sein Gehalt weiter bezogen und das zwei Jahre lang bis zum Ende der Bewährung. Dann gab es an der Spitze des Neuen Deutschland einen Wechsel, und mein Vater durfte wieder arbeiten. Allerdings nicht mehr in der Redaktion, sondern im Archiv. Da hat er dann abgeheftet, was die anderen geschrieben haben. Bis zum Eintritt ins Rentenalter.

Sie haben inzwischen für Ihren Protest eine Ehrung erhalten …

Ja, einen Orden habe ich gekriegt. Benannt nach dem ersten tschechoslowakischen Ministerpräsidenten Karel Kramar. Verliehen 2008 vom tschechischen Ministerpräsidenten Mirek Topolánek für die Solidaritätsbekundungen vor 40 Jahren. Das ist der höchste Orden, den Tschechien an Ausländer verleiht. Aus ziemlich jedem Ostblockland wurden ein bis zwei Leute geehrt, die gegen den Einmarsch 1968 protestiert hatten. Und ich hatte gemerkt, dass ich noch sehr glimpflich davongekommen war im Vergleich zu den Russen, die teilweise zehn Jahre lang weg waren. Da hab ich in der DDR doch Schwein gehabt.

Das Gespräch führte der Historiker Professor Ingo Juchler im Juni 2017 mit Toni Krahl. Die Erstveröffentlichung erfolgte in dem Buch: Ingo Juchler; "1968 in Berlin - Schauplätze der Revolte - Ein historischer Stadtführer", erschienen im "be.bra-verlag", Berlin, 2017. Die Veröffentlichung auf bpb.de erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Verlags. Das alleinige Copyright liegt beim Verlag.

Ergänzend:

Zu weiteren Fallbeispielen über Demonstrationen 1968 und ihre Folgen , gesammelt von Prof. Ingo Juchler.

Weitere Zeitzeugnisse aus Prag: Eine Prag-Reportage aus dem ARD-Magazin ttt-Titel Thesen Temperamente vom 19.8.2018 und eine Reportage aus dem Nordmagazin über Prag und die DDRvom 19.8.2018

Ein weiterer Erlebnisbericht aus dem Jahr 1968, ein Gespräch der Publizistin Doris Liebermann mit dem 2010 verstorbenen DDR-Historiker Bernd Eisenfeld, erstveröffentlicht in "Gespräche mit Oppositionellen", Metropol-Verlag Berlin 2016 (PDF).

Zu weiteren Texten & Dokumenten aus dem Dossier Prag 1968.


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