Sound des Jahrhunderts - Dossierbild

Bilder des Artikels: Hallo! Hallo! Hier Radio!

Paar beim Radiohören - Foto auf der Rueckseite handschriftl. datiert 4.11.1928, digital koloriert.Etwa 12-jähriger Bub an einem Radioapparat. Um 1930. Photographie.Morsezeichen für "V" wie "Victory"Radioempfänger Blaupunkt-Stockholm (1963)



Die neuen technischen und inhaltlichen Entwicklungen der digitalen Medien sind eine Herausforderung für Medienmacher, Publikum und Politik. Journalisten müssen beispielsweise immer mehr Informationskanäle beobachten und große Mengen an Daten auswerten. Für die Bürger können die Veränderungen in der Medienlandschaft zu einer stärkeren (politischen) Beteiligung führen und Medien werden genutzt, um für politische Belange Aufmerksamkeit zu erzeugen. Neue Entwicklungen wie soziale Medien oder das Internet der Dinge werden bezüglich des Daten- und Verbraucherschutzes kontrovers diskutiert. Das Dossier möchte Grundlagen zum Rundfunk- und Medienrecht vermitteln, die neuen Herausforderungen und Nutzungsmöglichkeiten aufzeigen und eine kritische Auseinandersetzung mit der sich ständig wandelnden Welt der Medien und der sie regulierenden Medienpolitik fördern.

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Skala eines Transistorradios
Informationen für Radiomacher

Radio

Kompetente Nachrichten, knackige Interviews und fundierte Hintergrundberichte - sind das wirklich Quotenkiller? Welcher Mix aus Musik, Service und Information verspricht Erfolg? Hörfunker analysiert Radioprogramme und ihre Macher.

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Um 1948: Werbefunk im Haus des Rundfunks, Berlin. V.l.n.r.: o.A., Karl Haas, Toblina Gondy, Werner Fink, Hildegard Müller und Georgia Holl im Studio.
Hans-Ulrich Wagner

Achtung, Aufnahme!

Das Mikrofon sei "ein grausames kleines Ding", das jeden Fehler des stimmlichen Ausdrucks noch verstärke, schrieb 1952 der ehemalige Berliner Intendant Carl Hagemann. Rundfunkmacher erkannten schnell die Bedeutung des neuen Instruments, das Schallwellen in elektrische Schwingungen umwandelt, und waren fasziniert von den neuen Möglichkeiten.

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Gertrud van Eyseren; die erste weibliche Rundfunk-Ansagerin in Berlin. Um 1932.
Claudia Schmölders

Frauen sprechen hören

Bis zur Jahrhundertmitte sind die weiblichen Stimmen fast immer unterrepräsentiert, gemessen an der Rolle, welche Frauen in Kunst, Kultur und Politik spielten. Die Ausblendung der weiblichen Sprechstimme in den akustischen Medien spiegelt sich auch in der wissenschaftlichen Forschung. Woran liegt das?

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Zum hundertjährigen Jubiläum fehlen noch zehn Jahre. Dennoch wurde jetzt kräftig gefeiert und in zahlreichen Sonder- und Schwerpunktsendungen ausführlich an die Geburtsstunde des deutschen Radios am 29. Oktober 1923 aus dem legendären Vox-Haus in Berlin erinnert. Was vom Jubiläum bleibt sind viele neue und durchstöbernswerte Internetseiten mit historischen O-Tönen, längst vergessenen Fotos, neu aufbereiteten Hintergrundinformationen und lustigen Radiopannen der vergangenen Jahrzehnte.

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