Szenenfoto aus "For Eyes Only – Streng geheim".

9.9.2011

Quelle: Dokumentarfilm "For Eyes Only - Ein Film und seine Geschichte"

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    Der Dokumentarfilm For Eyes Only – Ein Film und seine Geschichte aus dem Jahr 2009 liefert spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte des bekannten DEFA-Films und bringt Licht in ein Dickicht aus Tatsachen und Erfindungen.
    Szenenbild aus dem Dokumentarfilm "For Eyes Only - Ein Film und seine Geschichte".Szenenbild aus dem Dokumentarfilm "For Eyes Only - Ein Film und seine Geschichte". (© DEFA-Stiftung, Foto: Karl Plintzner)

    For Eyes Only – Streng geheim war nicht nur ein Film, sondern eine Propagandamaschine, ausgestattet mit einer eigenen Kampagne zum Beleg seiner Authentizität. Tatsächlich hat der Protagonist des Films ein reales Vorbild: Dem Doppelagenten Horst Hesse war es gelungen, aus der Filiale des US-amerikanischen Militärgeheimdienstes in Würzburg einen Panzerschrank zu entwenden und nach Ostberlin zu schaffen. Auf einer anschließenden Pressekonferenz wurde verkündet, neben Informationen über feindliche Spione im Osten sei auch ein hochbrisanter Plan gefunden worden, demzufolge die USA und der BND die DDR angreifen wollten. Erst viel später erfuhr Hesse die Wahrheit. Die Dokumentation bringt Licht in ein Dickicht aus Tatsachen und Erfindungen, aus Zweckpropaganda, Mythen und politischer Naivität.

    Deutschland, 2009, Dokumentation, 80 Min., Originalfassung, Regie: Gunther Scholz


  • Dossier

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    Auf Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung wurden 35 bedeutende Werke der Filmgeschichte zusammengestellt. Ziel war es, für das Medium Film zu sensibilisieren und der filmschulischen Bildung in Deutschland Auftrieb zu geben.

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    Film als Teil schulischer Bildung

    Programm

    Die Tagung gliederte sich in drei Sektionen, die in thematisch verbundenen Vorträgen und Workshops jeweils einen Aspekt der Filmbildung in der Schule im Detail behandelten. Im Mittelpunkt der ersten Sektion stand die Auseinandersetzung mit dem Filmkanon der Bundeszentrale für politische Bildung sowie Möglichkeiten, mittels der Kanonfilme Filmgeschichte im Unterricht zu vermitteln. Die zweite Sektion fragte nach Methoden, filmische Techniken zu behandeln. Die dritte Sektion schließlich konzentrierte sich auf Filmästhetik und wie diese in verschiedene Fächer eingebunden werden kann.

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