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Rosa Mayreder, eine bekannte Schriftstellerin und Frauenrechtlerin – hier auf einer Fotografie von Trude Fleischmann aus dem Jahre 1928 – war dem Komponisten Hugo Wolf in langjähriger Freundschaft eng verbunden. Sie verfasste für ihn das Libretto zu der Oper Der Corregidor und erinnerte sich später, dass ihn bei Konzertaufführungen sogar das Ticken einer Uhr aus der Fassung brachte. In seiner Wohnung in einem Wiener Zinshaus litt Wolf so sehr unter dem Lärm der Nachbarn, dass er fast ständig Antiphone verwendete: "Er war gegen Geräusche so empfindlich, dass er, wenn er arbeitete, gewöhnlich einen Apparat trug, durch den er sich künstlich schwerhörig machte. […] Sogar während der Nacht bediente er sich des Antiphons, so leise war sein Schlaf."
Rosa Mayreder, eine bekannte Schriftstellerin und Frauenrechtlerin – hier auf einer Fotografie von Trude Fleischmann aus dem Jahre 1928 – war dem Komponisten Hugo Wolf in langjähriger Freundschaft eng verbunden. Sie verfasste für ihn das Libretto zu der Oper Der Corregidor und erinnerte sich später, dass ihn bei Konzertaufführungen sogar das Ticken einer Uhr aus der Fassung brachte. In seiner Wohnung in einem Wiener Zinshaus litt Wolf so sehr unter dem Lärm der Nachbarn, dass er fast ständig Antiphone verwendete: "Er war gegen Geräusche so empfindlich, dass er, wenn er arbeitete, gewöhnlich einen Apparat trug, durch den er sich künstlich schwerhörig machte. […] Sogar während der Nacht bediente er sich des Antiphons, so leise war sein Schlaf." (© picture-alliance, Imagno (Fotografin: Trude Fleischmann))